ich habe eine Kritik in Bezug zur Besprechung des Themas. Mich hat gestört, dass ihr immer wieder die „typische“ Krankenschwester mit ihren „2000€“ erwähnt habt.
Das Mediangehalt einer Krankenschwester liegt bei ~4000€ (Entgeltatlas | Bundesagentur für Arbeit)
Ich würde mir wünschen wenn in der öffentlichen Diskussion dieses Berufsbild realistischer, und wenn angebracht, auch positiv dargestellt wird. Mit eurer Darstellung zementiert sich die allgemeine Meinung eines schlecht bezahlten und schlechten Berufes.
Das nur mal so am Rande…
Sehr guter Hinweis, darüber bin ich auch gestolpert. Diese Klarstellung mit Blick auf Angestellte (die hier ja mehrheitlich gemeint und betroffen sein dürften) wäre m.E. wichtig (auch wenn 20% mit steigender Tendenz nicht unbedingt wenig sind). Es gibt zwar sicher auch Selbständige die (bei freiwilliger gesetzlicher KV und RV) betroffen sind, aber das dürften eher Ausnahmen sein (und die könnten „gegensteuern“).
VG Jörg
Naja, ganz so einfach ist es nicht und so gering sind die Aufschläge auch nicht. Ich zum Beispiel hatte ziemlich Probleme überhaupt eine PKV zu finden, die mich versichert, weil ich in den letzten 5 Jahren bei einer psychischen Kurzzeittherapie war. Bedeutet heuftigen Aufschlag und ausschluss aus der Versicherung für die bestimmte Diagnose. Heißt: sollte ich diese Diagnose nochmal erhalten bin ich da nicht versichert. Sonst hätte mich keine PKV versichert.
Ich bin mir nicht sicher, ob das auch so ist, wenn man freiwillig gesetzlich Versichert ist. In Berlin kannst du da glaube nur die sogenannte „pauschale Beihilfe“ beantragen. Und die Übernimmt dann die Hälfte der monatlichen Krankenversicherung. Achtung: Die Pflegeversicherung wird nicht übernommen. Die zahlt man komplett selbst. Heißt die Versicherungskosten werden zu 50% übernommen, nicht die Krankheitskosten.