Wie endlich wieder Fortschritt schaffen?

Bei aller Liebe, aber dass ein solcher Beitrag Likes kriegt, ist bedenklich. Die Korrektur nehme ich an, die Staatsverschuldung der USA ist von ‘22 bis ‘25 um 6% angestiegen, während die Deutsche ähnlich gesunken ist.

Die relativen Zinszahlungen sind während derselben Zeit aber natürlich auch in DL angestiegen, da die Zinsen weltweit hochgegangen sind. Das ist ganz offensichtlich kein Argument.

…Und dass dein Argument gegen Staatsausgaben ist, dass Staatsausgaben auch in soziales gehen + Investitionen in die Verkehrswände, das macht mich dann doch ehrlich betroffen. Um hier ökonomisch zu argumentieren: Die Ausgabenquoten ist besonders hoch bei Menschen mit wenig Geld, denn diese haben nicht die Mittel um zu sparen (Sparen=Geld aus dem System ziehen, private Sparquote ist das Gegenstück zu Austerität durch den Staat). Ausgaben, die nicht an reiche Menschen gehen, sondern an arme, haben deshalb einen relativ hohen positiven Impact auf die Wirtschaftsleistung eines Staates.

Indem du dir einzelne Staatsausgaben herauspickst, kritisiert du nicht die Höhe von Staatsausgaben, sondern die einzelnen Ausgaben. Den ökonomischen Effekt von Ausgaben an sich ignorierst du aber komplett, weshalb es Whataboutism ist. Es scheint mir, als magst etwas persönlich nicht und deswegen bist du dagegen und weigerst dich, das Große ganze zu sehen.

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Die genauen Marktkräfte, die zu den unterschiedlichen Zinshöhen führen, kann ich nicht abschließend erklären bzw. durchschauen. Eine sehr wichtiger Faktor ist aber die Höhe der Leitzinsen. Die Leitzinsen der EZB (Euroraum) liegen bei 2,15%, die der Bank of England bei 3,75% und die der FED (USA) bei 3,5-3,75%. Die Leitzinsen werden von Anlegern als Mindestrendite gesehen. Ihre Investitionen müssen höhere Renditen abwerfen als das Kaufen von sicheren Staatsanleihen. Steigen nun die Zinsen, kaufen sie Staatsanleihen erst bei einem höheren Renditeniveau.

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Wow, vielen Dank für den detaillierten Beitrag! Nur ein paar Anmerkungen:

  1. Zu Einfuhrzertifikaten

Das war absolut als gezieltes Instrument für technologisch strategisch wichtige Sektoren. Am durchschnittlichen Zollniveau sollte das kaum ändern.

Und Handelskrieg haben wir jetzt schon, wir können nicht als einzige Freihandel nach der reinen Lehre betreiben.

  1. Bürokratieabbau

Ich hab leider keine Zeit da nen Doktor zu zu schreiben, aber in den USA gibts erste Politiker die KI nutzen um sich durch die ganzen Regulierungen zu arbeiten und Änderungsideen zu generieren, vielleicht auch hier etwas um das etwas zu beschleunigen.

  1. Kündigungsschutz

    Man kann ja durch starke Arbeitslosenversicherungen für soziale Verträglichkeit sorgen, aber Leute in Berufen su halten wo sie nicht gebraucht werden ist ein riesiger wirtschaftlicher Fehlanreiz.

    Wie gesagt, gerade bei gut bezahlten stellen halte ich weniger Kündigungsschutz für sehr Sinnvoll. Und die Zahlen vom Economist sind ja Mittelwerte, die werden nicht durch persönliche Erfahrung in einem Unternehmen invalidiert.

Allgemein ist mein Eindruck, dass dir da die Risikobereitschaft fehlt: Vor dem oben skizzierten Hintergrund neige ich dazu, Sachen mal auszuprobieren, und nicht darauf zu warten, dass 100% belegt ist, dass sie funktionieren und komplett übertragbar auf Europa sind.

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Bei uns dasselbe, gleiches gilt auch für Schweiz & UK. Wenn der Schutz aufgehoben werden sollte, fällt für viele Kolleginnen & Kollegen ein starkes Argument für den Standort Deutschland weg.

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Richtig.
Gerade an Kündigungsschutz zu drehen, führt bei den unteren Einkommensschichten schlicht zu Prekarität und der Unfähigkeit, sich gegen Ausbeutung irgendwie zu Wehr zu setzen - denn dann steht man halt auf der Straße.
In den höheren Einkommengruppen sind unsere Gehälter immer noch zu niedrig, um für Hire und Fire ausreichend zurücklegen und investieren zu können. Das führt dann zum schlechteren beider Welten: Geringere Gehälter bei weniger Arbeitnehmerrechten. Das würde den Standort nur noch unattraktiver machen, denn aktuell bekommt man immerhin etwas für seine Gehaltseinbußen: Planungssicherheit.

