Naivität gegenüber dem Rechtsruck der Parteien

Ich höre die Lage der Nation gern und finde immer wieder Denkanstöße und Hintergrundinformationen.

Aber: Bei fast jedem Podcast müssen die Menschen um mich herum ertragen, dass ich laut rufe “Wieso glaubt Ihr, dass das keine Absicht ist?”

Beispiel: Bärbel Bas stellt sich hinter die als schlimm diskutierten Änderungen des Bürgergelds, statt aber dem eigenen Rat zu folgen “An den Taten sollst Du sie erkennen” vermutet die Lage, dass Frau Bas nicht hinter ihren Taten steht. Sie will das eigentlich nicht und wird nur vom Koalitionsvertrag gezwungen. Aus meiner Sicht ist das blauäugig, die ganze Haltung der SPD ist halt eine andere geworden, das muss man auch mal akzeptieren. Das geht seit einer Weile so und findet nach Olaf Scholz mit Lars Klingbeil seinen Höhepunkt.

Die romantische Vorstellung der sozialen Arbeiterpartei an der Seite des einfachen Volks - gibt es derzeit nicht mehr. Die SPD ist unempathisch und nicht mehr sozial.

Gleiches mit der CDU: die ist im Osten offen rechtsextrem. Dazu Merz, Spahn, Dobrindt, … - die ganze Partei seit Jahren immer rechter und offen rassistisch aber das wird von der Lage als Reaktion auf die AfD interpretiert. Sie wissen nicht genau, was sie tun sollen, also werden sie immer rechter.

Nein, die glauben daran. Das ist die CDU. Die wollen Leute abschieben und mögen Ausländer nicht. Seit Jahren. Sie trauen sich nur, das jetzt auch noch offener zu zeigen. Und sie mögen arme Menschen nicht, Menschen, die anders aussehen, alte Menschen und Jugendliche.

Beide Parteien (und die CSU selbstverständlich mit) gehen an die Grenzen der Verfassungsmäßigkeit. Und regelmäßig darüber hinaus. Wie die Lage ja auch schon oft genug festgestellt hat.

Was mich stört, dass dieses Verhalten nur als Reaktion auf äußere Einflüsse benannt wird. Es wird entschuldigt als Versuch, mit der AfD umzugehen. Als Zwang, so zu handeln, nicht mehr als eigene Entscheidung.

Die Lage suggeriert sogar immer wieder, dass CDU/CSU und SPD etwas gegen den Rechtsruck unternehmen wollen.

Das sehe ich nicht. Das sehe ich in Sonntagsreden aber nicht in Taten. Im Gegenteil. Jegliche Gewalt von Rechten wird entschuldigt, Nicht-Gewalt von Klimaschätzer:innen als Terror benannt. Ich sehe wirklich nicht, dass in diesem Land die Politik ernsthaft an einer Eindämmung des Rechtsrucks interessiert ist. Ein Pullover mit „ACAB“ ist im Bundestag ein Problem, die körperliche Einschüchterung durch AfD-Kader nicht. Die Regenbogenflagge wird verboten. Merz kann beim Gedenken an den Holocaust weinen und gleichzeitig das Stadtbild anprangern.

Die Lage hat schon oft genug benannt, dass dieses Verhalten demokratieschädigend in extremem Ausmaß ist. Und dennoch werden die Akteure immer wieder in Schutz genommen, als verängstigte Menschen, die nicht genau wissen, was sie tun sollen.

Die wissen genau, was sie tun. Die Politik nimmt Rassismus und den Rechtsruck in der Gesellschaft dankend hin, um Politik zu machen.

Das wollte ich nicht nur loswerden, sondern einmal benennen: ich finde es bewundernswert, dass sich die Lagemacher ihren Glauben an das Gute bewahrt haben, teile ihn aber nicht. Im Gegenteil, ich denke, das Problem wird dadurch kleingeredet. Wenn Merz sich rassistisch äußert, dann nicht, weil es ihm rausrutscht. Sondern weil er so denkt. Das muss benannt werden. Gleiches gilt für Söder Spahn, Dobrindt, Bas, Linnemann, Klingbeil…

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Ich denke, die Lage ordnet einfach sachlich ein.
Und auch wenn ich ähnliche Bedenken gegen Union und SPD habe wie du, denke ich, dass deine Verallgemeinerung falsch ist. Nicht alle Unionsmitglieder sind extrem rechts oder rassistisch. Wirklich nicht. Und SPD sowieso nicht.

