Trunp-Plan dient Legitimierung für Vernichtung des Gaza-Streifens

Meiner Einschätzung nach ist der Zweck des Friedensplans von Trump die Fortführung der Offensiven gegen Gaza durch Israel zu rechtfertigen. Das die Hamas diesen Plan annehmen kann, ist völlig absurd. Die Hamas würde sich auflösen und die Palästinenser bekommen dafür gar nichts.

Der Plan ist so designed, dass er abgelehnt werden soll und die Kriegsverbrechen fortgesetzt werden können.

Das alle Medien darüber diskutieren als ob das ein Ernst gemeinter Plan sei, ist für mich absurt. Am Montag werden genauso die Bomben fallen wir heute.

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Aufgabe: erstelle einen Friedensplan der nicht die Auflösung der Hamas zur Folge hat und den Israel annehmen kann.

Das ist der wunde Punkt, der jeden Friedensprozess für die Hamas schwierig macht. Die Palästinenser bekommen Frieden, Wiederaufbau und eine internationale Schutztruppe, die sie vor Israel schützt. Die Hamas bekommt Amnestie. Mehr kann es für Kriegsverbrecher auch nicht geben.

Eine Korrespondentin meinte, sie wisse nicht, wo die Hamas hin solle, keiner der Nachbarn wird die haben wollen.
Und ein Israeli meinte, er hätte noch gut gefunden, wenn Trump als Schlussbedingung eine Auslieferung Netanjahus an den IStGH gefordert hätte.
Edit: typo

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Bei aller Ablehnung Trumps ist das gerade mit der erste tragbare (auch von sehr vielen Nahost-Staaten) Friedensplan. Und natürlich muss man die Hamas hier klar als Verlierer definieren und alles tun, damit die Aggressionen von der Terrororganisation möglichst aufhören. Das ist natürlich auch gut für Palästinenser. Hier glaubt doch bitte keiner, dass es je Palästina geben wird mit einer Hamas mit Machtanspruch.

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Aber exakt das ist doch das Nummer 1 Ziel seit dem 7. Oktober, das auch von den aller meisten westlichen Politiker*innen immer wieder hervorgehoben, wiederholt und unterstützt wurde:

Die vollständigen Entwaffnung, Zerstörung und Auflösung der Hamas.

Mit dem Angriff am 7. Oktober hat die Hamas ihren eigenen Untergang ausgelöst.

Ich sehe den Friedensplan sehr viel positiver.

Das aller erste Ziel muss es doch jetzt sein, aus dem Trümmerfeld dort wieder einen bewohnbaren Ort zu machen.

  • Abbau von Schutt
  • Wiederaufbau von lebensnotwendiger Infrastruktur
  • Wiederaufbau von Häusern
  • Schaffung von Anbaufläche
  • Aufbau von einer Wirtschaft, damit Palästinenser dort wieder selbst ihren Lebensunterhalt verdienen können.
  • ….

All das wird Jahre brauchen. Bis dahin sind Trump und Netanjahu beide wahrscheinlich tot, u d die Machtverhältnisse andere.

Und es wird Milliarden von Dollar kosten, was weder die Palästinenser noch Isreal werden zahlen können. Sprich es wird so oder so Geld, und damit Mitspracherecht, von außen benötigt.

Ziel hin, Ziel her, die Palestinenser geben damit auf lange zeit sämtlich Aussicht auf Mitsprache, ganz zu reden von Selbstbestimmung, auf. Ohne jegliche Garantien, dass sich in X Jahren jemand überhaupt an irgendwas halten wird.

Und wer meint, dass ein bewaffneter Widerstand (und damit auch Terrorismus) aufhört, nur weil eine Organisation aufgelöst wird, der kennt sich nicht gut in der Geschichte der Menschheit aus. Man muss den Menschen glaubhaft eine positive und bessere Zukunft vermitteln, und all das scheint nicht wirklich Ziel zu sein.

Welche Mitsprache haben Sie jetzt? Die Regierung im Westjordanland ist längst faktisch entmachtet und Wahlen gab es schon lange nicht mehr.
In Gaza gibt die Hamas den Ton an, die nur an ihrer eigenen Macht und nicht am Wohl des Volkes interessiert ist, im Gegenteil genau diese Bevölkerung als lebendige Schutzschilde für den Schutz der Terrororganisation benutzt, was die Bevölkerung faktisch zu Geiseln der Hamas macht.

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Also was dann?

Israel zieht sich zurück, die PA erhält die Macht aber die Hamas besteht bewaffnet weiter und die Geiseln in deren Händen?

Das schreit nach Bürgerkrieg auf einem zerstörten Land.

