THG-Quote / "Profitieren" vom E-fahren

Mein Schwiegervater verwies mich die Tage auf die Möglichkeit, vom Elektrisch-Fahren zu “profitieren” indem man sich die eingesparten Treibhausgasemissionen Bezahlen lässt. Anbieter zahlen bis zu ca. 300€/a.

Ich frage mich, ob das im Sinne des Klimaschutzes ist, wenn ich selber ‘sauber’ fahre, aber meine Emissionen auslagere und anderen quasi verfügbar mache. Andererseits ist ja die Emissionsmengen über den THG-Handel ohnehin gedeckelt, sodass davon ausgegangen werden muss, dass “meine” Emissionen woanders emittiert werden. Dann würde ich natürlich nicht ohne Not auf diese Zusatzeinnahmen verzichten.

Was sagt das Forum? Oder gar der Podcast zu dem Thema?

Beste Grüße in die Lage-Welt

Die Annahme ist verständlich, aber so nicht richtig.
Die Gesamtmenge aller erlaubten Emissionen wird politisch festgelegt. Durch den THG-Handel wird nicht mehr CO2 ausgestoßen.
Um zu verhindern, dass das CO2-Zertifikat, auf das man Anspruch per THG-Quote hat, nicht im Emissionshandel gehandelt wird, müsste man es Stillegen. Das ist aber nicht für private BEV-Halter vorgesehen.
Da es momentan sowieso ein Überangebot an Emissions-Zertifikaten gibt, würde die Industrie einfach andere Zertifikate kaufen.

Also Fazit:

  • nicht Beantragen der THG-Quote senkt nicht den CO2-Ausstoß, da der Emissionsrahmen gleich bleibt
  • Es gibt momentan mehr als Genug Emissions-Zertifikate, welche von der Industrie gekauft werden können
  • Die THG-Quote verteuert dabei trotzdem den CO2-Ausstoß für Unternehmen
  • Die THG-Quote schwankt je nach Menge auf dem Markt befindlicher Zertifikate und ist in den letzten Jahren gefallen
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Ich finde den Hinweis auf die THG Quote sehr sinnvoll. Das wird oft in der Kostenkalkulation beim Umstieg auf ein e-Fahrzeug vergessen. Lässt sich jedoch nicht genau beziffern. Letztes Jahr haben wir für unsere Autos jeweils nur ca. 90 Euro bekommen, das Jahr davor war es wesentlich höher, aber wenn man den Umstieg auf ein BEV spitz auf knapp kalkulieren muss, dann ist es wichtig die THG Prämie miteinzurechnen.

Auch noch hilfreich zu wissen:

Wenn der Fahrzeughalter die Zertifikate nicht verkauft, dann übernimmt das der Staat. Heißt die Zertifikate werden ohnehin weiterverkauft, es ist nur die Frage ob du das Geld bekommst oder es in den Bundeshaushalt geht.

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Das Missverständnis kam hier zwar nicht auf. Mir war es aber lange nicht richtig klar, dass der (bislang) nationale „CO2-Preis“ (künftig EU weiter Emmisionsshandel) und die THQ Quote im Grunde zwei verschiedene Systeme sind. Natürlich mit einem ähnlichen Ziel.

Hier gibt es Infos für interessierte:

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Zusatz: das angesprochene Stilllegen ginge übrigens indirekt über compensators.org, indem man die Einnahme als Spende direkt dorthin weiterleitet.

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Danke! Dann ist es also wirklich ein zusätzlicher Anreiz für’s Fahren vollelektrischer Fahrzeuge, ohne Schaden für Emissionsbegrenzungen/Klimaschutzbestreben.

Den Vorteil sollte man sich also nicht entgehen lassen! Fast schon ärgerlich, dass ich erst jetzt auf diesen Mechanismus aufmerksam wurde… auch in der Werbung spielt das gefühlt keine Rolle, oder?! Klar ist das nicht “die Welt”. Aber ja nun auch nicht so wenig, als dass man es einfach liegen lässt…

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War mir bis jetzt gerade auch nicht bewusst. Das sollte einmal in der Lage als eigenständiger Punkt abgearbeitet werden, sowohl, dass es das gibt, als auch, wie das praktisch umgesetzt werden kann. @vieuxrenard wäre das möglich? Vielleicht habt ihr das auch schon erwähnt und es ist bei (offenbar nicht nur) mir untergegangen.

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Die THG-Prämie beträgt 2026 ca. 300€.

Wer für 40Ct laden kann, fährt die ersten 5000 km kostenlos.

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Na danke. Ich fahre nicht elektrisch, sondern mit Muskelkraft und darf mir die THG-Prämie natürlich nicht auszahlen lassen.

Dieses Land ist einfach komplett aus der Windschutzscheibenperspektive organisiert. Es ist zum Kotzen.