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Nein, die Lage ist da halt nicht sachlich, sondern interpretiert. Was ich völlig ok finde.

Aber z.B. bei Bärbel Bas war der Tenor der Lage “Sie sollte sagen, dass sie durch den Koavertrag gezwungen ist, das umzusetzen, aber selbst anderer Meinung ist”

Was ist aber nun, wenn Bärbel Bas das nicht sagt, weil sie es nicht meint? Weil sie voll hinter ihrer Entscheidung steht? Und genau das denke ich.

Diese Möglichkeit kommt bei der Einschätzung aber nicht vor.

Zu “alle sind extrem rechts” - das hab ich nicht behauptet. Ich habe konkrete Personen benannt. Oder eine Partei. Und wenn CDU/CSU/SPD z.B. die Grenzkontrollen mittragen, verhalten sie sich verfassungsfeindlich, unempathisch und, meiner Meinung nach, rassistsisch. Und wenn das die Partei macht, beurteile ich die Partei. Und ab einem gewissen Punkt kann man auchd ie Einzelperson nicht mehr entschuldigen, die da nicht innerparteilich dagegen arbeitet.

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Danke. Diese Perspektive ist auch richtig und wichtig. Beide Darstellungen sind lediglich Interpretationen, aber für versehentliche Fehltritte und erzwungene Entscheidungen sind es auch meiner Meinung nach mittlerweile zu viele Entscheidungen, die in die falsche Richtung gehen.

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Sehe sehe ich auch so. Ohne entsprechende innere Haltung, wäre da nichts, was in der Art herausrutschen könnte. So, wie der „Freud’sche Versprecher“ auch nicht ohne ein korrelierendes Innenleben auskommt.

Das ist schönes Wunschdenken. Auch gegen SPD-Politiker gibt es begründetet Vorwürfe wegen rassistischer Haltung bzw. Äußerungen.

Und dasselbe gilt für weite Teile des Forums. Wohl aus einem Beschützerinstinkt heraus werden demokratische Parteien und Politiker auch bei stärksten Indizien von Fehlverhalten mit zum Teil bemerkenswerten Mitteln Verteidigt. (Und die Empörung über Spahns Vaterschaft ist da kaum ein geeignetes Gegenbeispiel)

Ganz so, als ginge Kritik an Personalien demokratischer Parteien, mit einem Angriff gegen die FDGO einher. Da wünschte ich mir die ausgeprägtere Fähigkeit, zwischen Personen, Parteien, und der FDGO unterscheiden zu können. Leider bewirkt ein solches Verhalten, dass kaum mehr sauber erkennbar ist, ob die FDGO das Problem ist, oder die, die sie handhaben.

Anzuerkennen und Einzuräumen, dass es korrupte und/oder gegen die Bevölkerung arbeitende und/oder gegen Landesinteressen arbeitende Personalien auch in demokratischen Parteien gibt, stellt die FDGO nicht in Frage, sondern stärkt sie.

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Dass man sich schützend vor die Partei stellt, die man weiter in Regierung sehen will, kann man rein psychologisch nicht übel nehmen. Geht durch alle Parteien, demokratisch wie undemokratisch.
Wer kein Sympathisant ist, ist hier schon wesentlich kritischer. Und auch ansonsten liest man öfter „normalerweise kritisiere ich Partei XY ja nicht, aber das Verhalten geht gar nicht“. Insofern würde ich das so pauschal nicht unterstellen, es sei denn, es geht gegen Politiker im allgemeinen. Da wird dann schon Differenzierung gefordert. Und das vermutlich zu Recht. Sind nicht alle in der CSU korrupt, auch wenn man den Eindruck schnell gewinnen kann und ich das auch gerne so vertrete.

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Dieser Einwand (so pauschal) funktioniert ja nur, weil Du den ersten Teil abgeschnitten hast.

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Die Parteien sind das eine, deren Wählende das andere.

In der Mitte-Studie (Uni Leipzig) von 2012 - also vor der AfD - zeigte sich folgendes Bild für die Wählenden der jeweiligen Parteien (jeweils in Prozent):

Westdeutschland:

Chauvinismus: 18,6 (CDU/CSU), 22 (SPD)
Ausländerfeindlichkeit: 20,8 (CDU/CSU), 24,1 (SPD)

Ostdeutschland:

Chauvinismus: 22,5 (CDU/CSU), 30,3 (SPD)
Ausländerfeindlichkeit: 47,8 (CDU/CSU), 48,3 (SPD)

In der Autoritarismus-Studie (Uni Lepzig) von 2024 zeigte sich für Gesamtdeutschland (nur manifeste Einstellungen):

Chauvinismus: 14,8 (CDU/CSU), 11,5 (SPD)
Ausländerfeindlichkeit: 21,5 (CDU/CSU), 18,3 (SPD)

Also trotz AfD und einer Abwanderung auch von CDU/CSU und SPD dorthin.

