Lockdownverlängerung, die nächste Bitte

Hallo Lage,

es ist der 20. Januar, gestern wurde beschlossen, die Schulen noch bis Mitte Februar zuzulassen (also vielleicht und wenn ja, dann nicht in jedem Bundesland und überhaupt) und dass man ab jetzt doch bitte FFP2 Masken tragen möge. Kommt nur mir das so vor oder wird hier alle 2-3 Wochen ein neuer „Gipfel“ veranstaltet um dann im Kern exakt das Gleiche zu beschliessen und die Maßnahmen um 2-3 Wochen zu verlängern? Und das bei mehr oder weniger gleichbleibenden Infektionszahlen? Dass genau das nicht hilft, haben wir doch nun seit November durchexerziert. Ich kann überhaupt keine Strategie der Länder/Bundesregierung mehr erkennen. Mir scheint es so, als ob man hofft, dass es bald einfach weggeht oder dass es dann im Mai warm wird und dann wird alles gut.

Ich schicke meine Leute ins Home Office so oft es eben geht; wir sind mit den Kindern zuhause und jonglieren Arbeit mit homeschooling. Aber wofür? Ich hätte hier gerne mal einen Plan und kein „noch 2 Wochen, dann schaun wir nochmal“. Impfen wird ja wohl noch bis 2022 dauern, das hilft also erstmal nicht weiter. Bis jetzt gingen mir die Leute, die sich nicht an (Abstand-)regeln halten und versuchen, möglichst alle Schlupflöcher zu nutzen sehr auf die Nerven, aber ich merke, dass auch ich so langsam aber sicher von der Fahne gehe.

Kann mir bitte mal jemand sagen, ob hier irgendjemand irgendeinen Plan, den ich nicht mitbekommen habe?

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Das ist so. Und das liegt daran, dass die Maßnahmen nur auf die nächsten 4 Wochen befristet beschlossen werden können. :wink:

Hier ist der Plan: Die Situation ändert sich bis Sommer (sagen wir mal Mai) nicht.
Wenn du Pech hast, muss du alle deine Leute ins Homeoffice schicken.

Ja, ich verstehe schon, dass das auf technischer/rechtlicher Ebene so sein mag. Darum ging es mir aber eigentlich nicht, aber vielleicht erwarte bzw. erhoffe ich mir da zu viel Ideen und Vision.

Das ist mein Plan, ja. Aber dafür brauch ich keine Pressekonferenz alle 2 Wochen, wo mir zwischen den Zeilen gesagt wird, dass man leider keine Kraft habe, sich wirklich auf etwas zu einigen und deshalb jetzt nach 10 Monaten Pandemie doch bitte Alle mal die Maßnahmen „freiwillig“ durchziehen mögen …

Ich kann den Frust gut nachvollziehen.

Aber wenn ich ehrlich bin finde ich es besser wenn häufiger überprüft wird ob die Maßnahmen noch angemessen sind, um weder zu verschlafen wenn die Zahlen zum Beispiel durch neue Mutationen wieder anziehen noch Maßnahmen länger als nötig stehen zu lassen.

Die Option dem Staat die Macht zu geben diese schweren Einschränkungen erstmal unbefristet einzuführen und nach eigenem gutdünken aufzuheben find ich die allerschlechteste Alternative.

Akso bleibt nur es so zu machen wie bisher. Dann haben die die Möglichkeit sich zu informieren die es möchten. Und wenn der Preis dafür ist, dass es alle 2 Wochen ne Pressekonferenz gibt von der wir alle vorher wissen was passieren wird, dann finde ich das akzetabel.

Da hast Du nun auch wieder Recht…

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