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Bevor sich hier wieder alle gegenseitig mit guten Intentionen zerfleischen. Ein Auto kann man nicht mit einem Fahrrad vergleichen. Und ja, es wäre toll, wenn alle mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV fahren würden, aber es können nicht alle (da brauchen wir auch nicht diskutieren). Und wenn die THG Prämie hilft mehr Verbrenner von der Straße zu bekommen, soll es recht sein.

Deutschland ist autozentrisch, das stimmt, und es ist nicht ok, das muss dringend anders werden, aber das ist eine andere Diskussion.

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Man könnte natürlich diskutieren, ob jeder, der gar kein Auto hat, nicht auch eine derartige Prämie bekommen sollte. Da wären wir wieder beim Thema CO2-Preise und Klimageld - damit bräuchten wir dann auch keine THG-Prämie mehr, da Verbrenner über eine konsequente, angemessen hohe CO2-Bepreisung deutlich mehr als BEVs in den Klimageld-Topf einzahlen würden und BEV-Fahrer und noch mehr diejenige, die gar kein Auto fahren, von der Pro-Kopf-Ausschüttung des Klimageldes profitieren würden.

Das aktuelle System, das den BEV-Fahrer besser stellt als den Radler, ist durchaus ein Problem. Dennoch hast du Recht, dass dieser Thread primär vom Status Quo handelt und Awareness für die Existenz der THG-Quote schaffen soll.

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Moin Tikka,

Ansich richtig was du sagst, aber du beschreibst den Emissionshandel - den sollte man nicht mit der THG Quote verwechseln.

Bei der THG Quote müssen Inverkerhbringer von fossilem Kraftstoff einen jährlich steigenden Anteil ihrer THG-Emissionen reduzieren. Das geht insbesondere durch Beimischung von Biosprit oder E-Mobilität (Ladesäulen, Besitz von BEVs) - die man selber besitzt oder bei denen man die Emissionsminderung von Dritten kauft - also insbsondere von den Besitzer von BEVs (bei denen bei PKWs pauschal ein Verbrauch von 2000 kWh/Jahr angenommen wird) oder aber auch Betreiber von öffentlichen Ladesäulen, die einen durchaus beachtlichen Betrag pro kWh bekommen (dürften aktuell um die 5-10 Cent/kWh sein). Die Menge an THG-Emissionen ist dabei aber nicht absolut begrenzt, sondern nur relativ! Es können unbegrenzt fossile Kraftstoffe verkauft werden - solange genug Emissionsminderungen auf dem Markt gekauft werden können - oder einfach die Strafe von 600 €/t bezahlt wird. Ich sehe in der THG Quote insbesondere ein Fördermittel für erneuerbare Energien. Umweltverbände kritisieren, dass darüber biogene Kraftstoffe (die einen Großteil der Emissionsminderung leisten in der THG Quote) zu viele finanzielle Mittel bekommen. Mal etwas provokant an dieser Stelle - so richtig sinnvoll finde ich tatsächlich die THG Quote für BEV Besitzer nicht. Weil ich würde mal behaupten, die THG Quote hat da aktuell keine Lenkungswirkung - bei den aktuellen Auto-Preise sind die volatilen Erlöse aus der THG Quote (zwischen 50 - 300 €/Jahr in den letzen Jahren) vermutlich für niemanden der entscheidende Grund, ein BEV zu kaufen. Das ist alles mehr Mitnahme-Effekt. Für den Aufbau der Ladeinfrastruktur halte ich es für deutlich sinnvoller - wenn die Ladesäulenbetreiber die Erlöse denn auch weiter geben - so ganz sicher bin ich mir da aktuell nicht. Aber klar, der Aufbau des Ladenetzes kostet aktuell auch ordentlich Geld. Gleichzeitig kann man der THG Quote zugute sprechen, dass es keine Steuergeldverschwendung ist, da die Kosten ja die Menschen zahlen, die fossile Kraftstoffe tanken - für den Staat ist es weitgehend kostenneutral, der Staat hat nur administrative Kosten.

Das gaze Thema ist übrigens topaktuell - diese Woche ist die 2./3. Lesung der Weiterentwicklung der THG Quote ( Deutscher Bundestag - Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote erörtert ) - die auch Grund dafür ist, dass die Preise für die THG Quote aktuell wieder so hoch gegangen sind.

Im Unterschied dazu gibt es den Emissionshandel (EU ETS) - der so funktioniert, wie du es beschrieben hast. Nur ist der straßenbasierte Verkehr auf der EU Ebene gar nicht Teil davon.