Schon in der repräsentativen Erhebung von 2012 war Folgendes auffällig:

Neben den teilweise hohen Zustimmungswerten, auf die wir im Folgenden noch eingehen werden, ist der große Anteil an »teils/teils«-Antworten hervorzuheben. Wir vermuten hinter diesen Antworten zumindest teilweise eine versteckte bzw. latente Zustimmung zu den vorgelegten Aussagen, die nicht geäußert wird, weil den Probandinnen und Probanden die soziale Unerwünschtheit der betreffenden Aussage (vgl. Kapitel 1) bewusst ist.

In der letzten Autoritarismus-Studie zeigen sich ebenfalls hohe latente Zustimmungswerte (vgl. S. 42, Grafiken 5 und 6).

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Ein launiger Text im Stile aktueller Instagram-Rants. Hätte ich aber jedes Mal bei „extrem“ nen Schnapps getrunken, wäre ich schon besoffen. Jenseits der persönliche Frustverarbeitung - das kann ich nachvollziehen - was nützt es? Was bringt es der Debatte, alle, ausser sich selbst, für unfähig bis rechtsextrem zu halten? Das verstehe ich noch nicht. Insbesondere, weil dieses Privileg der gegenseitigen Ablehnung und Abwertung jedem zusteht.

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Leider unterscheidet die Studie an der genannten Stelle nur zwischen Ost und West.

Die Mitte Studie 2024/2025 geht mit der Zustimmung zu den Dimensionen rechtsextremer Einstellungen nach politischer Selbstverortung 2024/25 auf Seite 85 noch tiefer ins Detail.

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Das kann man sicher nicht. Der psyochologische Faktor sollte niemals und bei keiner politischen Asrichtung unterschätzt werden. Insbesonder immer dort, wo es um Faschismus und Populismus geht, geht es um psychologische Einflussnahme an erster Stelle.

Nö. Die manifeste Zustimmung nach Selbstverortung von „(eher) links“ bis „(eher) rechts“ ist erwartbar gestaffelt. Da ist der Erkenntniswert noch geringer als bei der Aufgliederung nach Parteipräferenz, da das Bekenntnis, rechts zu sein, nur sehr gering ist. Nur gut dreieinhalb Prozent tun das.

Die latente Zustimmung - und um die ging’s mir - wird dort gar nicht aufgeführt.

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Wenn man das so liest, bekommt man durchaus den Eindruck, unsere Demokratie ist am Ende, Das keine Parteien „der Mitte“ mehr gibt.

Nur noch weit „rechts“ und weit „links“.

Ist das Pessimistisch oder nur faktische Feststellung?

Das liegt ganz sicher am inflationären Gebrauch von „rechts“ und „extrem“. Als wäre die Welt so schön und fehlerlos, gäbe es doch bloß die bösen rechten nicht.

Selbst Du @Mike scheinst in dem rechts und extrem Geschwurbel die Beiträge zu übersehen, die eine ganz andere Stoßrichtung haben.

Der politische, wirtschaftliche und soziale Zustand unseres Landes ist das Arbeitsergebnis unserer Politik der letzten 60 Jahre.

Sie war geprägt von der Bevorzugung der Reichen, von Unaufrichtigkeit gegenüber der Bevölkerung, von Gier und dem kurzsichtigen Abschöpfen wirtschaftlicher Vorteile bei gleichzeitigem Ignorieren sämtlicher Seiteneffekte und künftiger Nachteile.

Das haben die, denen unsere wundervollen demokratischen Mittel anvertraut wurden, ganz ohne jeden Extremismus geleistet.

Es fehlt nicht an Parteien der Mitte, der linken oder der rechten. Es mangelt an politischem Personal, dass seinen Auftrag als Dienst für die Bevölkerung und für das Land versteht und die Bevölkerung nicht als Betriebsmittel für die Wirtschaft.

