"Zusammengefasst mit KI" - zugelassen?

Auslöser meines nochmaligen ausführlichen Beitrags

In dem Fall, der meinen erneuten, längeren Beitrag getriggert hatte, ging es um die Reaktionen auf einen kurzen Post, in dem ich eine KI-Recherche (bis auf Einleitung und Fazit) ungekürzt wiedergegeben hatte, die ohnehin sehr kurz war und m.E. interessanten (und, wie ich finde, allein durch die Tatsachen geradezu satirischen) Kontext zu dem Thema beigetragen hatte. Mag sein, dass andere diese Ergänzung der Fakten (die bislang noch niemand widerlegt hat) nicht so interessant fanden. Lange war der Beitrag jedenfalls nicht.

Ich verstehe und berücksichtige, wenn andere ausführliche Beiträge, die mit Unterstützung von KI erzeugt wurden, als„erschlagend lange“ empfinde. Ich habe die „Abmachung“ aber nicht so verstanden, dass man auch sehr kurze, prägnante KI-Beträge nochmal umformulieren sollte, wenn sie ansonsten in den Kontext und passen (und der Transparenhinweis nicht fehlt) - solche Fleißarbeit wäre sinnbefreit. Bei der Kritik an dem Beitrag @Hzz und andere ging es auch nicht im Länge, sondern um die Verwendung von KI per se.

BTW: Ich würde mich freuen, wenn ich hinter so manchen Posts auch mal einen Moderatorenkommentar lesen würde wie „Unabhängig von dem Inhalt: Bitte überlege, ob derart lange Beiträge mit vielen langen Sätzen, in denen Kommas fehlen, ohne Absätze, ohne Leerzeile, ohne sonstige optische Strukturierungen wie Zwischenüberschriften oder Spiegelstrich-Lsten, die dadurch mühsam zu lesen sind, wirklich zielfördernd sind“. Aber zugegeben: Das ist Geschmacksache und vielleicht auch ein bisschen arrogant. Niemand ist gezwungen, solche Beiträge durchzulesen …

Nicht alle Argumente berücksichtigt?

Zu den Argumente von @Flixbus:

  1. KI als falsch verstandenes oder missbräuchlich verwendetes „Objektivierungs-Werkzeug“: siehe oben
  2. KI ist nicht für einen argumentativen Diskurs, v.a. über Politik, wo es um Werte und Haltung geht geeignet (ich hoffe, @Flixbus fühlt sich so korrekt widergegeben). Das ist richtig. Man sollte KI nicht dazu verwenden, um Diskussionsbeiträge und Erwiderungen schreiben zu lassen (was wäre ja absurd: eine Diskussion der Diskussion willen), sondern um seine eigenen Argumente vor dem Schreiben zu prüfen, zu untermauern und vielleicht auch noch besser zu formulieren. Das hat auch niemand behauptet (Strohmann).
  3. KI würde hier unreflektiert verwendet. Nein, ich nehme für mich in Anspruch, grundsätzliche zu verstehen, wie KI funktioniert, wo die Grenzen liegen und wie man mit den Ergebnissen kritisch umgehen sollte. Ich denke, dass habe ich hier im Thread hinreichend dargelegt. Aber eine reflektierte Verwendung von KI ist eben nicht der Verzicht von KI, sondern das Betreben nach Lernen, also möglichst viel Erfahrung damit zu machen, um zu lernen, wie man sie sinnvoll einsetzt. Niemand hat sich hier für eine unreflektierte Nutzung von KI ausgesprochen (Strohmann).

Ja. Ich erkenne den Bezug zu meinem Beitrag nicht. Ein Strohmann, soweit er sich auf meinen Beitrag bezieht.

Moderation, Diskussion zwischen KIs

Da sind wir uns ausnahmsweisemeinig!

Ich wiederhole das gerne noch ein drittes Mal. Man muss differenzieren: zwischen

(1) eine oder gar mehrere Quellen, die man als Beleg für ein mehr oder weniger dahingehauenes Argument ( „Dein Argument stimmt nicht, schau mal hier …“ oder „Seht mal, [Strompreiszonen] sind super“) angibt, anstatt die wesentliche Argumente aus der oder den Quellen zusammenzufassen

und

(2) einem Tipp auf eine interessante Quelle (auch da würde ich mir aber wünschen, dass der Autor die wenigstens anteasert).

Das Argument „sonst diskutiert am Ende KI mit KI“ wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. Hier nützt doch niemand KI mit einem Prompt wie „Ließ Dir diese Diskussion durch und schreib mir einen schönen Beitrag, den ich dazu posten könnte.“ Ein Strohmann!