Einfach nur einen EMotor ans Fahrrad zu flanschen oder in den Motorraum des PKW?
Erinnert mich an die ersten Automobile: Sahen aus wie Kutschen, fuhren sich wie Kutschen: z.B. waren sie lange noch offen - zumindest für den Kutscher/Chauffeur.
Warum? Tja, der Chauffeur hat es ja nicht gekauft, sonder der dem alten Paradigma verhaftete Wohlhabende…
Wäre doch nett, den Paradigmenwechsel dieses Mal etwas zu beschleunigen. Indem man darüber redet, wofür die Teile eigentlich da sind und was sich daraus ableitet. Obwohl‘s die Mehrheit momentan ablehnen wird.
OK, erstmal das Paradigmenwechsel-e-Fahrrad:
Einzelperson mit Gepäck, Nahmobilität. Mountainbike und Lieferbike lassen wir mal außen vor…
Ich brauche nicht mehr stark treten, auf Roll- und Luftwiderstand achten:
-
Die Sitzposition wird bequemer werden. Momentan „City-Rad‘, eine ergonomische Katastrophe, Zukunft Holland-Rad.
-
Wetterschutz wird wichtiger werden: Spritzschutz von unten und von vorne.
-
Zuladung: Lastenräder sind halt riesig. Besser: Stabilität des Rahmens, des verlängerten Gepäckträgers mit absperrbaren Klappkisten dran - oder einer Sitzbank oben drauf.
-
Komfort: Sehr breite Reifen a la fatbike, mit niedrigem Luftdruck. Die wartungsintensiven Federungen braucht es dann auch nicht mehr.
Und e-Auto?
Ist ja eine riesige Batterie mit Rädern dran:
-
Vehicle-to-Load und -Grid ist ein Muss
-
Radnabenmotoren
-
Der Motorraum ist überflüssig, Knautschzone und Aerodynamik bei Cityflitzern ebenso
Was meint ihr?