Ludwig Erhard, seinerzeit von den Alliierten und Adenauer, als bestenfalls mäßiger Ökonom nicht ernst genommen und möglichst von Entscheidungen ferngehalten, wird noch heute als Schöpfer des Wirtschaftswunders gefeiert. Obgleich dieses Wunder ganz Europa teilte, einige Länder erheblich erfolgreicher waren als das unsere und Erhard zweimal eine Wirtschaftskrise und beinahe das Ende des Wunders verursachte. Die D-Mark wurde von den USA zwangseingeführt, Erhard bleibt in deutschen Köpfen aber ihr Erfinder. Schön belegt von Ulrike Herrmann, Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Kapitel III Ludwig Erhard: Ein talentierter Selbstdarsteller, @TilRq .

Worum sich viele drücken ist, die unbequeme Erkenntnis, dass Deutschland - vergleichbar mit großen Konzernen - schon lange bevor es sichtbar wird, bankrott sein kann. Ich sehe nur geringes und viel zu spät einsetzendes Bestreben der Politik hier adäquat gegen zu steuern. Da werden lieber fossile und Fossilien politisch gestützt, als sich Volkswirtschaftlich klug zu entwicklen.

Solange leicht verdientes Geld in Mengen verfügbar war, konnten deutsche Politiker verschleiern, dass sie nicht viel mehr können und tun, als umverteilen.

Diese Zeiten sind vorbei. Aber es bleiben die selben Personalien: Betriebswirte.

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Heißt dann aber auch, unsere Demokratie funktioniert nicht mehr mangels geeignetem Personal an der Spitze?

Oder daran, dass rechts und rechtsextrm sich immer selbst gerne als Mitte framten und alles daneben links und rechte Medien, die immer noch die größte Auflage in Deutschland haben und damit am meisten Bürger erreichen, das genauso übernahmen, soziale Medien taten dann ihre Übriges.
Die Wahrheit wäre halt gewesen, dass 2019 die Mitte zwischen SPD und Union war, auch wenn das bei einer Kanzlerin Angela Merkel in der Union und rechts von der Union erst Recht, keiner mehr glauben wollte.

Klingt für mich nach rechter Politik und steht im Widerspruch zu

Es sei denn, Du meinst umverteilen nach oben.

So ist es.

Nimmt man die Selbstverortung der Wahlberechtigten aus der Mitte-Studie, ordnen sich ca. 57 % als „genau in der Mitte“ stehend ein, was natürlich offensichtlicher Unfug ist. (Es sei denn, man zählt jeweils eine Standardabweichung nach links und rechts noch zur Mitte, wenn man von einer Normalverteilung ausgeht. Dann müsste man sogar gut zwei Drittel zur Mitte rechnen. Das wäre aber wohl m.E. nicht sinnvoll, da im Bereich von je zwei Standardabweichungen schon über 95 % aller Werte liegen.)

Dem liegt vermutlich zugrunde, dass diejenigen, die das tun, überwiegend denken: ‚So wie ich denken viele.‘ (Also muss das subjektiv die Mitte sein, weil das eigene soziale Umfeld ja in der Regel mehrheitlich ähnlich zu denken scheint.)

Nimmt man das Zwei-Achsen-Modell des Political Compass, dann waren bei der letzten Bundestagswahl die meisten Parteien ganz schön weit rechts (entweder was Autoritarismus oder Wirtschaftspolitik oder beides angeht):

Hierbei handelt es sich natürlich um aggregierte Werte.

Wer kann schon mit Bestimmtheit sagen, wo die Mitte eines Din A4 Papiers ist (ohne Hilfmittel). Eine Mitte zu bestimmen ist schon bei so einfachen Aufgaben schwierig, bei denen die Ränder rechts und links klar definiert sind. Wie soll das bei sich immer wieder verschiebenden Rändern im politischen Spektrum möglich sein? Besonders weil diese Ränder auch unklar definiert sind. Zählt man jetzt echte Neonazis, die Hitler vereheren, zum rechten Rand? Zählt man Maoisten links dazu?

Und da sind wir nicht mal bei der Quantifizierung der jeweiligen Gruppen. Denn von einer reinen Gausskurve ist wohl nicht auszugehen.

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Es ist wohl auch eine Art selbstschutz. Da wählt schon ein Drittel der der Bevölkerung die offen rechtsfaschistische Partei. Wenn dann noch ein weiterer Drittel der Bevölkerung Parteien wählt, die nur heimlich rechtsfaschistisch sind.

Dann ist das faktisch das Eingeständnis, dass unser Rechtsstaat nur noch eine Fassade ist.

Ist bekannt, welche politischen Forderungen eine Partei ganz links einordnen würde (als etwa den Abstand den die AfD zum rechten Rand hat)?