Richtiger Ansatz gegen die AfD

Nein; Kategorien sind praktisch (vgl. AFD Anhänger oder Duldende und die Reaktion auf sie - #22 von Schiessbogen ), deswegen gibt es überhaupt in jeder Sprache Begriffe für Abstraktionen jeglicher Art – diese abzuschaffen wäre weder möglich noch sinnvoll. Das Problem liegt nicht darin, dass man Gruppen definiert als was auch immer, Deutsche, Schwarze Menschen, blinde Menschen, Migrant*innen, AfD-Wähler*innen, Rassist*innen, Blondinen, Agnostiker*innen, FLINTA*, Linkshänder*innen, Herbst-Liebende, Tenöre, Stotternde usw. Dagegen spricht per se nichts auf der Welt. Andichten von irgendwas ist auch nicht davon abhängig.

Was du vielleicht meinst, sind falsche Zuschreibungen, Stereotypen. Und da muss man dann konkret gucken, was ist wesentlich (i.S.v. definierend), was ist konkomitant (und warum), was ist frei erfunden. Bei deiner Fragestellung wäre es also die Frage, ob z.B. Rassismus zum Rechtsextremismus notwendigerweise dazugehört, oder ob der Zusammenhang nur angedichtet ist (also z.B. eine Übergeneralisierung). Das wäre die Frage, die du dir m.E. stellen solltest und nicht die nach der Bezeichnung von Gruppierungen. (Und eine Antwort auf diese Frage findest du hier im Forum in sehr vielen Threads, in denen es um die AfD, Rechtsextremismus, Demokratie, Wahlen usw. geht.)

(PS: „en pas sen“ = „en passant“, oder was war da gemeint?)

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