In der Tageszeitung las ich ein interessantes Interview mit Meinolf Sellmann, Professor für Informatik und IT-Anwendungen in den USA.
Kurz zusammengefasst: KI sieht er positiv, besonders dahingehend, daß KI dabei helfen könne, einige Menscheitskrisen zu lösen. Z. B. Koordination selbstfahrender Autos als Beitrag zum Klimaschutz, Optimierung von Lieferketten, etc.
Er sieht aber auch Risiken, das es Gewinner und Verlierer geben wird. Das es Menschen geben wird, die ihre Arbeitskraft nicht mehr verkaufen können, weil KI bedingt keine Nachfrage mehr danach besteht.
Hier regt er an, sich schon heute ernsthaft Gedanken über eine Veränderung des Arbeitsmarktes zu machen. Also gesellschaftliche Teilhabe jenseits der Erwerbsarbeit regeln. Kernfrage: Wie hält man eine Gesellschaft zusammen, in der ein signifikanter Teil der Bevölkerung seine Arbeitskraft nicht mehr verkaufen kann? Um auch Unzufriedenheit und Enttäuschung vorzubeugen und Populismus den Nährboden zu entziehen.
Er hat da einen Punkt, finde ich.
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