AfD wahrscheinlich verfassungswidrig - GFF-Gutachten veröffentlicht

Jetzt bin ich etwas verunsichert, wo die Ironie anfängt.

Deine Fragen implizieren - nach meiner Deutung -, dass diese armen Opfer, die du retten willst, mal anders drauf waren.

Empirisch lässt sich aber z.B. belegen, dass der Anteil manifest und latent fremdenfeindlicher Personen über die letzten Jahrzehnte relativ konstant war.

Zu bedenken geben die Studienautoren […], dass die eindeutige Zustimmung zu Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit oder Sozialdarwinismus zwar zurückgegangen sei, die Ambivalenz aber zugenommen habe. „Der Graubereich bleibt konstant“, sagte Beate Küpper. Soll heißen: Die Menschen in Deutschland sind vielleicht nicht rassistischer als vor einigen Jahren – aber sie sind im Zweifel weniger klar antirassistisch.

https://archive.is/LNqD6

Fremdenfeindliche Personen haben zwar früher andere Parteien gewählt, aber zumindest latent fremdenfeindlich waren sie schon früher.

Zur Problematik stabiler Einstellungen:

Zum T-Online-Artikel, den du verlinkt hast, ist zu sagen, dass im Paper Folgendes steht:

Das vorliegende Policy Paper zeigt, dass die AfD-Wählerschaft zwar durch migrations- und kulturpolitische Restriktivität verbunden ist, zugleich aber unterschiedliche politische Profile umfasst.

Fremdenfeindlichkeit eint also die verschiedenen Untergruppen im Wesentlichen.

Die Verteilung sieht dann so aus:

Die beiden größeren Gruppen (87,1 %) sind zu extrem hohen Anteilen fremdenfeindlich.

Die letzte und kleinste Gruppe (12,9 %) immer noch weit überdurchschnittlich.

Nicht-Fremdenfeindliche stellen also unter AfD-Wählenden nur eine klitzekleine Minderheit dar.

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