Was hat das damit zu tun. Wenn man eine Partei wegen einem Punkt im Programm wählt, dann kann man in einer solchen Umfrage guten Gewissens sagen man wähle die Partei wegen Inhalten, auch wenn andere Parteien den gleichen Punkt im Programm haben.
Wo behaupte ich oder sonst jemand (inkl. Derer die auf eine Frage in einer Umfrage antworten), dass man dies müsse?
Ich fühle mich keineswegs wohler. Ich finde es sogar gesellschaftlich gesehen sehr viel schlimmer, wenn Menschen die es eigentlich auch besser wissen müssten/könnten, wegen einzelner Punkte am Ende alles andere was die AfD ausmacht ignorieren.
Das wollen sie ja nicht unbedingt. Die Leute die ich kenne die AfD wählen wollen alle vermeintliche Leistungsgerechtigkeit, selbst wenn man selbst eher am unteren Ende steht. Da schimpfen Leute die selbst nie ein Gymnasium von innen gesehen haben über das Abitur welches es ja hinterhergeworfen gibt, etc.
Ja. Das macht für mich diese Wähler so unberechenbar. Wie andernorts schon angesprochen. Ich will diese Wähler auch nicht verteidigen. Ich finde es umso schlimmer wenn Menschen die eigentlich durchaus auch andere Werte vertreten diese dann über Bord werfen weil man meint mehr Abschiebungen wären sinnvoll, auch wenn man davon ausgehen kann, dass mit rechtsstaatlichen Mitteln die AfD das auch nicht kann.
Die Differenzierung mache ich nur, weil ich eben sicher bin, dass am Ende eine AfD auch wieder unter 20% gedrückt werden kann, weil ein Teil derer Wähler eben schon noch flexibel ist.
Ich glaube aber z.B. nicht, dass 15% oder weniger möglich wären.