Alte verbrenner auf E-Antriebe umrüsten

Einfach den alten Verbrennungsmotor rausschmeißen und einen E-Antrieb einbauen: Gibt’s schon länger bei Oldtimern. Aber ginge das auch im großen Stil für Millionen von Verbrenner- und Dieselfahrzeugen?

Ich fand das thema sehr spannend und das auf CO2 und auf nachhaltigkeit bezogen.

Auszug aus eine Doku vom SWR

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Lohnt sicher aufgrund der Kosten nur für sehr wenige Autos (gebraucht).

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Es ist aufgrund der Konstruktionsunterschiede von Verbrennern und EAutos ein großes Problem diese Umrüstung in Masse durchzuführen. Klar, technisch geht es, du wirst aber am Ende immer ein schlechtes E-Auto da stehen haben, welches die Anforderungen an einen Erstwagen oft nicht erfüllen können wird.

Gerade die Batterie ist das Hauptthema, die musst du im Kofferraumunterboden und unter der Haube unterbringen, was das Handling deutlich beeinflusst. Maßgeschneiderte Batterien für jede Karosserie sind zu teuer.

Dann musst du Lufteinlässe aus Aerodynamik-Gründen schließen (E-Autos brauchen weniger Kühlleistung als Verbrenner), um den Verbrauch zu verbessern, uvm.

Am Ende landest du bei einer Händlerlösung bei 20-30.000€, für die du aktuell schon ähnlich potente Autos neu kaufen kannst. Bastellösungen gehen günstiger, aber da gibts dann auch keine Werkstatt, die dir das als Normalverbraucher repariert.

Für ein Spaßauto oder Project Car kein Thema, aber im Alltag aus meiner Sicht nicht hilfreich.

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Ich finde die Idee sehr interessant.

Nur mal so als Gedankenexperiment:

Das am weitesten verbreitete Auto in Deutschland ist der VW Golf. Vom Golf VII (Modelljahr 2012-22) fahren angeblich noch ca. 1 Millionen Fahrzeuge durch die Gegend.

Für solche Fahrzeugtypen mit sehr hohen noch verfügbaren Stückzahlen könnte es sich durchaus lohnen, eine Bausatzlösung zu entwickeln, mit der der Verbrennungsmotor und Antriebsstrang gegen elektrische Komponenten und eine Batterie ausgetauscht wird.

Größte Herausforderung ist vermutlich die Reichweite, weil Autos mit Verbrennungsmotor wohl eher selten den Raum für den Einbau einer großen Batterie haben – die sind dafür einfach nicht entwickelt worden.

VW selbst wird sich dafür wohl eher weniger interessieren. Aber vielleicht gibt es findige KfZ-Mechaniker, die da für sich ein Geschäftsmodell sehen.

Wenn man einmal eine maßgeschneiderte Lösung für einen Modelltyp entwickelt hat, dann kann man gezielt nach sehr günstigen Gebrauchtwagen (z.B. wegen Motorschaden wirtschaftlicher Totalschaden, ansonsten aber gut in Schuss) Ausschau halten und in Kleinserie umwandeln.

Wir fahren aktuell zum Beispiel einen 2018 Nissan Leaf, den wir vorletztes Jahr bewusst als günstiges E-Auto für den Nahbereich (Reichweite bis 200km) angeschafft haben. Ich brauche kein dolles Entertainment-System, Navigieren kann ich auch über das Handy.

Wenn mir statt dem Leaf jemand einen konvertierten Golf VII für ca. 15.000 Euro mit Fabrikneuem Antriebsstrang und Batterie angeboten hätte, dann hätte ich das ernsthaft in Erwägung gezogen. Ob man das für den Preis umsetzen kann, müsste irgendwer halt mal mit entsprechendem Hintergrundwissen durchrechnen. Die Batterien jedenfalls sollten da nicht das Problem sein. Ein 50kwh Batterie-Pack (bei 20 kw/h pro 100km sind das 250km Reichweite) kostet scheinbar inzwischen nur noch um die 4.300 Euro.