Um zum Ausgangsthema zurückzukommen: Dieses Framing sehe ich vielmehr als den Ursprung unseres technologischen Rückstands, nicht nur im Bereich digitaler Dienstleistungen, sondern auch - wie angesprochen - im Bereich Open Source.

Unsere Einstellung ist fundamental auf das Bewahren des Status Quo ausgerichtet, während gerade die USA auf Disruption setzt. Mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt. In Deutschland wäre ein Peter Thiel oder ein Elon Musk oder selbst ein Alex Karp vermutlich nicht möglich gewesen, sondern schlimmstenfalls in der FDP gelandet.

Andererseits braucht es für die großen innovativen Würfe eben auch ein positives Verhältnis zu Veränderung.

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Also zumindest an Unis hast du immer befristete Verträge auf wenige Jahre. Alternativ zu “Die Firma baut ne Forschungsabteilung auf” könnte man Unis wieder besser finanziell ausstatten (ohne mind. 30 % Drittmittel geht aktuell fast nix). Zugleich müsste man die praxisnahe Forschung/Kooperation mit Firmen unterstützen und vor allem das Produkt was am Ende rauskommt in der Markteinführung weiter unterstützen. In Deutschland wird noch Spitzenforschung gemacht, kommt nur immer wenig bei rum. Ob die Union jetzt mit der Kündigungsschutzinitiative auf Forschung und Entwicklung abzielt oder es eher um die Allgemeinheit geht, wage ich mal zu bezweifeln.

Einen weiteren Punkt würde ich ergänzen - Exportmärkte diversifizieren und EU Binnenmarkt weiter stärken durch gezielte Nachfragepolitik in Kombination mit dem von dir genannten teilweisen Protektionismus gegen “Billigimporte”. Das schafft Resilienz, erhöht aber auch die Preise im Normalbetrieb.

Zukunftsmärkte erkennen und strategisch langfristig fördern - z.B. Recycling, H2, Biotechnologie, KI

EU als Marktplayer verstehen. Lieferkettengesetze, Importzölle auf CO2 etc. Unsere Standards von Handelspartnern einfordern stärkt die Wettbewerbsfähigkeit in der EU, weil die Kosten auf der anderen Seite steigen

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Kann den Artikel nicht lesen, da paywall. Aber die Zahlen zweifle ich weiterhin an. Mittelwerte wovon?

Abfindungshöhe = 0,5 bis 1 Monatsgehalt x Beschäftigungsjahre
https://www.anwalt24.de/fachartikel/arbeitsrecht/57405

Macht also 30-60 Beschäftigungsjahre

Der relevante Paragraph ist dieser hier:

“”When firing is costly, as it is in most of Europe, employers are reluctant to invest in risky ventures,” says Olivier Coste, a former eu official turned tech entrepreneur. Alongside Yann Coatanlem, another entrepreneur and economist, they have tracked the (often opaque) costs of corporate restructurings. An American firm shedding workers will incur costs equivalent to paying those sacked for seven months and be done with it. In Germany costs amount to 31 months of wages for each employee let go; in France 38 months. Beyond severance pay and sops to keep unions happy, the biggest expense is firms keeping unproductive workers on their books they would rather be rid of. New investments are delayed for years as dismissed employees are gradually replaced. American firms quickly pivot to new moon-shot opportunities; Europeans ones are stuck in the same old mire as they haggle with unions, due often to laws devised nearly a century ago.”

Du hast recht, es ist nicht nur die Abfindung, es fließen verschiedene Faktoren mit ein. Ich habe die Methodik der beiden Herren nicht überprüft, aber der Economist macht normalerweise sehr solide Datenanalysen.

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Fortschritt können wir dann wieder schaffen wenn wir es schaffen die Stromkosten extrem zu senken.

