LdN 480 Suizidrate bei Tierärzten

Es wurde die 5-fach erhöhte Suizidrate von Tierärzten mit der leichteren Verfügbarkeit von Betäubungsmitteln begründet. Ist das euer journalistischer Anspruch? Die Arbeitsbedingungen waren und sind absolut unterirdisch. Vielleicht mal aus der Sicht eines angestellten Tierarztes recherchieren. Unglaublich was ihr der Tierhalterlobby hier für eine Bühne geboten habt.

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Bitte korrekt zitieren!

Die Arbeitsbelastung war das zentrale Argument der Kollegin, die leichtere Verfügbarkeit von tödlichen Medikamenten nur am Rande Thema.

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Zitat: „Ja natürlich, die sind überlastet, die sind natürlich auch psychisch belastet, mit dem ganzen Kummer, mit den Besitzern, die verzweifelt sind, die sehen viel Tierleid. Das ist natürlich schwierig, aber man muss auch sagen sie haben das Zeug dafür im Schrank.“

Es wird nicht auf die unzumutbare Arbeitsbelastung eingegangen, sondern suggeriert, dass sich wegen des Tierleids und der trauernden Besitzer suizidiert wird. Die Ursache ist vielmehr ein System, in dem Tierärzte massiv ausgebeutet wurden und weiterhin werden, insbesondere angestellte Tierärzte. Hierüber dürfte gerne mal recherchiert und berichtet werden.

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Okay, ich beiße mal an:

Inwiefern werden (angestellte) Tierärzte mehr „ausgebeutet“ als andere Berufe (Krankenpfleger, Erzieher, Fließbandarbeiter, angestellte Ärzte, Lehrer, whatever…)? Vom Bauchgefühl her würde ich sagen, dass Tierärzte auch eher zu den „privilegierten“ Gruppen in der Bevölkerung gehören. Klar, sie sind - gemessen an ihrer akademischen Ausbildung - keine Spitzenverdiener, aber dass die Arbeitsbedingungen in diesem Beruf die Leute in den Tod treibt halte ich doch für sehr zweifelhaft, das würde ich bei Krankenhausärzten, die teilweise übelste Schichten fahren müssen, eher annehmen.

Fakt dürfte in der Tat sein, dass die Suizidrate bei Ärzten, Apothekern und auch Tierärzten signifikant überdurchschnittlich ist, weil sie einfach permanenten Zugang zu schmerzlosen, schnellen Medikamenten haben, um in einem schwachen Moment sofort zur Tat schreiten zu können. Ich fand bei einer kurzen Google-Suche diese Seite interessant:

Interessant ist vor allem, dass selbst bei den Landwirten und Polizisten angeführt wird, dass dort der Suizid vorwiegend mit Schusswaffen durchgeführt wird, weil bei diesen Berufsgruppen Schusswaffen weit verbreitet sind.

Also an der These, dass Angehörige von Berufsgruppen, die leichten Zugang zu schnellen, zuverlässigen und verhältnismäßig schmerzlosen Selbsttötungsmöglichkeiten haben, häufiger Suizid begehen, scheint mir durchaus etwas dran zu sein.

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Das habe ich in der Tat auch anders gehört und bin da drüber gestolpert. Generell bin ich sehr froh, dass am Ende noch eine Einordnung gab, ich fand auch die Kollegin sehr einseitig. Viel Platz für extreme Positionen der Tierhalterlobby und die Rechnung zur Katze wurde auch unkommentiert als „das ist aber viel“ verkauft. Vielleicht mal genau draufschauen, welche Sätze dort so berechnet wurden und wie sich der Endpreis zusammensetzt? Notdienst am Feiertag. Das ist in der Tat teuer.

Tiere halten ist Luxus! Es gibt auch Versicherungen für Katzen!