Ergänzung: Besonders attraktiv würde das, wenn die Kosten für fossile Brennstoffe im Verhältnis zu den Strompreisen stark steigen. Dann gäbe es eine große Nachfrage nach günstigen gebrauchten E-Autos, die auf dem Gebrauchtmarkt aber nicht zur Verfügung stehen und gleichzeitig würden die Preise für gebrauchte Verbrenner stark fallen.

Das könnte die Bundesregierung natürlich durch Steuern usw. herbeiführen. Genauso wie sie die Umwandlung von Autos durch die Unterstützung von Forschung, Entwicklung und Typenzulassung unterstützen könnte.

Grundsätzlich bin ich auch kein Freund von Modellen, die als E und Verbrenner konzipiert wurden. Am Ende hast du immer Kompromisse. Ich finde es einfach klasse in meinem Ioniq5 vom Fahrersitz auf den Beifahrersitz zu rutschen und dort auszusteigen. Auch der großzügige Frunk hat bei uns viel Verwendung. Bei so einem Umbau gehen einfach sehr viele Vorteile von eFahrzeugen flöten, ganz zu schweigen von einer Vernetzung.

Ich bin vor einigen Jahren mal einen Ford Mondeo Hybrid Umbau gefahren. Habe da mal unter die Motorhaube geschaut. Das sah aus, als hätte jemand einen Schrottplatz gefressen und einen Motor gek**zt. Das hättest du in einer SciFi-Serie aus den 80ern als Schaltschrank verwenden können. Es gibt Absturzstellen von Passagierflugzeugen die ordentlicher aussehen. Donald Trump hätte das mit Lego besser hinbekommen (Ok, das ist jetzt doch ein wenig übertrieben…).

Aber generell ist es viel wichtiger gescheite e-Autos zu verkaufen, und nicht die alten Kisten umzurüsten. Es geht ja auch darum, dass die endlich günstiger werden, durch Skaaleneffekte etc.

Zumal zeigt uns (hihi) die Historie, dass es nie gut ist alte Verbrenner mit Strom zu betreiben. Ruck Zuck bist du im wilden Westen, wirst von einem Pfeil getroffen, der Sprit läuft aus und du brauchst ne Dampflock um wieder in die Gegenwart zu kommen. Das wäre nicht passiert, wenn Mr. Fusion auch den Motor angetrieben hätte!

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Solange im Ausland aber Bedarf an Verbrennern ist würde es ein Limit geben wie tief die Preise fallen würden. Und ob dann die Gesamtkosten aus Kauf, Umbau, Dokumentation, Abnahme, etc. attraktiv genug sind um dann ein Auto zu haben, bei welchem man nicht direkt in der Fachwerkstatt Hilfe bekommen kann bezweifle ich dann doch.

Es mag sein, dass sich sowas lohnt wenn man ohnehin den Motor tauschen muss (VW hat da ja z.B. einige Probleme), aber einfach so?

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Grundsätzlich ja eine charmante Idee.

Dazu müsste es aber angepasste Umrüst-Kits geben, die sich in diverse Autos wirtschaftlich verbauen lassen.

Was vermutlich im Moment eher kleine Akkus und somit kurze Reichweiten bedeuten würde.

Dann stellt sich die Preisfrage:
Was darf so ein gebrauchtes und umgerüstetes eAuto kosten, damit es gekauft wird? Auch im Vergleich zu neuen eAutos.

Wie alt darf ein Gebrauchtwagen sein bzw welchen Restwert, das es sich lohnt?

Gibt es noch andere Möglichkeiten, um alte Verbrenner für die Restlebensdauer weniger umweltschädlich zu machen?

Hab da mal von HJS so ein Kat-Nachrüsten-Kit für kleines Geld,l gehört, der wohl fast alles wegfiltert.

Ich sehe schon Anlass, generell auf weniger wegschmeißen und mehr Reparatur und Wiederverwendung zu setzen. Wenn ich 50% eines Autos bei einer Konversion wieder verwenden kann, dann muss ich diese 50% nicht neu herstellen und brauche dafür auch keine Ressourcen. CO2 ist sicher das eine, da lohnt sich natürlich die Stilllegung eines alten Verbrenners zugunsten eines neuen E-Autos. Aber es gibt ja andere Formen der Umweltverschmutzung und -Zerstörung und negative soziale Effekte von Ressourcenverbrauch.