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Zu 2.: Als ein Tool sollte man Einfuhrzertifikate, denke ich, auf jeden Fall anschauen und in der Toolkiste behalten. Ich denke aber nicht, dass wir das inflationär einsetzen sollten. Wie schon gesagt, ökonomische Effizienz kann Sinn machen. Die USA haben z.B. Einfuhrzölle auf PV-Module aus China, ohne das dadurch auf breiter Front amerikanische PV-Unternehmen aus dem Boden gestampft wurden. Das einzige was passiert ist, PV-Anlagen lohnen sich nicht mehr so sehr verglichen mit z.B. Gas. So ein Instrument will mit Fingerspitzengefühl eingesetzt werden :).
Zu den Handelskriegen, absolute Zustimmung! Wir sollten den Freihandel nicht stumpf durchziehen, sondern intelligent abwägen, wo und mit wem. Ich hatte lange die Hoffnung, dass die WTO noch rettbar ist, aber habe da immer weniger davon. Ich sehe da mittlerweile eher die Entwicklung der bilateralen Handelsabkommen, die einen Freihandel zwischen „willigen Partnern“ sicherstellen als Lösung, die sich durchsetzt. Wobei ich für das Thema leider kein Experte bin :).

Zu 3.: Ist auf jeden Fall eine Idee, ja! Ich denke, dass wir alle darin übereinstimmen, dass die DOGE-Arbeit eher geschadet hat als etwas gebracht hat. Ich sehe das Potenzial z.B. KI-Systemen oder klassischen Modellen wie System Dynamics usw. einzusetzen um Interaktionen vorher zu sehen und Vorschläge zu generieren, wie wir Bürokratie effizienter gestallten. Was dabei halt nicht passieren darf, ist, dass wir interne und schützenswerte Informationen wild in irgendwelche privatwirtschaftlich betriebene oder von anderen Staaten-kontrollierte Systeme hochladen. Mit veröffentlichten Gesetzen, Informationen usw. sollten wir hier aber schon einmal sehr weiter kommen können :slight_smile:

Zu 4. Menschen in Berufen zu halten, die keinen Nutzen produzieren ist ineffizient, ja. Das gilt leider aber für sehr viele Berufe in der modernen Gesellschaft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich dieses Problem nicht lösen lässt indem wir den Kündigungsschutz aufweichen, den Länder inden der Kündigungsschutz geringer ist haben die gleichen Probleme.
Eine stärkere Arbeitslosenversicherung ist KEINE Lösung dafür. Bei einem Job geht es nicht ausschließlich darum Geld zum Überleben zu verdienen. Die sozialen und psychischen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit sind mittlerweile gut bekannt. Ich sehe hier allerdings ebenfalls nicht die Lösung darin, dass wir Menschen in Beschäftigungstherapie belassen, da bin ich bei Ihnen. Ich habe leider keinen Zugriff auf den Economist-Artikel.
Einige andere hatten hier Ausschnitte geteilt. Ich stimme der Aussage zu, dass die Risikobereitschaft geringer ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das ausschließlich an den Kündigungsschutzregelungen liegt, aber die machen die Situation definitiv nicht besser.
In der Wissenschaft haben wir ja z.B. Zeitverträge, die das Risiko klar begrenzen. Daraus ergeben sich dann ganz andere Probleme, z.B. Brain Drain, Zukunftsangst der Mitarbeitenden, mehr Konkurrenz/weniger Kollaboration, usw.. Vielleicht gibt es insgesamt andere oder bessere Wege, die Risiken für alle Seiten zu begrenzen und die Planbarkeit zu erhöhen. z.B. kann ich mich ja (mehr oder weniger) freiwillig für eine riskantere und temporäre Stelle bewerben. Vielleicht sollten wir im Sinne der Vertragsfreiheit erlauben, dass in Arbeitsverträgen (z.B. wenn diese außerhalb des Tarifvertrags stattfinden, was dann meistens nur bei Verträgen die über tariflich vergüten der Fall ist) andere Kündigungsfristen usw. verankert werden dürfen. Teilweise geht das ja heute schon. Die gelebte Realität ist ja bzgl Arbeitszeit z.B. auch komplett anders als das was auf dem Papier steht, wenn man in einem StartUp oder in der Forschung arbeitet.

Wir sollten darüber reden was wir wie anpassen können und wollen. Wir sollten mMn allerdings nicht in blindem Aktionismus Regeln z.B. aus den USA übernehmen. DAS wir Dinge ändern müssen, insb auch durch die KI-Disruption ist denke ich klar, zumindest in meinem Umfeld ist das gar keine Frage mehr ob, sondern nur wann. Hier kommt ja z.B. dazu, dass viele Juniorstellen gar nicht mehr ausgeschrieben werden. Aber das ist mMn auch ein anderes Thema.

Bzgl Risikbereitschaft, absolut. Auch wenn ich mit Nassim Nicholas Taleb in vielen Punkten nicht überein stimme, sehe ich doch, dass wir „Skin in the Game“ in D auf breitem Feld nicht mehr belohnen und auch nicht mehr einfordern, sondern „Cover your Ass“ das Mantra ist.
Ich fände es schön, wenn wir z.B. die Möglichkeit schaffen Gesetzesänderungen auszuprobierne, z.B. durch Gesetze die ein Ablaufdatum und Erfolgskriterien haben. Dann würden wir uns endlich auch mal wieder etwas mehr ehrlich machen.