Auf nationaler Ebene haben wir seit ein paar Jahren den nationalen Emissionshandel - der bald (2028) in den EU ETS 2 übergehen soll - also einen eigenen Emissionshandel für die Sektoren, die bislang nicht im EU ETS sind (da ist der straßenbasierte Verkehr teil von). Da ist dann die Menge an THG Emissionen absolut fix und der Preis variabel. Aktuell in der Anlaufphase des nationalen Emissionshandels funktioniert der nationale Emissionshandel noch mehr wie eine CO2-Steuer - der Preis ist fix (bzw. in 2026 innerhalb einer kleinen Spanne) und die Menge letztlich variabel. Das soll ab 2027 anders werden (Menge fix, Preis variabel) - aber wer weiß, vielelicht wird das wie der EU ETS auch noch weiter verschoben.

@LIM hat da einen Podcast gepostet, der vermutlich auch noch mal auf die Unterschiede drauf eingeht.

@Stryke1983 deine Frage ist ja, ob es richtig ist, an dm THG Quoten Handel dran teilzunehmen.

Natürlich senkt jeder, der dran teilnimmt, den Preis auf dem Markt (und damit den Aufpreis für Menschen, die fossile Kraftstoffe tanken). Aber an der Menge der Emissionen senkt es nichts. Deswegen würde ich sagen - ja, mach es - und nutzt das Geld für deine persönliche Mobilitätswende (wenn du es dazu nutzt, um in den Urlaub zu fliegen, dann ist es eher kontraproduktiv - ein klassicher Rebound-Effekt).

Das Argument von @Lukas zieht nur so halb - ja, theoretisch kann der Staat die Emissionsminderungen versteigern, die nicht auf den Markt gebracht wurden (1/3 der BEV Besitzer haben es bspw. 2024 nicht gemacht - lag sicher auch daran, dass da der Preis zunehmend zusammen gebochen war: S. 4 https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/dokumente/statistische_auswertung_des_vollzugs_der_38bimschv_verpflichtungsjahr_2024.pdf) Aber bislang hat der Staat das in keinem Verpflichtungsjahr tatsächlich gemacht und wird es auch nicht zeitnah machen - denn dafür bräuchte es noch eine Rechtverordnung, die das genauer regelt und die es aktuell noch nicht gibt (seit 2021 ist es theoretisch möglich und der Staat hat bislang keine Notwendigkeit gesehen) (S. 4 https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/dokumente/2025-07-18_uba_faq_vollzug_38._bimschv_0.pdf )

Könnt Ihr das Thema mal aufgreifen? Warum ist die Prämie so wie sie ist? Warum sind es mal 90, mal 300 Euro im Jahr? Warum ist der reale Verbrauch des Autos egal?

Und warum kann ich als Besitzer eines E-Autos nicht bewusst auf die Prämie verzichten um dem Planeten CO2 Emissionen zu ersparen, bzw. diese wenigstens zu verteuern?

Genau das war ja meine Ausgangsfrage! Passiert aber durch diesen Mechanismus nicht (s.o.).

Eine Löschung der Emissionsrechte erfolgt also nicht automatisch, Du kannst aber indirekt die CO2-Vermeidung erzwingen, in dem Du deinen Erlös bei compensators.com spendest :wink: die kaufen Emissionsrechte und löschen sie dann.

@Stryke1983

Der Link geht übrigens nicht (vermutlich meinst du https://www.compensators.org/). Dort werden dann mit dem Geld Emissionsrechte auf einem anderen Markt (EU ETS I) gekauft - nicht auf dem THG-Quoten Markt! Das ist natürlich auch sinnvoll, aber damit werden dann THG-Emissionen im Strom- und Industriesektor eingespart - nicht im Verkehrssektor (das ist dann ab 2028 möglich, wenn dann der EU ETS II kommt (den man nicht mit der THG Quote verwechsen darf :wink: )

jo, ich fände es auch eine gute Idee, wenn das Thema mal aufgenommen wird, weil da viele Missverstädnisse auch sind - und sich gerade auch einiges ändert. Also vielleicht die Frage, welche umweltökonomischen Instrumente wirken eigentlich alle auf die Elektormobilität (könnte man sicher eine Stunde drüber sprechen) - oder als eine Kategorie in der Sendung, in der in jeder Folge ein Instrument tiefer vorgestellt wird.

Und man könnte sicher spannend diskutieren, ob die THG Quote dem Markthochlauf der E-Mobilität hilfreich ist - oder der fossilen Kraftstoffindustrie noch über Biokraftstoffe ein Geschäft ermöglicht.

