PFAS in Autobatterie

Deine Argumentation bezog sich auf die Produktion von Akkus, und dort besteht das Problem nur sehr gering. Alle mir bekannten Akkuproduktionen in Europa sind geschlossene Kreisläufe.

Dass die chemische Industrie Hauptemittent ist, habe ich oben geschrieben.

Ich kenne diese Argumentation im Zusammenhang mit BEV-Akkus allerdings fast ausschließlich bei BEV-Gegnern, die das Thema künstlich aufbauschen, um der E-Mobiltät zu schaden.

Für den europäischen Raum gibt es jetzt schon starke Regulation und Verbote. PFOS, PFOA und langkettige PFAS sind jetzt schon verboten.

China ist zwar noch nicht so weit wie die EU, hat aber auch schon Grenzwerte und Verbote eingeführt.

Ich kenne Deine oben angeführte Studie. Sie sagt aber gerade nicht aus, dass die Akkuproduktion Hauptursache für den PFAS-Eintrag in die Umwelt ist. Die meisten gemessenen Werte liegen unterhalb der europäischen Grenzwerte für Wasser und lassen eben nicht den Rückschluss zu, dass die Akkuproduktion hierfür verantwortlich ist.

Zum Abschluss: Wer meint, der Umwelt zuliebe ein Fahrzeug mit kleinerem Akku zu nehmen, kann das gern tun. Aus meiner Perspektive wird hier mit der Lupe auf einen Bereich geschaut, der zwar noch nicht perfekt, aber schon recht gut ist. Dabei werden die Hauptverursacher gern mal vergessen.

@Margarete Bitte verschieben, mein Post hat sich überschnitten

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