USA kippt Klimaschutz?

Aktuell:

Steuert jetzt Trump gegen alle Klimaschutzbemühungen?

Die Abschaffung aller eAutos in den USA bis 2027-2028 war ein Ziel in der Pressekonferenz.

Tritt gegen Musk?

Kann einen ja leider nicht wirklich überraschen, da Trump ja bereits mit “Drill baby drill” den Kurs vorgegeben hat. Das ist ja auch in der EU ein großer Trend, Klimaschutz ist quasi politisch tot .

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Ist leider kein USA only Thema auch in unserem Wirtschaftsministerium wird ja ehrt daran gearbeitet, dass wie Energiewende ausgebremst wird und wir uns weiterhin abhängig von Primärenergieeinfuhren machen.

  1. Gas für die Gaskraftwerke
  2. Öl damit wir nach dem Aus vom Verbrenneraus schön weiter abhängig bleiben

Wer könnte dennninteresse daran haben? Welche Staaten exportieren denn Öl und Gas? Ein Schelm werd Böses Dabei denkt.

Hier eine Aktion der Grünen, vielleicht hilft es ja.

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Ich verstehe, dass es deprimierend klingt, aber macht es wirklich einen Unterschied? In den USA und weltweit gibt es ja immer noch Akteure, die pro Klimaschutz sind. Ich würde noch nicht sagen, dass Klimaschutz politisch tot ist.

Insgesamt wird es wahrscheinlich die Elektrostaaten geben (China, vlt. Indien, vlt. EU), denen es wirtschaftlich auf jeden Fall besser gehen wird als den Petrostaaten (Russland, USA,…)

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Die Frage wäre, ob einige Regierungen darauf einsteigen.
„Wenn die Amis den Klimaschutz für unsinnig halten, warum sollen wir dann noch?“

Also das es künftig primär um Wettbewerbsvorteile geht, Klimaschutz eher als hinderlich gesehen wird.

Ab einem gewissen Punkt wird es dann für alle unangenehm

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Hat bei mir für bessere Laune gesorgt:

CO2-Emissionen in China: Ein neues Kapitel in der Energiegeschichte – und wir sind live dabei | DIE ZEIT

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Spannend wird es, wenn die USA voll auf fossile Energien setzen und Verbrennermotoren, dagegen Europa und China auf erneuerbare Energien und Elektromobilität.

Wenn den USA dann keiner mehr ihr Zeug in ausreichendem Maß abnimmt, wie reagiert ein Trump dann?

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Er wird es altersbedingt wahrscheinlich nicht mehr mitbekommen, da es wohl eher ein paar Jahre dauern wird, bis sich das auswirkt.

Alles deutet darauf hin, dass sämtliche Zukunftsmärkte vollelektrisch werden (Indien / Afrika). An wen die USA dann ihre fossile Technologie verkaufen möchten, verstehe ich nicht.

Und wenn der Zug mal abgefahren ist, ist es sehr schwer aufzuholen. Sehen wir selber ja bei Batterien.

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Nun ja, wenn MAGA am Ruder bleibt, greifen die dann ggf. auch zu Zöllen oder Drohungen, wenn sie ihr Öl oder Autos nicht loswerden?

Bzw drehen die US-Unternehmen jetzt wieder alles zurück? Wäre ja ein Eigentor

Interessant wird es in diesem Zusammenhang auch für Tesla, denn der US-Markt ist immer noch der größte Absatzmarkt für Tesla, gefolgt von China.
Danach kommt weit weg Europa.
Nun fehlen Tesla schon die CO2-Zertifikate, die andere Unternehmen von Tesla kauften. Denn das hat DT schon abgeschafft. Genauso wie die Kaufprämie.
Als nächstes kann man davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Tesla auch in den USA zurück geht. In China und Europa geht sie schon zurück.
Ob das sich EM so gedacht hat bei der Unterstützung von DT?

Übrigens stellen auch die großen Automobilhersteller ihre EV-Strategien zurück, zumindest für die USA. In Europa agiert fort ja schon anders und geht Partnerschaften mit VW und Stellantis ein, um EVs zu bauen.