Auch für Deutschland als Wirtschaftsstandort kann “konvertieren statt wegschmeißen” durchaus interessant sein. Wir betreiben kaum noch Wertschöpfung durch Bergbau, Metallverarbeitung und grundlegende mechanische Komponenten. Wenn wir also eine gebrauchte Karosserie, Achsen, Inneneinrichtung usw. weiter verwenden können und durch eine Konversion zum E-Motor für Gebrauchtwagen eine weitere Wertschöpfungsebene entwickeln, dann schafft das lokal Arbeitsplätze und hält Geld im Umlauf.

Gibt es tatsächlich sogar schon:

Ob sich solche Umrüstkonzepte durchsetzen, dürfte sich vor allem über den Preis entscheiden. Zwischen 12.000 und 15.000 Euro veranschlagt die Firma E-Revolt für ihr Umbaukonzept. Würde sich diese Investition für Fahrzeugbesitzer lohnen? „Die Wirtschaftlichkeitsrechnung war tatsächlich überraschend“, sagt Michael Krail, Verkehrsexperte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung. Er hat für den SWR eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt.

Demnach amortisiert sich die Investition beim Umbau eines 10 Jahre alten VW Golf Diesel nach sieben Jahren, bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 14.000 km pro Jahr. Bei einem Benziner-Modell amortisieren sich die Umbaukosten nach neun Jahren.

In Frankreich gibt es dafür sogar 5.000 Euro staatliche Förderung. Finde ich sinnvoll. Sicherlich sinnvoller, als für teure Neuwagen das Geld rauszuhauen.

Ist aber wieder eine Arbeit die sich schwer automatisieren lässt und hohe Kosten für die Arbeitszeit hat. Sicher, dass das dann wirklich in Deutschland passieren würde?

Neben den Komponenten des Antriebs gibt es aber ja noch mehr was man nicht dauerhaft behalten kann. Eigentlich ist alles auf eine gewisse Lebensdauer ausgelegt. Jeder der schonmal ein altes Auto hatte weiß wie hoch die Reparaturkosten da schnell werden können. Mir fehlt da echt ein wenig die Phantasie, dass das wirtschaftlich lohnenswert ist. Und gerade die Komponenten für die es Bergbau benötigen würde können ja mittlerweile oft schon ziemlich gut Recycelt werden wenn man will.

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Diese Idee ist absolut unwirtschaftlich. Es gibt Gründe, warum das niemand anbietet. Grob überschlagen in der Kleinserie:

  • ​Batterie (50 kWh): ca. 7.000 €. Der von dir genannte Batteriepreis ist der Zellpreis, kein einbaufähiger Satz für ein Auto, realistisch dann doppelt so teuer.
  • ​Elektromotoren & Leistungselektronik: ca. 3.000 €
  • ​Adapterplatten, Halterungen, Kleinteile: ca. 1.500 €
  • Fahrwerksanpassung etc.: ca. 1.000 €
  • ​Arbeitszeit (Ausbau/Einbau/Tests): ca. 2.000-5.000 €, je nachdem wie perfekt der “fit” der einzubauenden Komponenten ist
  • Zulassung/TÜV-Einzelabnahme: ca. 100-1.500 € (Kleinserie mit Typgenehmigung vs. Einzelabnahme)

Vermutlich habe ich noch vieles vergessen, aber allein die Kosten würden damit ab 15.000 € aufwärts laufen, noch kein Gewinn oder Rücklage für Garantiefälle. Den Golf muss man dann noch zusätzlich kaufen/besitzen. Mit gutem allgemeinen Zustand, der weitere Investition rechtfertigt, sicher >12.000 €.

Durch so einen massiven Umbau wird man außerdem Unwägbarkeiten wie Crash-Sicherheit oder weniger Platz im Innenraum etc. haben.

