EDIT: Bitte auch noch verschieben @JohanneSAC
Was einen dann zur grundsätzlichen Frage bringt, ob man Flüchtlingen helfen möchte, gerade mit der Vergangenheit Deutschlands. Und da spielt auch die Frage, ob man in Krisensituationen (Bürgerkrieg, Russlands Angriff) sagt, ne 100.000 pro Jahr und nicht mehr. Bitte bleibt so lange im Kriegsgebiet bis ihr dran seid. Spätestens 2022 oder bei irgendwelchen anderen Krisen wären ja wieder viele Geflüchtete nach Deutschland gekommen. Dass auch bei anderen Nationalitäten die gleichen Mechanismen greifen sieht man ja in Polen, wo die Gewalt gegen Ukrainer auch hoch dreht. Mag sein, dass die These „Gar keine Geflüchteten = AFD löst sich auf“ aufgehen würde. Aber aus meiner Perspektive wäre dies auch eine asoziale Gesellschaft.
Das Arbeitskräfteproblem, für das wir Migration brauchen ist dann auch nicht gelöst, wenn man eig. 400.000 Arbeitskräfte pro Jahr benötigt. Also ist aufgrund der Ausländerfeindlichkeit unserer Gesellschaft unsere Wirtschaft sowieso schon dem Untergang geweiht.
Deshalb möchte man es den legal Anwesenden ja so unangenehm wie möglich machen, damit sie freiwillig gehen. Ein Beispiel ist der Familiennachzug (zuerst von der Merz-Regierung gestrichen, obwohl es legale kontrollierte Migration ist), Besuch von Familien im Ausland („Sozialtourismus“, „Wer seine Familie in Syrien besucht, kann auch dauerhaft zurück“). Familie ist laut Migrationsforschern einer der Hauptgründe wieso Menschen ein Land verlassen und wieder in ihre Heimat gehen. Seien es deutsche, die wieder nach Deutschland gehen oder eben aus Deutschland in andere Herkunftsstaaten.