Liebe Grüße

Rolf

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Aber so wie ich den Vergleich mit England verstehe, treiben Versicherungen die Preise nach oben, weil den Kunden der Preis dann nur noch wenig interessiert, mit der Selbstbeteiligung ist es ja abgegolten und die steigenden Beiträge werden als nicht beeinflussbar hingenommen. Parallelen zur gesetzlichen Krankenversicherung sind da sicher nicht zufällig.
Hat aber mit Suizid der Ärzte nur wenig zu tun.

Hallo Daniel,

Tierärztin hier. Der Zugang zu den Medikamenten spielen sicher auch mit rein. Niemand behauptet das Gegenteil. Die Thematik ist sehr komplex. Den Kommentar von der Kollegin habe ich aber auch als flappsig wahrgenommen. Es ist ein sehr sensibles Thema, denn fast jeder Tierarzt kennt einen Kollegen/eine Kollegin, der/die Suizid begangen hat.

Es ist leider wirklich so, dass die Arbeitsbedingungen von Tierärzt*innen weitgehend unterirdisch sind. Das ist in der Bevölkerung nicht bekannt. Deswegen war ich sehr froh, dass die Lage das Thema aufgegriffen hat. Selbst Freundinnen von mir denken, dass ich ja „nur mit Tieren kuschle“ und viel verdiene.

Die Realität ist radikal anders. Die Arbeitsbelastung ist wirklich extrem hoch. Glücklicherweise gibt es mittlerweile - dank massivem Arbeitskräftemangel - Bewegung und Verbesserung in der Sache. Aber Einstiegsgehälter von 2400€ BRUTTO wie im Podcast gesagt sind Gang und Gäbe. Das war übrigens auch mein Einstiegsgehalt. Einen festen Feierabend um 19h gibt es nicht. Wenn um 18:55h noch ein Notfall reinkommt, macht man den natürlich noch und kommt ggf. erst um 21h nach Hause. Das ist Normalität, keine Seltenheit. Daheim dann der Konflikt mit der Familie, warum man denn schon wieder zu spät kommt. Unbezahlte Bereitschaftsdienste, undokumentierte Überstunden, wenig Urlaubstage, Nacht- und Wochenendarbeit sowie verpasste Familien- und Geburtstagsfeiern - alles Faktoren, die mit reinspielen. Extrem stressige Arbeitstage, wo man von einem Fall zum nächsten hetzt und nicht mal in ein Brot beißen kann, sind ebenfalls nicht selten. Dazu kommen natürlich die regelmäßig durchgeführte Euthanasie von Tieren, die sehr belastend sein kann sowie die große Verantwortung, die der Beruf einfach mit sich bringt. Eine „Früher-war-alles-noch-schlimmer“-Einstellung von manchen Praxisinhabern kommt häufig noch oben drauf.

Weiterhin haben wir häufig mit hochemotionalen Kund*innen zu tun, die die beste Tiermedizin zum kleinsten Preis haben wollen. Diese unterstellen einem bei den oben genannten Arbeitsbedingungen am besten noch Habgier und denken man hat den Beruf verfehlt, weil man nicht auch noch die Nacht für ihr Tier opfern möchte. Da fällt selbst der optimistischste Mensch am Ende des Arbeitstages vom Glauben ab. Dazu kommt natürlich auch noch die eigene Prädisposition für psychische Erkrankungen. Manche stecken das Ganze gut weg. Andere - vor allem empathische Menschen und das sind nun einmal viele Tierärzt*innen - leiden mehr darunter.

Das Ganze liegt vielleicht außerhalb Ihrer Wahrnehmung oder Vorstellungskraft, ist aber die ungeschönte Realität vieler Kolleg*innen, keine Übertreibung.

Wie es im Vergleich zu den anderen von Ihnen genannten Berufsgruppen steht, kann ich nicht sagen. Dafür kenne ich mich zu wenig aus. Aber vielleicht glauben Sie mir die Schilderungen aus der Praxis.