Edit während ich noch verfasse, aber ergänzend gegoogelt habe: es gibt tatsächlicz eine Firma, die solche Umrüstsets anbieten möchte. Sie stellen Kosten von 12-15.000 € für einen Golf VII in Aussicht (ich würde aber bezweifeln, dass sie das jemals zu diesem Preis und inklusive Umsatzsteuer sowie Marge werden anbieten können).

Edit2: ich sehe, dass es zwischen Posting und Freigabe hier auch schon genannt wurde.

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Ich sag mal so: wenn es eine pragmatische Idee wäre, mit der man Geld verdienen kann, wäre es schon ein gängiges Geschäftsmodell.

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Ich habe oben einen Link zu einem Bericht über eine Firma gepostet, die genau das anbietet.

Nein, dass ist der “Pack” preis, also die fertig zusammengebaute und verkabelte Batterie. Natürlich kommt da noch BMS, Kabel usw. dazu.

Dann finde ich komisch, dass ich ohne Probleme online diverse Angebote für um die 15.000 Euro finde, die E-Konversionen anbieten.

Eine kurze Suche bringt jede Menge Golf VII unter 5.000 Euro auf dem Gebrauchtmarkt. Ja, mit teils sehr hoher Laufleistung, aber die ist bei der Verwendung ja egal. Der Motor fliegt schließlich raus.

Das ist jetzt doch auch etwas kurz gedacht, oder? Die Autos werden ja nicht einfach nur vergraben und sind weg, die Metalle usw. werden recycelt und dem Rohstoffmarkt wieder zugeführt. Klar, Energieeinsatz, aber in einer Kreislaufwirtschaft sind die Materialien ja schon heute.

Kosten im Einkauf für die Zellen. Das ganze dann in custom Packaging verbauen, crashsicheres Gehäuse drumherum (wichtiger bei Umbauten als bei reinen BEVs, da Akkus voll in Knautschzone liegen), El. Klimakompressor und PTC+Wasserheizer rein, Onboard Lader, Antriebselektronik, E-Maschine, Ladedose in Karosserie verbauen (mit dem Daily will man ja nicht mit offener Motorhaube in der Stadt rumstehen), HV Leitungen, Steuergeräte wie Motorsteuergerät anpassen oder eine Simulation einspielen (ihr glaubt nicht wie kompliziert sowas mittlerweile ist), neue Infotainment-Software, neuer Tacho (Drehzahl braucht es ja nicht mehr, aber Ladestand, Ladeeinstellungen, Verbrauch muss in kWh, nicht L), uvm. Einbau nicht vergessen, Garantie und Gewährleistung auch.

Auch wichtig: Keine Werkstatt wird dir etwas an dem Umbau reparieren, wenn mal was ist, außer der Umrüster selbst.

Ich glaube ehrlich gesagt das stellt ihr euch alle etwas einfacher vor als es am Ende ist.

Wovon ich jetzt noch gar nicht geredet hab ist die Zulassung. Ist ein Serienprodukt, also die komplette Automobil-Zertifizierungskette, Homologation mit allen kompatiblen Modellen, Crashsicherheit, EMV usw. Das fällt bei so Hobby-Umbauten alles weg und unter Einzel-/Sonderzulassung.

Die entscheidende Frage ist: was darf das ganze am Ende kosten. Wenn die Antwort ist maximal 10.000€, dann vergesst es.

Es gibt solche Kits von der Stange schon zum umrüsten von Rollern, wie einer alten Vespa. Ist kompatibel mit vielen Modellen, da immer ähnlicher Motor. Das kostet als Kit ohne Einbau ca. 8000€, quasi Schlüsselfertig, also keine Einrichtung/Applikation bei Kunde erforderlich, nur Einbau. Ich wette, dass du im Auto kaum unter 20-30.000€ landen wirst. Für 150PS und 250km Reichweite kaufe ich für das Geld was neues, inkl. Prämie, die ich für den Umbau nicht bekomme. Für 25.000€ bekomme ich heute schon gute gebrauchte mit deutlich besseren Specs.

