AFD Verbotsverfahren prüfen

Also irgendwie steige ich nicht durch deine Argumentation durch. Ich sage es gibt (vor allem) CDU- und Nicht-Wähler die aktuell die AFD nicht wählen, aber sie potentiell unterstützen würden, wenn sie das Vertrauen in etablierte Parteien durch ein Verbeiverbotsverfahren verlieren würden.

Jetzt sagst du, wenn diese Wähler so denken sind sie jetzt schon Rechtsextrem (mag sein, halte ich aber gerade für irrelevant) und weil sie Rechtsextrem sind hältst du das für Angstmache?!

Und jetzt steh ich komplett auf dem Schlauch. Gibt es diese „rechtsextremen“ potentiellen Wähler oder nicht? Wenn es sie nicht gibt, was ist dann die Angstmache?

Oder willst du sagen, dass weil deiner Meinung nach solchon rechtsextrem sind, sind sie unabhängig von einem Verbot potentielle AFD Wähler?
Also macht es für dich keinen Unterschied ob jemand ein potentieller oder tatsächlicher AFD Wähler ist?

Soso, jetzt sind es schon alle und in jedem Fall.

Zusammenhänge richtig verstehen und daraus geeignete Maßnahmen ableiten zu wollen, anstatt ausschließlich (angebliche) Verfehlungen und pauschale Gefahren zu repetieren, als Erpressung zu deuten, ist schon weit, weit entfernt.

Da empfehle ich, den Text einmal zu lesen oder zumindest zu differenzieren. Der Text erwähnt, dass die Zahlen auf dem Niveau des Vorjahres bleiben. Schlimm genug aber einzig wird die Zahl der Angriffe auf politische Gegner*innen und zivilgesellschaftlich Engagierte bezeichnet man als einen „traurigen Rekordwert".

Allerdings erfreulich, dass Du inzwischen Umfragen, als relevante Quelle akzeptierst.

Bitte richtig verstehen: Es gibt zu viel Gewalt und zu viel politisch motivierte Gewalt, nach meinem Geschmack. Man Muss und sollte (auch) dieses Problem nicht kommunikativ vergrößern

Eben genau das ist der Irrtum und zeugt vom tiefen Unverständnis der Genese. Da hilft nur: auch die Quellen zur Kenntnis zu nehmen, die einem nicht nach dem Mund reden.

AfDys kommen nicht als solche au die Welt sondern werden dazu und teilweise dazu gemacht.

Die Mobilisierug betrifft ja nicht nur die, die sich bereits zur AfD bekannt haben, sondern wirkt auch teilweise motivierend und überzeugend auf andere. Insbesondere, wenn sie von anderen Spektren und „besseren Menschen“ unverstanden und ausgegrenzt werden.

1 Euro für’s Phrasenschwein :sweat_smile:

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Apropos Lesekompetenz: Hochstände, wie ich völlig korrekt schrieb, und Höchststände sind ein Unterschied.

Mir scheint, dass du die von dir selbst geposteten Quellen nicht liest.

Dass Rechtsradikale durch AfD-Rhetorik mobilisiert werden, habe ich auch gar nicht bestritten.

Nur ist das halt für solide Demokrat:innen irrelevant, weil es sich nicht verhindern lässt.

Das ist auch schlecht möglich. Aber die Propaganda wirkt nur auf Leute, die dafür empfänglich sind.

Das hatten wir hier schon zig Mal.

Wer eine rechtsradikale Partei wählt, hat unter Beweis gestellt, dass ihm an den Verfassungswerten (allgemeine und gleiche Menschenwürde, Diskriminierungsverbot etc. pp.) nichts liegt.

Das ist Fakt.

Und diese Leute wirst du auch nicht zurückgewinnen, ‚kurieren‘ oder was auch immer. Aus Gründen.

Eine Metafrage:

Das gelingt dir tatsächlich nicht nur bei „entsprechenden Gesprächspartnern“, sondern auch bei mir immer wieder. So frage ich mich, worauf du mit Beiträgen wie

oder

oder auch zuletzt – was mich zu diesem Beitrag veranlasst – [Edit:] den Fragen

hinauswillst.

Ist das irgendwie Smalltalk? (Was mich zugegebenermaßen manchmal überfordert.) Sollen die AfD-Diskussionen hier im Forum weitergeführt werden, trotz der mehrfachen Wiederholung von Argumenten und Standpunkten? Oder steht da etwas zwischen den Zeilen, was ich erraten können müsste, aber nicht begreife?

Ich gebe mir wirklich Mühe und lese den ganzen Kontext, aber ich verstehe es nicht, beim besten Willen.

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Ich frage halt nach wenn mir etwas nicht klar ist. So lerne ich bzw. verstehe besser.

Aber ich denke auch das Thema ist jetzt ausdiskutiert.

Die Shoah-Überlebende Charlotte Knobloch hat es schon richtig erkannt:

Man muss sich immer wieder der eigenen Geschichte erinnern.

Schon 1930 kamen die Nazis in Thüringen an die Macht, weil angeblich ‚Bürgerliche‘ sie ließen.

Diese erste Regierungsbeteiligung wurde von Adolf Hitler ausdrücklich als großer Erfolg gelobt und als Experimentierfeld bezeichnet.

Schon 1930 war die Faktenlage klar („Gutachten über die NSDAP vor 95 Jahren: Der ver­pass­te Nazi-Stopp“).

Aber auch damals zögerten die ‚Konservativen‘.

Bei den letzten freien Wahlen der Weimarer Republik im Jahr 1932 bekam die NSDAP 37,3 % bzw. 33,1 % der Stimmen.

Wäre die NSDAP spätestens Ende 1932 verboten worden, wäre der Welt sehr viel Leid erspart geblieben.

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