Mir geht es im Übrigen gut und ich mag meine Arbeitsstelle. Viele der oben genannten Probleme bezüglich der Arbeitsbedingungen treffen bei mir nicht mehr zu, aber so eine Stelle muss man auch erstmal finden.

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Okay, auch die Suizidrate bei Ärzten und Apothekern ist höher als die der Normalbevölkerung, laut einer kurzen Google-Recherche für Apotheker um 21-25% erhöht, als 1,21 bis 1,25 fach. Für Ärzte 1,41fach und für Ärztinnen 2,25fach. Naja, und für Tierärzte halt 5fach. 20%-33% aller Tierärzte haben wohl Suizidgedanken, also jeder Fünfte bis Dritte. Das ist schon krass mehr als für Ärzte und Apotheker…und da muss man doch mal mehr Ursachenforschung betreiben und nicht lapidar sagen Tierärzte haben das ja halt auch im Schrank.

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Da hast du sicherlich Recht, dass bei Tierärzten einfach alles zusammen kommt. Hohe Arbeitsbelastung, im Angestelltenverhältnis nicht die Entlohnung (und gesellschaftliche Anerkennung), die angemessen wäre und natürlich der Zugang zu schmerzlosen Mitteln zur Selbsttötung. Alles in allem sicherlich eine sehr problematische Kombination.

Die Frage ist, wie können wir das wirklich ändern?

Wo liegen die Ursachen für die schlechten Arbeitsbedingungen? Würde es wirklich helfen, wenn die Behandlungskosten noch höher wären? Würde das wirklich bei den angestellten Tierärzten ankommen? Und selbst wenn ja: Würde das nicht noch zu viel mehr Tierleid führen, weil sich viele Tierbesitzer noch höhere Kosten nicht leisten können und die Tiere dann sterben gelassen oder im schlimmsten Fall ausgesetzt werden?

Was mir ein wenig fehlt, sind konkrete Vorschläge, wie man das System verändern könnte, damit sowohl für das Tierwohl gesorgt wird, als auch die Arbeitsbedingungen (inklusive Lohn) für Tierärzte akzeptabel gestaltet werden können.

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Tatsächlich hat sich bei mir persönlich viel verbessert seit der GOT-Erhöhung. Ich war aber vor GOT-Erhöhung auch Berufsanfängerin (<3 Jahre Berufserfahrung) und hab anfangs viel akzeptiert, was ich dann in meinem neuen Job anders verhandelt habe. Ich bin weiterhin in einer privaten Praxis angestellt und keinem Konzern.

Zum Thema Systemänderung:

Man könnte z. B. das Kartellamt hinzuziehen, um einen Blick auf die Preisgestaltung der Konzerne zu werfen. Weiterhin müsste man sicherstellen, dass die höheren Gewinne auch wirklich (zumindest zu einem bestimmten Teil) an die angestellten Tierärzt*innen weitergegeben werden und nicht einfach in den Taschen der Konzerne verschwinden.

Eine Schwächung der GOT halte ich aber ganz klar für falsch. Die Erhöhung war richtig und wichtig für uns. Beim Handwerker oder Automechaniker diskutiert im Übrigen auch niemand über den Preis…bei der medizinischen Versorgung eines Lebewesens aber dann schon?

Langfristig helfen mMn nur flächendeckende, gute Tierkrankenversicherungen, die versicherte Tiere nicht einfach rauskicken dürfen. Und wer sich diese 50-100€ im Monat nicht leisten kann, der kann sich KEINE Versicherung erst recht nicht leisten. Wie in einem anderen Thread schon angemerkt, gibt es übrigens auch andere Möglichkeiten sozialer Teilhabe (z. B. Vereine), nicht nur Tiere. Tierhaltung ist kein Grundrecht. Ich möchte Tiere auch nicht als „Luxusartikel“ bezeichnen. Aber man übernimmt Verantwortung für ein Lebewesen und dessen körperliches Wohlergehen muss über den persönlichen Befindlichkeiten der Tierhalter stehen. Ggf. muss man auch den Anspruch an die Behandlung des Tieres runterschrauben. Zwischen High-End-Medizin und medizinischer Grundversorgung, die jedes Tier genießen sollte, liegt eine sehr große Spannbreite.

