Zukunft Co-living Anbieter

Ich wohne direkt am Schlesischen Tor in Kreuzberg. In unserem Haus mit 35 Wohneinheiten sind seit längerer Zeit 5 Wohnungen (also mehr als 10%) von Co‑Living‑Anbietern belegt – in unserem Fall zunächst von Medici, jetzt von Quarters/Habyt. Hier ein Beispiel:
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Aktuell kostet dort ein Zimmer mit 12 m² 590 Euro im Monat. Die Preise sind allerdings stark gesunken – zeitweise wurden für dasselbe Zimmer rund 850 Euro verlangt. Schaut man sich die Ausstattung genauer an, handelt es sich im Wesentlichen um sehr einfache Ikea‑Möbel, deren Anschaffungskosten insgesamt bei ungefähr 500 Euro liegen dürften.
Meine Frage: Welche Konsequenzen hat das aktuelle BGH‑Urteil zur Untervermietung und Gewinnerzielung für Co‑Living‑Anbieter? Das Geschäftsmodell – Wohnungen anzumieten und deutlich teurer möbliert weiterzuvermieten – müsste damit doch eigentlich kaum noch funktionieren, oder?
Liebe Grüße
Tootee

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