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Auch Fahrwerk, Bremsen, Karosserie, Sitze, etc. sind nicht unkapputbar. Der Sitz mag vielleicht für jemanden der rein Kurzsstrecke fährt noch verkraftbar sein, aber der Rest ist spätestens beim TÜV relevant. Und wenn man dann alles in allem doch 20.000 € ausgibt, dann kann man auch für wenige Tausender mehr einen Gebrauchten kaufen Elektro kaufen oder eine Tageszulassung.

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Es gibt von denen nur die Absicht, es zu diesem Preis umzusetzen. Von Serie sieht man bisher nichts.

Zeig mal her.

Für ein VW T5/T6 Kit werden hier 35.000 € (zzgl. Umbaukosten) aufgerufen: ⚡VW T5/T6 Elektro-Umbau Kit⚡Plug&Play Umrüstsatz | ESDI EV

Ansonsten sehe ich nur Pläne, die ähnlich ausgeklügelt sind, wie die deutschen Flugtaxi-Startups (alle pleite).

Und jemand investiert in so eine Schrottkarre dann zigtausend Euro? Niemals.

Ich habe nun selbst mal geschaut und finde bei mir im Umkreis von 200 km in einer Standard-App genau drei VW Golf VII unter 5.000 €:

  1. EZ 2014 / 258.000 km
  2. EZ 2014 / 318.000 km
  3. EZ 2015 / 411.000 km

Da wird weitaus mehr als nur Motor und Getriebe fällig.

Der einzige eventuell relevante Fall für einen Umbau ist ein kapitaler Motorschaden bei einem ansonsten noch sehr jungen Auto ohne große Abnutzung und sonstige Schäden. Andernfalls lohnen sich die Kosten sicher niemals.

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Nein. Die sind bereits am Markt aktiv und man kann es bereits ordern.
Hier ein anderer Anbieter aus dem ADAC-Vlog, auch hier ist die Aussage „ab 10.000€“ (Minute 8).

https://youtu.be/EWL2UpkbYXo?si=RHfkxqvOYUbXfFyZ

Es ist aber klar, dass man kein neues Auto hat und Kompromisse (Reichweite, Ladegeschwindigkeit) eingehen muss.

Dann letztlich Preisfrage gegenüber einem neuen oder gebrauchten eAuto.

Wie auch immer, wenn man sich anschaut was die Firma dort für Teile verbaut, dann kann man sich davon aber auch keinen langstreckentauglichen Elektro-Familienwagen erwarten.

Ungekühlte/Ungeheizte LFP Batteriezellen in Metallboxen, die nur sehr grob an die Fahrzeuggeometrie angepasst werden können, dazu grundlegende elektrische Komponenten. Das funktioniert alles und ist auch sicher, keine Frage. Effizienz, sowohl räumlich als auch elektrisch ist aber was anderes. Bei Kälte hat man damit gar keinen Spaß. Genau deshalb werden da auch so viele Oldtimer umgerüstet. Die fahren meist sowieso nur bei gutem Wetter.

Für unter 25.000€ finde ich bei Mobile aktuell 1540 Skoda Enyaq/VW ID.4/Audi Q4 E-Tron, teils auch mit großer Batterie. Die sind allesamt easy Langstreckentauglich und winterfest.

Mal anders gefragt: Wenn das der Giga Trick wäre um Mega Geld zu sparen, warum macht es dann selbst nach solchen Dokus kaum jemand?

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Warum steht auf der Website von E-Revolt dann

Aktuell bereiten wir den Serienstart vor. Alle technischen, rechtlichen und logistischen Voraussetzungen sind geschaffen – der nächste Schritt ist die Finanzierungsphase für den Produktionsstart.

Sobald diese abgeschlossen ist, werden wir den Markteintritt und die ersten Umrüstungen bekannt geben.

Und auch die “Preisliste” ist eine Absichtsbekundung:

Ich lasse mich ja gerne davon überzeugen, dass es erfolgreiche E-Umrüstung gibt, aber bisher lese ich hier nur Wunschgedanken ohne Belege.

Der Kollege aus deinem Video sagt wortwörtlich “ab 10.000 Euro Umbaukosten […] und in diesem Fall Technikkomponenten für 25.000 Euro”.

In Summe also 35.000 Euro. Kann man machen, wenn einem Geld egal ist.

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