Bin gespannt (und irgendwie auch unglaublich traurig) wie das weitergeht …

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In den USA gibt es zwei Entwicklungen parallel. Ich denke, dass die USA die ersten sein werden, die in Städten absolute Fahrverbote verhängen für private Verbrenner. Die gekauften Benziner werden dann nur noch Überland genutzt, vor den Städten in riesigen Parkhäusern geparkt und dann in Robotaxis umgestiegen. Da stört dann auch keinen mehr, dass die keine Verbrenner sind, im Gegenteil kann der Elektroantrieb da perfekt punkten: lautlos, gleichmäßig, lokal emissionsfrei. Alles Dinge, die ich nicht hinterm Steuer plötzlich gut finde. Wird angesichts der Preise zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft führen, bis Skaleneffekte greifen, was in den USA aber keinen stört. Gleichzeitig wird es wie uber share sicher Konzepte geben, Taxis zu teilen. Algorithmen werden dann die optimalen Matches ermitteln, die, je mehr Nutzer, desto effektiver ablaufen. Das wird noch sehr spannend werden.

Nach Trump?

Nur wegen Trump stampfen die nicht alle Projekte ein.
Kalifornien und Texas haben Batteriespeicher von mehreren Gigawatt. In Maine werden gerade 8,5GW gebaut.
Bei Waymo geht währenddessen gerade die sechste Generation von Taxis an den Start.

Funding for US grid upgrades includes US$147 million for 8.5GWh ‘multi-day’ battery storage - Energy-Storage.News
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Batterie-Speicherkraftwerken
RWE stellt drei US-Batteriespeicherprojekte in Texas und Arizona mit einer Gesamtkapazität von 190 Megawatt fertig
Neue Waymo-Robotaxis Ojai besser für schlechtes Wetter geeignet | heise online

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Weiß das Trump?

Frage ist ob oder wann er vor seiner eigenen Wirtschaft einknickt.

In der Pressekonferenz sagte er, Elektroautos wollte nie jemand, und er würde (sinngemäß) dafür sorgen das es in den USA keine Elektroautos mehr gibt.
Um mal einen Teilaspekt rauszugreifen.

Haben die Bosse der US-Autokonzerne dann den Mut ihm zu sagen, das er falsch liegt?
Bzw wie ideologisch hält Trump an seiner Idee fest?
Letztlich geht es immer um die nächste Wahl…

Allerdings könnte das förderale System in den USA eine gewichtige Rolle spielen.

Wie gesagt: der Kaufmarkt wird beim Benziner landen. Und damit wird Trump glücklich sein. Dass die neuen Waymos aus China kommen, ist auch ein Statement. Newsom wird sich von Trump nicht einschüchtern lassen und das schöne bei Trump ist ja, dass ihm Symbole wichtiger sind als die Realität. Wichtig ist nur, wie Du das verpackst, was Du tust.

Olympische Spiele 2028 in L.A. werden autofrei

Setze da auch eher darauf, das die Bundesstaaten ihre Freiheiten nutzen. :wink:

Naja, auch wenn es noch gerichtlich korrigiert werden kann, frage ich mich, wer noch in den USA investieren will bei der Unberechenbarkeit.

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Vielleicht sollten wir lieber vor der eigenen Haustür kehren, bevor wir uns US-Windparks zuwenden.

Unsere eigenen Offshore-Projekte werden zunehmend gestoppt, weil Projektentwickler Risiken und Kosten inzwischen als zu hoch einschätzen, ganz ohne einen Trump. Vor allem die Preisdeckelung für den späteren Stromverkauf drückt die Renditen; bei den aktuellen Zinsen sind viele Projekte schlicht nicht mehr wirtschaftlich.

Gleichzeitig hat der Bund zuletzt auf Förderungen verzichtet und stattdessen milliardenhohe Zahlungen für Zuschläge verlangt. Das belastet die Kalkulation zusätzlich. Entsprechend gab es in der letzten Ausschreibungsrunde erstmals keine Bieter mehr. Die aktuellen Rahmenbedingungen bremsen Investitionen völlig aus.

Niemand bestreitet doch, dass unsere aktuelle Regierung auch beim Klimaschutz eher einen Schritt zurück als einen Schritt nach Vorne macht.

Ich bin mir aber in der Tat nicht sicher, was schlimmer ist:
Eine Regierung, die den menschengemachten Klimawandel anerkennt, aber andere Prioritäten setzt und deshalb nichts oder nicht genug dagegen tut (z.B. die aktuelle deutsche Regierung)
oder
Eine Regierung, die den menschengemachten Klimawandel nicht anerkennt.

In der Konsequenz führt beides in der Tat in die gleiche Sackgasse. Dennoch: Wenn schon das Problem nicht anerkannt wird ist man logischerweise noch weiter von der Lösung entfernt, als wenn man das Problem zumindest anerkennt, sich aber (noch) nicht hinreißen kann, Lösungen zu priorisieren, obwohl sie an anderer Stelle „weh tun“.

Insofern ist die Situation in den USA schon noch schlimmer.

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