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und unabhängig von Fossilen werden und diese Technologien vorantreiben.

Stromkosten sind jetzt z.B. trotz Krise nicht so stark gestiegen wie der Gaspreis. Das war 2022 noch komplett anders.

Mal als Anstoß zum “Märkte erkennen”

Dr. Robert Habeck - Europas Energiezukunft zwischen Klima & Geopolitik | Sustainable Economy Summit

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  1. Viel mehr Geld in Forschung investieren! Damit die nächste Schlüsseltechnologie aus Europa kommt.
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So wie die Solarindustrie, an deren Abwanderung nach China Frau Reiche als Staatssekretärin maßgeblich beteiligt war?

Mal anders gefragt:

Was erwarten wir von Fortschritt?

Soll sich unser Leben und unser Alltag weiter verbessern?

Für alle oder nur für einen Teil der Menschen?

Was heißt dann genau Fortschritt?

Bessere Gesundheitsvorsorge? Mehr Klimaschutz? Oder primär mehr Gewinne für Unternehmen und bestimmte Personengruppen?

Ich finde diesen Begriff „Fortschritt“ sehr vage.

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Natürlich für alle Menschen, aber das ist ja kein Widerspruch, siehe zum Beispiel Norwegen, die haben viel höheres BIP pro Kopf und sind trotzdem sozial.

Fortschritt ist für mich weniger Kindersterblichkeit, längeres gesundes Leben, mehr Reisen, mehr Wohnraum, mehr gutes Essen, mehr Geld für Hobbies, coole neue Technologien, all diese Dinge.

Das gibts durch mehr Forschung die dann in mehr Waren und Dienstleistungen umgesetzt werden, also Wachstum.

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Natürlich ist das kein Widerspruch. Aber auch keine Selbstverständlichkeit.
Man muss schon alle Menschen mitnehmen wollen, so als sozialer Aspekt. Gibt ja durchaus auch Beispiele, wo nur wenige profitieren und viele eher ausgebeutet werden.
Dann macht Fortschritt nur bedingt Sinn.

Zudem ist die Frage, ob man Fortschritt in erster Linie als mehr an Konsum und Waren denkt oder auch das Gesamtbild im Sinn hat, also eine Verbesserung von Lebensbedingungen für viele.

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Norwegen kann sich das nur leisten, weil sie Energie exportieren. Der Vergleich ist so wirklich nicht auf Deutschland anwendbar. Lange Zeit hat man hier statt Energie Produkte mit sehr hoher Qualität in Bereichen wie Stahl (Autos etc), Werkzeuge (Anlagenbau) und Chemie exportiert. Aus manigfaltigen Gründen bricht dieser Zweig nun langsam zusammen (das wäre so, als wenn Norwegen das Gas ausgeht). Und die Frage ist: Was nun? Und darauf hat niemand eine Antwort.

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Fortschritt kann man nicht erzwingen.

Offenbar müssen wir uns von liebgewonnen und bewährten, aber nicht mehr zeitgemäßen Dingen lösen und eine Vorstellung entwickeln, wo wir in der Zukunft hinwollen.

Fortschritt als Unabhängigkeit von fossilen Energien?

Fortschritt als ein Neudenken unseres Verständnisses von Arbeit?

Wir versuchen grade unsere alten Ideen in neue Hüllen zu packen, das ist aber kein Fortschritt

Ja doch, natürlich gibt es darauf eine Antwort. Wir leben zufälligerweise im größten Binnenmarkt der Erde und könnte Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik machen. Sämtliche Ökonomen, ja natürlich progressive, aber das macht die Forderung nicht automatisch falsch, betonen das seit JAHREN.

Die Union macht aber trickle down, was ebenfalls seit JAHREN nachgewiesenermaßen nicht funktioniert.

Man könnte stattdessen die Kaufkraft erhöhen, den Binnenmarkt stärken. Sofort und unabhängig von Export.

Aber so sehr wie Trump nichts anfassen will, was nach Obama riecht, will die Union im Bund offenbar nichts anfassen, was nach Mitte links riecht.

Wobei es hier nicht einmal nötig ist, politische Lager aufzumachen, da sich die wirtschaftliche Frage ganz trocken sachlich beantworten lässt.

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Ich denke auch dass das europäische Projekt auf die nächste Stufe gehoben werden muss (“USE”). Wenn das nur nicht so schwierig wäre, aber ich denke es ist der einzige Weg.

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