Ein Problem gibt es noch: viele ältere Tiere sind aktuell nicht mehr versicherbar. Für diese muss man Lösungen finden. Ratenzahlung und private Spendenaufrufe sind z. B. zwei Möglichkeiten. Die finanzielle Verantwortung Tierarztpraxen zuzuschieben und diese ggf. „emotional erpressen“ geht aber nicht. Viele private Tierarztpraxen sind übrigens SEHR entgegenkommend, wenn sie wissen, dass von Seiten der Besitzer kein Geld da ist.

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Woher kommt denn eigentlich diese jetzt schon zweimal gelesene Aussage?
Zumindest aus meiner Sicht ist sie falsch, weder bei Handwerkern noch in der Autowerkstatt akzeptiere ich überzogene Preise, kläre das Angebot vorab und suche mir falls nötig jemand anderen.
Außerdem begründet die Aussage ja nicht zusätzlich automatisch hohe Kosten beim Tierarzt.

Aus meiner persönlichen Sicht als Katzen-Futtergeber halten sich die Kosten noch in Grenzen, einmal jährlich Checkup mit Impfungen, bei Zahnstein hatten wir bisher Glück oder das richtige Futter und außerplanmäßig war bisher nichts, was eine Versicherung für xx€ pro Monat rechtfertigen würde.
Ich kann gut verstehen, dass ein Einstiegsgehalt als Tierarzt oder Ärztin mit 2400€ brutto überhaupt nicht angemessen ist, gerade weil das Studium nicht gerade einfach ist.
Und obwohl es einen Mangel an Tierärzten gibt, wird der Zugang zum Studium nicht einfacher bzw. stehen mehr Studienplätze zur Verfügung. Das ist im Bereich Humanmedizin ähnlich.
Gleichzeitig ist es natürlich für einen Tier"Besitzer" schwierig, wenn man sein Tier schon lange hat und dann „plötzlich“ die Kosten stark ansteigen.

Ich habe diese Aussage auch getroffen. Sie kommt schlicht und ergreifend daher, dass ich nirgendwo öffentliche Aufrufe, Postings in sozialen Medien, Fernsehberichte oder eben Lageberichte zu den Kosten in der Autowerkstatt, für den Steuerberater oder Rechtsanwalt oder sonst irgendeine Berufsgruppe, gefunden habe ich lasse mich gerne anhand mehrerer Beispiele korrigieren. Auch kenne ich es nicht, dass irgendwo in einer anderen Branche alle Marktbeteiligten an einem Tisch sitzen und die Preise mitbestimmen können.

Und natürlich werden normalerweise vorher die Kosten besprochen und abgeklärt.

Liebe Grüße,

Rolf

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Man darf auch bei Tierärzten Preise vergleichen. Wenn die Preise in einer Praxis nicht passen, steht es einem frei, sich bei einer anderen Praxis zu informieren. Dahingehend passt der Vergleich schon wieder. Die Kosten beim Tierarzt sind auch nicht automatisch hoch. Man findet auch noch günstigere Praxen.

Wie immer im Leben gibt es aber selten die gleiche Qualität zum „Schnäppchenpreis“. Dessen sollte man sich als Tierhalter auch bewusst sein. In der Tiermedizin sind die Qualitätsunterschiede zwischen verschiedene Praxen oder Kliniken teilweise sehr groß. Auch hier kann man als Tierhalter entscheiden, welche Behandlung man möchte. Man kann aber nicht in eine spezialisierte Kleintierklinik mit High-End-Medizin gehen und sich darüber beschweren, dass es billiger ist, wenn man die Katze vom Rindertierarzt behandeln lässt. Das sind zwei Welten, ohne das despektierlich gegenüber meinen Kolleg*innen zu meinen!

