Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen in katholischem Krankenhaus

Besonders eklig finde ich ja bei diesem Fall und anderen, dass die Kirche, wenn es ihr passt, sehr großzügig definiert, was so alles im Rahmen des Arbeitsverhältnisses relevant ist. Hier halt auch Behandlungen in der Praxis des Arztes, in anderen Verfahren das Eheleben oder sonstiger privater Kram. Aber in Missbrauchsfällen will man davon nichts mehr wissen und hätte gern genauestens getrennt, ob jemand als Würdenträger/Amtsträger/Angestellter der Kirche oder bspw. „Nur“ in seiner Rolle als Schulleiter oder Jugendgruppenleiter o.ä. Täter wurde, um sich aus Schadenersatzklagen heraus zu winden. Einfach ein zutiefst unmoralischer Sauladen.

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Bitte hier nur Dinge vergleichen, die gleiche Voraussetzungen haben. Ein kommunales KKH muss alle Patient:innen annehmen, die anderen können sich diese aussuchen. Und da werden dann alle komplizierten Fälle abgelehnt. Kein Wunder also, wenn die dann plötzlich kostendeckend arbeiten können.

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Ist das so einfach so?

Ich weiß, dass es schon zu Zeiten als der Träger noch die Kommune war eher die Debatte gab, dass man komplizierte Fälle operiert hat die eigentlich in einer Fachklinik besser aufgehoben gewesen wären und dass da auch einiges verpfuscht wurde. Dass im Rahmen der Übernahme durch einen großen Träger auch eine Spezialisierung stattfand sehen am Ort heute eigentlich alle positiv.

Das ist hier natürlich sehr off topic, aber generell macht es ja schon Sinn, wenn sich Kliniken spezialisieren statt alles einfach selbst zu machen. Mag für den Patienten auf den ersten Blick am bequemsten sein alles am Ort machen lassen zu können, aber Studien sagen ja ziemlich klar, dass die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen mit der Spezialisierung signifikant abnimmt.

Und ob die Lösung auf Fälle wie den hier diskutierten Fällen wirklich wieder kommunale Träger mit aller Miss- und Vetternwirtschaft sein sollten oder ob es nicht dann doch ein professionelleres Konzept geben müsste bleibt dennoch unbeantwortet.

Gegen Spezialisierung ist nichts einzuwenden - im Gegenteil.
Beispiel Klinikum Nürnberg, kommunal. Die haben super Fachabteilungen, in denen auf Spitzenniveau gearbeitet wird.
Sie müssen aber auch den/die 85-jährige/n operieren, den die private Klinik nicht macht, weil klar ist, diese Person hat nicht nur das Problem, wegen dem sie eingeliefert wird, sondern noch vier andere, aber man bekommt halt nur das Hauptproblem bezahlt (Fallpauschale), alles andere nicht.
Ich plädiere abgesehen davon abgesehen dafür, mindestens die Hälfte der Krankenhäuser zu schließen, um eine bessere Versorgung zu erreichen.

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Das schweift jetzt zu sehr vom Thema ab.
Bitte zurück zum Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen.

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