Abschaffung Maskenpflicht in Schulen -> Infektionspflicht für Familien?

Ich versuche immer wieder zu betonen, dass ich nicht radikal eine Infektion verhindern möchte - was aber doch noch lange nicht heisst, dass man sie fahrlässig herbei führen sollte. Die Abschaffung der Maskenpflicht ist ungefähr, als würde man Gurtpflichten und Tempolimits abschaffen - es passieren auch mit ihnen Unfälle, aber ohne sind es viel mehr ohne dass dadurch jemand gewinnt.

Schlussendlich geht es nicht allein um Kinder, sondern an die Familien die dran hängen. Beim Corona-Urtyp ohne Impfung gab es etwa 10% Long-Covid Fälle auf die (bekannten) Infizierten. Es ist nicht bekannt, wie viele es mit den aktuellen Varianten mit Impfungen sind. Gerade wurde dazu hier im Forum ein eigenes Thema mit eindringlichem Appell eröffnet.

Mir scheint, als würden viele auf die eigene Infektion oder die in der Umgebung blicken die mehrheitlich ohne Konsequenzen bleiben und daraus unzulässige Schlüsse ziehen über die angebliche Risikolosigkeit einer Infektion.

Die Fach(!)wIssenschaft schlägt aus guten Gründen keine Durchseuchungsstrategie vor.. Neben den Risiken könnte sie sich auch als völlig nutzlos erweisen, falls eine Variante kommt gegen die eine Omikron- Infektion keine Immunität gewährt.

Sobald ein wissenschaftlcher Konsens besteht, dass eine Infektion nun der beste Weg ist, dann werde ich dann auch mit machen. Bis dahin muss man die anstrengende Balance zwischen Schutz und Erträglichkeit der Einschränkungen wahren. Masken gehören einfach dazu und keine Infektionspflichten.

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