Wallboxen im Mehrfamilienhaus

Hallo zusammen, ich danke Euch dafür, dass Ihr dieses Thema so schnell aufgegriffen habt. Ich habe hierzu zwei konkrete Fragen:

Ich wohne in einem 10 Familien Haus mit einer Tiefgarage, die sich mehrere Häuser teilen (100 Stellplätze). Ich bin also Teil von 2 Eigentümergemeinschaften. Einmal vom Haus und zum zweiten von der Tiefgarage. Welche von den beiden kommt hier zur Anwendung?

Frage 2: die Stellplätze sind bereits verkabelt, aber es sind noch keine Wallboxen installiert. Gibt es trotzdem eine Förderung für die Anschaffung?

Ich weiß, das sind Detailfragen, aber vielleicht könnt Ihr mir trotzdem weiterhelfen.

Liebe Grüße Katja

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Hast du schon hier geschaut? :slight_smile:

Gibt wohl auch in zwei Wochen ein online Seminar, wo man bestimmt Fragen stellen kann

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Ich bin gespannt, wie sie die Förderung konkret ausgestalten. Ich habe das Thema vor fünf Jahren schon einmal mit der Wohneigentümergemeinschaft durchgespielt, Lastgangmessung der Tiefgarage von den Stadtwerken durchführen lassen, und vier Angebote eingeholt.

Das Ergebnis damals war ernüchternd. Preisspanne von 2700€ bis 4500€ pro Stellplatz und vier verschiedene Architekturen. Leider hätte jede Lösung eine eigene Ladekarte mit zweitem Stromtarif incl. Premium-Kilowattstundenpreis bedeutet, weswegen wir nichts gemacht haben.

Damals haben wir beschlossen, dass jeder, der möchte sich auf eigene Kosten eine blaue Steckdose (eine Phase mit 16 A) an seinen Stellplatz legen darf.

Vielleicht kümmere ich mich demnächst um ein Update aber ich glaube das ist immer noch die beste Lösung. So kann jeder der will 38 kWh pro Nacht auf seinen eigenen Stromzähler laden.

Wenn man jetzt mithilfe der Förderung die blauen Steckdosen durch eine ein-phasige Wallbox ergänzen könnte, wären wir am Ziel.

Wie überzeuge ich meinen Vermieter von einer Wallbox? Welche Argumente ziehen?

Was sind denn die Gegenargumente?

Der Vermieter muss nach aktueller Rechtslage glaube ich seine Zustimmung erteilen, wenn du die Kosten übernimmst. Streng genommen also gar keine Überzeugung notwendig :wink:

Aber das offensichtliche Argument ist: in fünf Jahren wird die Mehrzahl der verkauften Autos einen elektrischen Antrieb haben und Stellplätze ohne Lademöglichkeit werden von Mietinteressenten als minderwertig wahrgenommen werden. Man zieht ja auch nicht mehr (gerne) in eine Wohnung ohne Internet.

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Vielen Dank.

Ich hab ihm gemailt, warte noch auf Antwort.

Es ist ein 6-Parteien-Mietobjekt plus Ladengeschäft dazu.
Vermieter hat es vor paar Jahren als Wertobjekt gekauft in der Hoffnung, ohne jeglichen Aufwand und Kosten alle zwei Jahre 20% auf die Miete draufhauen zu können.

Nun musste er auf hatnäckigen Druck doch was tun und investieren, damit nerven wir wohl, drum reagiert er selten. :wink:
Stand gestern will er das Haus aber jetzt fix mit Gewinn verkaufen.
Also langfristige Argumente ziehen da wohl nicht.

Würde das aber trotzdem noch durchziehen und vollendete Tatsachen schaffen, bevor ein neuer Vermieter kommt.

Müsste durch einen Elektriker die zweifelhafte Elektrik aus den 70ern checken lassen, dann Leitung zum Stellplatz plus Wallbox. Sollte von den Kosten überschaubar sein.

Ich gehe mal mit dem Argument rein, ich kümmere mich und zahle.

Umstieg aufs eAuto dauert eh noch 2-3 Jahre

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Auch eine Option