Edit: die Zukunft beginnt wenn die Hamas entwaffnet, die Geiseln frei und der Gasastreifen entmilitarisiert ist.

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Das heißt, wenn die Hamas den Plan durchkreuzen will, muss sie ihn annehmen.

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Dazu zwei Gedanken.

Dass die Hamas durch den „Trump-Plan“ zum Verlierer werden, stimmt nicht. Wenn überhaupt, bleiben sie Verlierer. Denn sie haben doch längst fast alles verloren. Die meisten arabischen Staaten, die bis zum 7.Oktober, zum großen Teil unausgesprochen, mit der Hamas sympathisiert hatten, stimmen nun dem „Trump-Plan“ zu, haben also faktische die Hamas abgeschrieben. Große Teile der Bevölkerung in Gaza haben sich abgewendet, weil sie erkannt haben, dass Hamas sie in die Hölle geführt haben.

Dass ihnen nun sogar - trotz ihrer unzweifelhaft abgrundtief bösen Verbrechen, auch gegen die eigene Bevölkerung - Amnestie angeboten wird (was ich aus ganz praktischen Gründen trotzdem richtig finde) … mehr noch: ein international finanziertes Rückkauf- und Wiedereingliederungsprogramm für ehemalige Kämpfer … besser geht‘s doch gar nicht. Was ist denn aus der Sicht von Hamas die Alterantive?

Wie @der_Matti schon schrieb: Mir würde kein realistischer Friedensplan einfallen, in dem die Hamas nicht Verlierer sind. Das würde ja bedeuten, dass die Hamas weiter die Kontrolle über Gaza erhalten. Das wird heute niemand mehr wollen: Weder die arabischen Staaten, noch größte Teil der Gaza-Bevölkerung.

Und dass die Palästinenser „nichts“ bekommen, ist einfach nicht richtig. Als erstes bekommen die Menschen in Gaza ein Ende von Kampfhandlung mit dem damit verbundenen Terror und Elend. Humanitäre Hilfe wird wieder hergestellt. Sie dürfen in ihrem Land bleiben (entgegen dem ausdrücklichen Willen der israelische Regierung) und ihr Land soll wieder aufgebaut werden. Es werden 1.500 Palästinenser aus Gefängnissen freigelassen.

Dass der Plan von Trump kommt, gefällt mir auch nicht. Aber das ist eine ad-hominem-Argumentation.

Ja, das sehe ich auch so. Aber das ist ja keine Verschlechterung: sie haben ja heute auch kein Mitspracherecht. Und, ich glaube, den Palästinenser im Gaza-Streifen ist im Augenblick das Ende der Kampfhandlungen sehr, sehr viel wichtige als eine Zweistaatenlösung (die die Hamas ja auch ablehnt). Diese Plan ist ja kein Masterplan, weder für die nächsten 10 Jahre, noch für ganz Palästina. Sondern ein Plan zum Ende der Kampfhandlungen und Freilassung der Geiseln in Gaza.

An diesen Plan sollten und müssen sich weitere anschließen.

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Das ist ja kein Argument, denn für dieses Mitspracherecht bzw die Selbstverwaltung wurde ja gekämpft. Was man nun aufgibt, aus genau einem Grund: Der militärischen Unterlegenheit.

Soweit ich das verstanden habe soll die USA bzw die neu gegründete ISF (International Stabilization Force) das Gebiet irgendwann wieder an die die Palästinenser zurückgeben, das ist aber extra vage formuliert:

Während der Wiederaufbau Gazas voranschreitet und das Reformprogramm der Palästinensischen Autonomiebehörde gewissenhaft umgesetzt wird, könnten endlich die Voraussetzungen für einen glaubwürdigen Weg zur palästinensischen Selbstbestimmung und Staatlichkeit geschaffen werden, die wir als das Ziel des palästinensischen Volkes anerkennen.

Das klingt mir schon nach Masterplan.

Das, was die Palästinenser bekommen sollen, hängt völlig einseitig von der Interpretation des Plans und der Realität durch Leute wie Trump und Netanjahu ab. Klar können die dann behaupten, humanitäre Hilfe würde wieder hergestellt. Netanjahu bestreitet doch regelmäßig, dass die aktuell nicht hinreichend stattfinden würde. Insofern ist das ad hominem Argument hier gewichtig, denn der Glaube an das Funktionieren des Plans steht und fällt mit dem Glauben an den guten Willen und die Ehrlichkeit der Verantwortlichen. Wenn zwei pathologisch kriminelle Lügner sagen “trust me bro”, muss man schon sehr daran glauben wollen.