Versicherungen rentieren sich nicht für jeden, sonst gäbe es keine Versicherungsunternehmen. Aber sie geben Mensch und Tier SICHERHEIT. Für Routinebehandlungen rentieren sie sich vielleicht nicht, aber was ist, wenn sich die Katze morgen das Bein bricht und man keine 2000€ auf der hohen Kante hat? Dann sieht das ganze schon wieder anders aus…

Ich persönlich bin Tierärztin, kann das meiste selbst behandeln und mein nächstes Tier wird trotzdem krankenversichert :wink:

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Noch eine kleine Ergänzung. Mehr Studienplätze sind schön und recht, lösen aber das Grundproblem nicht, wenn viele Tierärzt*innen die Praxis wegen schlechten Arbeitsbedingungen verlassen oder Beruf und Familie nicht unter einen Hut bekommen. Fast 90% der Studierenden sind weiblich. Viele davon bekommen irgendwann Kinder. Auch hier müssen Lösungen her. Die Bezahlung muss besser werden, damit sich die Arbeit für Mütter lohnt. Die Arbeitszeiten müssen besser gestaltet werden. Es braucht mehr Betreuungsplätze und Männer müssen endlich mehr Care-Arbeit übernehmen und beruflich kürzer treten! Letzteres wird aber in Familien oft nicht umgesetzt. Vor allem, wenn der Mann bei weniger Arbeit mehr verdient…

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Allerdings sind es dort auch nicht derartige Kostensprünge. Bei den Steuerberatern in 2025 um durchschnittlich +6%. Es ist verständlich, dass das nötig ist, wenn lange nichts passiert ist. Aber es fällt dann halt mehr auf.

Das Resultat ist aber das Gleiche. Hatte irgendwo schon geschrieben, dass ich den großen Sprung natürlich auch sehr unglücklich finde.

Was hier noch dazukommt, ist das Potential zur emotionalen Erpressung, „aber sie lieben doch auch Tiere.“

Moin, hier auch zwei Tierärzte in der Familie, meine Frau und ich. Trotzdem alle Tiere krankenversichert. War auch schon gut so.

Wer tiefer einsteigen möchte, auch im Kontext zum SWR-Beitrag, hier noch einen Link zu LinkedIn

Liebe Grüße

Rolf.

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Ist halt immer so. Als Schokolade 2 Euro kostete, war auf SocialMedia die Hölle los, gerade stehen Mineralölkonzerne am Pranger. Ist halt der Grund, warum der Vergleich nicht funktioniert und warum ihr da jetzt durchmüsst. Da ist Aufklärung wichtig - was ja hier auch passiert. Und wenn der Kunde sich daran gewöhnt hat, ist auch alles wieder gut.

Das geht kontinuierlich seit 2022 so.

Aber gut, müssen wir halt durch? Wenn es dann wenigstens echte Aufklärung geben würde. Aber das kam hier ja etwas kurz, und der Bericht neulich im SWR war ja auch alles andere als aufklärend.

Liebe Grüße

Rolf

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Ist das vielleicht eher der Tierarzt-„Bubble“ geschuldet, dass man das Gefühl hat, vermehrt an den Pranger gestellt zu werden?
Nach meinem nicht allgemeingültigen und nicht aus dem Bereich Tierarzt kommenden Gefühl gibt es weder bei mir noch beim Tierarzt im Wartezimmer noch im Freundeskreis (einige Tierhalter, auch Pferdebesitzer) eine merkliche Veränderung in der positiven Sicht der Tierärzte.
Ich habe z.B. auch oft das Gefühl, dass es in Bereichen, in denen ich mich auskenne, oft viel falsche und einseitige Berichterstattung gibt.
Geht das nicht allen so?

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