@Schorschie - ein bisschen kann ich es dir beantworten

Die THG-Quote hat sich aus der nationalen Biokraftstoffquote (2006-2015) entwickelt. Die Biokraftstoffquote hatte die Biokraftstoffrichtlinie der EG (2003) als Grundlage, wonach es (zunächst unverbindliche) Zielwerte für fossile Kraftsotffe gab. Daraus wurden dann mit der RED I (2009) (und später dann RED II und RED III) für 2020 verbindlich. Gleichzeitig gibt es auch noch die FQD (Version 2009)- die andere Zielvorgaben für den Verkehssektor hatte. Das sind alles Richtlinien, die in erster Linie ein verbindliches Ziel vorgeben, der Weg dahin ist aber den Mitgliedstaaten überlassen. Deutschland versucht, mit der THG Quote sowohl die RED-Vorgaben als auch die FQD-Ziele zu erreichen (Wobei die Zielvorgaben der FQD jetzt Anfang der 2020er in die RED übergegangen sind - weil die EU auch gemerkt hat, dass diese Doppelstruktur irgendwie Murks ist). Deswegen sind da Elemente enthalten, die entweder aus der einen oder der anderen Richtlinie stammen (und dann auf der EU Ebene aber auch nochmal anders berechnet die Zielvorgaben erfüllen sollen) - etwas verwirrend!

Das große Problem war in den letzten Jahren, dass es massiven Betrug gab - also THG-Emissionseinsparungen angrechnet wurden, die es überhaupt nicht gab (UER-Betrugsvorwürfe) - oder Biokraftstoffe als fortschrittliche Biokraftstoffe angerechnet wurden, die es nicht waren und so teilweise ungedeckelt (die Anrechnung der konventioneller und abfallbasierter Biokraftstoffe ist gedeckelt) und sogar doppelt (für den Anteil, der die Mindestquote überschreitet) angerechnet werden konnten. Auf nationaler Ebene war Deutschland sehr überfordert, diesem mutmaßlichem Betrug entgegenzuwirken. So richtig geschieht das erst jetzt mit der aktuellen Weiterentwicklung der THG-Quote (die gerade kurz vor finaler Verabschiedung im Bundestag von der Agenda genommen wurde - mutmaßlich, weil über die Höhe der RFNBO Quote, die Anrechnung von biogenem Wasserstoff und den Einbezug des Verkehrsträger Schifffahrt Uneinigkeit herrscht).

Es gibt aber Hoffnung, dass die Maßnahmen, die kommen sollen (und dann rückwirkend zum 01.01.2026 gelten sollen), den Betrug signifikant eindämmen können - und deswegen erholt sich der Preis der THG-Quote gerade so massiv. (Und nächstes Jahr wird er voraussichtlich wieder etwas einbrechen, weil aktuell der Übertrag aus den Betrugsjahr 2024 ausgesetzt wurde, die aber wieder in das Verpdlichtungsjahr 2027 möglich sein sollen).

So kann man es nicht sage - bzw. die Perspektive ist eine andere. Ansich sollten Ladesäulenbetreiber als Inverkehrbringer erneuerbarer Energie in der Verkehrssektor ihre THG-Einsparungen anrechnen können. Bei öffentlichen Ladesäulen ist es auch ganz einfach, da kann über die Abrechnungssysteme nachgewiesen werden, wie viel Strom in den Verkehrssektor gebracht wurden und (etwas vereinfacht) werden die THG-Einsparungen so berechnet, indem die Differenz aus den THG Emissionen fossiler Kraftstoffe und der Strommenge multipliziert mit dem durchschnittlichen THG-Emissionen des Netzstrom gebildet wird.

Jetzt ist die Frage, wie kann man das einfach und unbürokratisch für private Ladesäulen machen. Hätte jede Wallbox in Deutschland einen eigenen Stromzähler, wäre das eventuell ein Weg. Aber dem ist nicht so, das wären auch teure Zusatzkosten. Da ist man auf die Idee gekommen, dass man einfach in die Statisik schaut, wie viel Strom wird im Durchschnitt eine bestimmte Fahrzeugklasse (bei PKW ist es M1) an nichtöffentlichen Ladesäulen lädt - und der wird pasuchal für alle Elektro-PKWs angenommen (aktuell sind es für M1 2.000 kWh). Das heißt, ja, individuell ist es egal, wie viel du tatsächlich öffentlich oder privat geladen hast. Gesamtsystemisch wird das aber schon betrachtet.

Doch, das kannst du! Um dich als Elektrofahrzeug-Halter daran zu beteiligen, musst du selber aktiv werden. Wenn du es nicht machst, dann wird die THG-Einsparung von deinem Elektro-PKW (rund 1 Tonne/Jahr) nicht mit gehandelt.

Es wird immer erzählt, dass der Staat alle nicht gehandelten Elektro-PKW-Einsparungen handeln würde. Das kann der Staat auch theoretisch machen. Doch dafür müsste er zunächst eine eigene Rechtsverordnung erlassen - das hat er seit Jahren nicht gemacht und er bekundet auch stets, dies nicht vorzuhaben.

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Danke @babo für den sehr ausführlichen Beitrag, finde ich spannend!

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