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“…Wie aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen bekannt wurde, gingen die Luftangriffe dort am Morgen weiter. In Gaza-Stadt habe es erneut mehrere Tote und Verletzte gegebe…”

Die Israelische Regierung ist anscheinend so überrascht, dass die Hamas so schnell reagiert hat, hat aber selbst gar keinen Bock die kampfhandlungen einzustellen oder runterzufahren.

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Aus meiner Sicht sollte man sich ad hominem kann man sich hier komplett sparen und sich darauf konzentrieren, dass endlich keine Menschen mehr sterben. Wie mein früherer Judolehrer sagte: „Hier kann man alle in einen Sack stecken und draufschlagen - trifft immer den richtigen“.

Auf der einen Seite zwei pathologische Lügner, für die Menschenrechte Interpretationsmasse sind gegenüber einer Terrortruppe, die kaltblütig Zivilisten dahinmetzelt um ihre komplett unrealistischen Ziele durchzusetzen - schwer, da irgendwelche Sympathien zu entwickeln.

Die Idee mit dem Sack teile ich natürlich nicht - mein Punkt ist, dass hier keine Seite vertrauenswürdig ist und jeder Fortschritt besser als keiner ist, egal von wem der Vorschlag kommt.

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Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen deprimierend, aber ich fürchte, viel mehr als ein Waffenstillstand ist auch mit dem Trump-Plan nicht drin.Es gibt einfach zu viele Parteien auf beiden Seiten, die von dem stetig unterschwelligem Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn profitieren.

Auf er einen Seite der große Anteil der Palästinenser, die sich um ihr Land betrogen fühlen und über geschickte PR jede Menge internationalen Support bekommen. Die werden nicht einfach friedlich ihr Häuschen wieder aufbauen und ein ruhiges, ziviles Leben einschlagen. Vor allem, wenn sie irgendwann mal Rache für ein Familienmitglied geschworen haben. Korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch sehe, aber ich fürchte, sowas wird in der arabischen Kultur sehr ernst genommen. Unterstützt werden sie wohl auch weiterhin vom Iran. Denn sobald es im Iran ernsthafte Aufstände gibt, werden die Mullahs wieder irgendeine Aktion gegen Israel starten. Kurz danach schlägt Israel zurück. Dadurch wird das iranische Volk abgelenkt und versammelt sich wieder hinter der Staatsführung.
Auf der anderen Seite gibt es die extrem rechten Parteien in Israel. Dehnen ist ein unterschwelliger Krieg mit kleinen Scharmützeln wahrscheinlich ganz recht. Solche Parteien leben üblicherweise, in allen politischen Systemen, vom Hass auf einen inneren oder äußeren Feind. Und wenn der Feind nicht von alleine zuschlägt, wird er eben provoziert. Ich weiß nicht, wer von den Foristen sich noch an den Besuch von Ariel Scharon im Jahr 2000 auf dem Tempelberg erinnert. Der hat dort damals niemanden umgebracht. Er hat, soweit ich mich erinnere, nicht mal eine Rede gehalten. Aber er hat damit die zweite Intifada ausgelöst, oder sie zumindest mit angefacht. Ein paar Monate später war er Ministerpräsident.

Wem soll es also nützen, wenn die Hamas nicht mehr Hamas heißt, sondern sich irgendeinen anderen Namen gibt. Eine solche Organisation wird wieder mit Geld aus dem Ausland (woher auch immer) Wohltaten an der Bevölkerung in Gaza vollbringen, sich beliebt machen damit niemand aus der Bevölkerung sie verrät, um im sprichwörtlichen Untergrund all diejenigen einzusammeln, die sich an Israel rächen wollen.

Wer hat sich das eigentlich ausgedacht das es alle jetzt den “Trump-Plan” nennen? Soweit ich weiß kommt es aus dem Umfeld von Tony Blair.

Ich hab das Gefühl man hat den Begriff auf politischer Ebene gewählt um ihn mal wieder zu schmeicheln weil er ja unbedenkt den Nobelpreis will, die Medien haben es so übernommen und jetzt ist es durchgesickert und überall der Friedensplan vom “guten” Trump.

Die Aussage gilt für die Hamas und exakt genauso für alle Knesset Angeordneten, Minister und Generäle die an den Kriegsverbrechen im Gaza und Westjordanland beteiligt sind.

Netanjahu ist enttäuscht, dass die Trump ein Ja, Aber akzeptiert und ich habe mich zu teilen getäuscht. Netanjahu meinte den Plan nicht ernst und TACO Trump ist für mich überraschend noch an Board. Hätte ich so nicht erwartet.

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So richtig funktioniert Trumps Friedensplan ja nicht..

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