AfD-Verbot oder was man sonst aktiv zum Erhalt der Demokratie beitragen kann

Ich bin noch ganz nei hier im Forum und mir nicht ganz sicher, wie das hier abläuft. Ich versuche es einfach mal…

Im Podcast wurde ja schon viel zum AfD-Verbot berichtet. Was ich mich persönlich frage ist, wie kann man als Bürgerin einen Beitrag leisten, damit so ein Verfahren voran getrieben wird? Den\die Bungestagsabgeordnete des eigenen Wahlkreises anschreiben? Bei einer Kampagne sich engagieren (z.B. Afd-Verbot jetzt - da gibt es auch ein Tool für Emails an Abgeordnete)? Oder gibt es noch ganz andere Ideen, wie ein Engagement zum Erhalt unserer Demokratie ausschauen könnte? Ich dachte, dass das vielleicht noch andere Zuhörer**innen interessiert und wollte es daher mal als Thema vorschlagen.

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Willkommen im Forum, liebe Sophia :slight_smile: ! Schön, dass du hier mitdiskutieren möchtest und dir unsere Demokratie so am Herzen liegt.

Den oder die eigene/n MdB anschreiben, ist immer eine gute Sache. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein abgeschickter Brief eher gelesen wird als eine Email. Ins Wahlkreis Büro zu gehen, könnte bestimmt auch eine Option sein.

Ansonsten gibt es auch viele Lage Hörerinnen und Hörer, die sich vor Ort selbst organisieren, um einfach ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigt sich wohl oft, dass die Meinungen über das Ziel und grundsätzliche Dinge gar nicht so unterschiedlich sind, lediglich der Weg dahin steht zur Debatte. Und ein Parteibeitritt ist natürlich auch eine aktive Beteiligung an der Demokratie!

Vllt hilft dir das ja erst einmal :)!

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Abgeordnete anzuschreiben ist sicher wichtig und richtig.

Ansonsten kann man an Organisationen wie „AfD-Verbot Jetzt!“ mitwirken oder sie unterstützen:

Und im Alltag dagegenhalten:

In einigen Landeshauptstädten wird derzeit auch Druck aufgebaut:

Mehr fällt mir jetzt ad hoc auch nicht ein. Aber bestimmt haben Engagierte noch einige gute Ideen.

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Es gibt da wohl ein neues Buch mit dem Titel „Anders“ von Psychologie-Professor Dr. Bertolt Meyer der TU Chemnitz.

Geht um die Ursachen und Entstehung von Rechtspopulismus.

Hab jetzt nur eine Kurzvorstellung gelesen.

Fazit sei wohl: „Gegen Rechtspopulismus helfen keine Argumente. Dagegen kann nur ein alternatives Angebot helfen. Ein emotional glaubwürdiges Versprechen von Zugehörigkeit, das nicht auf Ausgrenzung beruht. Ein soziales Klima, das Sicherheit vermittelt - nicht im Sinne von Kontrolle, sondern im Sinne von Verlässlichkeit, Respekt und geteilter Verantwortung.“

Klingt erstmal logisch.

Auch die verstärkende Wirkung sozialer Medien sei wesentliches Thema.

Mal als Buchtipp, werd es mir mal holen.

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Mit Meyer gibt’s einen Vortrag an der LMU und ein Gespräch mit Gert Scobel zum Thema:

Er spielt übrigens verschiedentlich auf RWA und SDO an, etwas, das wir hier schon diskutiert haben:

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