Verkehrsberuhigungsmaßnahmen

Behauptung: Verkehrsberuhigte Nebenstraßen führen zu überlasteten Hauptstraßen.

„Insgesamt entkräften die […] Befunde […] die Befürchtung, dass konsequente Maßnahmen der Verkehrsberuhigung lediglich zu einer Problemverlagerung in das angrenzende Straßennetz führen. Im Gegenteil: Fast alle Erhebungen bestätigen das Phänomen der ,traffic evaporation‘, […] das besagt, dass das Verkehrsaufkommen eben nicht wie eine Flüssigkeit eins zu eins an anderer Stelle abfließt, sondern sich insgesamt […] verringert, also in nennenswertem Maße ,verpufft‘.“ (Quelle)

Behauptung: Verkehrsberuhigung führt zu Umsatzeinbußen beim Einzelhandel.

„Eine […] zentrale Erkenntnis aus den untersuchten Studien ist, dass Radfahrende und Zufußgehende zwar pro Besuch weniger Geld ausgeben als Menschen, die mit dem Auto zum Einkaufen fahren. Sie suchen den Einzelhandel jedoch häufiger auf, sodass sie insgesamt einen höheren Umsatz bringen. Von Umgestaltungen zugunsten des Fuß- und Radverkehrs profitiert daher auch der Einzelhandel.“ (Quelle)

Behauptung: Autofahrende finanzieren die nötige Infrastruktur mit Steuern.

„Das Auto ist viel teurer als gedacht – sowohl individuell als auch für die Gesellschaft. Einer nun in der Fachzeitschrift „Ecological Economics“ veröffentlichte Studie zufolge subventioniert die Allgemeinheit jeden Autofahrer im Jahr mit rund 5.000 Euro. Berücksichtigt wurden sogenannte externe Kosten wie Straßenbau, Umweltschäden und Aufwendungen für Parkraum.“ (Quelle)

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