LdN-483 Heizungsgesetz

Dafür gibt es ja spätestens 2029 mit den 10% Bundestagswahlen. Da gehe ich quasi schon von aus, dass wir durch die aktuelle Regierung das gleiche erwarten können wie beim europäischen Emissionshandel. Wenn eine Verteuerung abzusehen ist, dann verschiebt man aus Gründen diese am besten nach die Bundestagswahl. Schließlich steht 2030 auch wieder eine WM für Hau-Ruck-Verfahren an, wie gestern und vorgestern…
Irgendwie erschreckend.

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Hier wird es noch mal ganz gut erklärt:

Klagen werden vorbereitet:

Ergänzung:

Er darf die Miete doch auch gar nicht wegen der CO2 Kosten erhöhen, weil Nebenkosten.

Wie ich es verstehe kam vor allem die Mieterbeteiligung von der SPD, die zumindest etwas bremsen dürfte. Aber muss ich die Endfassung jetzt nochmal im Wortlaut lesen.

Insgesamt wird halt so getan, als sei jetzt alles einfacher. Dabei wurde eig viel mehr Bürokratie und Überprüfung geschaffen.

Biogas/Wasserstoff durfte man vorher halt auch schon benutzen. Nur eben 65%. Die Industrie freut es auch nicht, dass diese Stoffe jetzt knapper werden dürften.

Naja er darf nicht, aber das heißt ja nicht, dass er es nicht tut. Also klar bei einem existierenden Mietverhältnis ist es schwierig. Aber wenn die Kosten z.B. um 100 Euro steigen, dann werden halt spätestens bei der nächsten Neuvermietung 100 Euro auf die „Kaltmiete“ draufgeschlagen.

Das geht aber auch nur, wenn der Markt total kaputt ist. Ansonsten gilt ja Preisfindung nach Angebot und Nachfrage. Und wenn der Markt total kaputt ist, würde es eigentlich dringend Zeit, dass der Staat interveniert.

Naja, grundsätzlich gilt, dass es egal ist, ob der Anbieter oder der Kunde (oder in diesem Fall Mieter oder Vermieter) staatliche Gebühren/Steuern/Abgaben überweist. Langfristig teilen sich beide die Kosten entsprechend der Marktmechanismen. Es trägt primär derjenige die Kosten, der die geringere Preiselastizität aufweist. In den meisten Mietmärkten in Deutschland dürften das die Mieter sein (ein Vermieter kann seine Wohnung im Zweifel eine Zeit lang leerstehen lassen, Mieter leben ungern eine Weile auf der Straße). Entsprechend werden die Mieter langfristig in jedem Fall die Kosten tragen (Wobei es beim Mietmarkt durchaus eine ganze Weile dauern kann bis das durchschlägt, weil sich existierende Verträge nicht schnell kündigen lassen).

Side quest: Aus dem selben Grund ist es langfristig auch völlig egal wie Arbeitgeber- Arbeitnehmeranteil der Sozialversicherungsabgaben ausgestaltet werden. Darüber wird immer diskutiert, aber der Arbeitgeber verrechnet seinen Anteil natürlich langfristig mit dem Lohn.

Die SPD liebt es, so zu tun, als würde sie die kleinen Leute beschützen, indem sie durchsetzt, dass Arbeitgeber/Vermieter/Firmen bestimmte Kosten überweisen, aber langfristig hilft das natürlich nicht. Und die CDU gönnt der SPD diese „Erfolge“ weil die CDUler im Gegensatz zu den SPDlern alle Wirtschaft studiert haben und wissen, dass das Schlussendlich rein symbolisch ist.

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Zur Präzisierung: Es ging hier um die Intention des Vermieters/Investors, dass er natürlich versucht, die Rendite, die ihm ggf. durch (anteilige) CO2 Abgaben entstehen versucht über höhere Mieten wieder reinzubekommen.

Das Problem mit diesen ganzen Regulierungen ist halt einfach, dass Renditen sinken und damit weniger gebaut wird bzw. Wohnungen vom markt genommen werden, während immer noch die Mieter die Wohnung bekommen, die die beste Bonität aufweisen, genau wie vorher. es ändert sich an der Wohnungsallokation also nichts.

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