Postwachstum / DEGROWTH

Ausgelöst durch einen Vortrag von Prof. Niko Paesch diskutierte ich heute mit meinen Eltern über die Frage, ob es möglich wäre rein mit Erneuerbaren unseren Energiebedarf zu decken. Im genannten Vortrag wurde folgende Statistik gezeigt, nach der aktuell nur 20% des Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammt. LINK Mein Vater meinte, dass diese Statistik die Realität verzerre und brachte folgende Quelle ins Spiel. LINK

Der Diskussion zugrunde liegt die Frage, ob wir die ökologischen Herausforderungen mit technischer Innovation lösen können und auch, ob wir unsere Gesellschaft ohne vorherige Zerstörung in ein neues Modell überführen könnten.

Ich fänds genial, wenn euch dazu mal mit Prof. Niko Paesch unterhalten würdet.

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… und in dem Interview, auf das Dein Vater verweist, heißt es dazu:

Der Begriff der Primärenergie ist mittlerweile toxisch, ein fossiler Kampfbegriff. Denn: Er suggeriert, dass das, was „Primärenergie“ genannt wird, ersetzt werden muss. Das ist aber falsch. Von den 100 Prozent Energie, die ich ins Verbrennerauto stecke, treiben nur 20 Prozent das Auto voran, der Rest geht durch den Auspuff. Genau so bei der Kohle. Ein supereffizientes Kohlekraftwerk hat einen Wirkungsgrad von vielleicht 40 Prozent, die anderen 60 Prozent gehen durch den Schornstein. Die Lösung des Problems immer so unmöglich erscheinen zu lassen, dass man es gar nicht mehr versucht – das ist ein fossiler talking point, mehr nicht.

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