PPAs enthalten einen Risikoaufschlag, der mit der Laufzeit steigt, weil Unsicherheiten bei Preisen, Regulierung und Systemintegration zunehmen.
Sehr lange Laufzeiten (15–20 Jahre) sind seltener geworden, treten aber weiterhin dort auf, wo staatliche Vergütungsmodelle wie CfDs oder EEG-ähnliche Systeme Planungssicherheit geben. Kürzere Laufzeiten (3–5 Jahre) nehmen zu, vor allem auf der Nachfrageseite, weil sie näher am Markt sind und geringere Aufschläge haben.
Gleichzeitig bleiben für die Finanzierung neuer Projekte meist 8–15 Jahre notwendig.
Grade für PV und Wind werden die häufig als Scope 2 für ESG Richtlinien genommen und dann im Mix mit anderen Formen. Also eine Mischung zwischen Risiko Abwägung, Versorgungssicherheit und Preis.
Das ist irgendwie wiedersprüchlich. Ein PPA würde ich doch gerade deshalb machen, damit ich nicht einen vom Markt abhängigen Preis habe. Und mit EEG oder CFD sollte der Preis auch nichts zu tun haben, zumindest nicht wenn man das öffentliche Netz nicht benötigt.
Was soll das denn sein? Welche RL sollte mir irgendwas zu Scope 2 vorgeben? Hört sich für mich nach KI an
Scope 2 wird über das Energiemanagement erfasst und ausgewertet. Die ISO 50001 dient dabei als Grundlage für Monitoring und Dokumentation von Energieverbräuchen Strom und weiteren Trägern. Je nach Sektor und weiteren Richtlinien mit entsprechenden Reduktionsziele. Daneben spielen ESG-Anforderungen und Fördermechanismen eine Rolle, aber das führt hier zu weit.
Weniger vom Markt abhängig, nicht garnicht und trotzdem von Entwicklung und Erwartungen, PPAs sind ja auch keine Liefergarantie, gibt Ausnahme ist aber nicht relevant.