Ich verstehe den Blick auf Gehwege.
Ich verstehe nicht, wieso Radwege bei der Betrachtung ausgeklammert werden sollen.
Entweder sind Kabelbrücken kein Hindernis und können problemfrei genehmigt werden, oder nicht. Eine Genehmigung für Gehwege läuft doch auf eine weitere Genehmigung für Radwege hinaus. Das ist doch nur der konsequente folgende Schritt.
Und es werden in Städten doch gerade überall neue Radwege gebaut. Die Frage wird also sehr schnell kommen.
Vielleich hilft es der Diskussion die Kabelbrücken genauer zu beschreiben.
Ist sowas gemeint? Denn das ist mein Verstündnis einer Kabelbrücke für Autos.
Das bin ich auch, mal wieder wird Fußgängern Platz weggenommen und dem Auto geopfert. Ich stehe der e-Mobilität positiv gegenüber, würde aber sagen, dass wir einfach viel, viel weniger Autos brauchen und lieber den ÖPNV stärken sollten, 25% der Bevölkerung können nicht Auto fahren, Kinder, Alte und sonstige Mobilitätseingeschränkte leiden schon jetzt unter dem Vorzug für Auto.
Entschuldige, aber diese Anschuldigung finde ich haarsträubend und unangemessen. Niemand hat gefordert, unsere Städte so zu gestalten, dass man nicht stolpern kann, sondern dass nicht zusätzlich überall weitere Stolperfallen aufgebaut werden. Kabel quer auf Gehwegen sind etwas völlig anderes als abgesenkte Bordsteine, da sie unerwartet auf Gehwegen liegen. Gerade kleine Kanten sind tückisch, weil sie unzureichend wahrgenommen werden und das Sturzrisiko deutlich erhöhen. Rollatoren tun sich damit auch sehr schwer (auch mit Bordsteinen, aber Straßenquerung ist sicherlich seltener und planbarer als frei verlegte Kabel).
Ich bin im Gegenzug erschüttert darüber, welche Einseitigkeit du hier an den Tag legst und die Bedenken von Menschen, die es so tatsächlich selbst erleben, als irrelevant und Extremismus abtust. Vielleicht solltest ja du auch einmal versuchen zu reflektieren und mit Verbänden und Interessengemeinschaften sprechen oder einfach mal selbst mit Behinderten unterwegs sein. Aus deinen Worten wird deutlich, dass du noch nie mit Behinderten im Straßenraum unterwegs warst.
Im Arbeitsumfeld gelten Unebenheiten auf Gehwegen ab 4 mm übrigens als Stolperfallen. Sind das auch Extremisten?
Wer haftet eigentlich in deiner (überspitzt) Idealwelt voller wild gelegter Kabel auf dem Gehweg für mögliche Sturzunfälle?
Ich bin erstaunt, in welche Ecke hier kritische Stimmen geschoben werden. Zumindest der Extremismus-Wortlaut wurde korrigiert. Die Kritik derart zu deligitimieren finde ich nicht in Ordnung.
Ich glaube nicht, dass das Unfall-Risiko merklich steigen würde. Darum geht es mir aber auch nicht. Es geht mir darum, dass damit zusätzliche Barrieren geschaffen werden. Ich selbst, würde dadurch vermutlich null eingeschränkt sein. Aber mir fallen Personengruppen ein, die eben doch eingeschränkt würden. Bei der Kabelbrücke auf dem Schulweg kann ich täglich beobachten, wie eine kleine Personengruppe dadurch eingeschränkt wird.
Das ist es ja gerade, das @vieuxrenard anzweifelt, und ich muss ihm da beipflichten.
Ein verlegtes Ladekabel würde auf den Gehsteigen, die ich kenne, kaum zu einer größeren Unebenheit führen, als sowieso schon vorhanden.
Persönlich bin ich über die extrem starke Ablehnung erstaunt, die hier aufkommt.
Es ist eine pragmatische Lösung, und davon benötigen wir zumindest aus meiner Sicht erheblich mehr. In Deutschland kommen wir mit Lösungen oft nicht wirklich voran, weil wir alles für alle mitdenken uns lösen wollen, was meist dazu führt, dass gar nichts umgesetzt wird. Während wir heiß über die ideale Lösung diskutieren, überholt uns der Rest der Welt.
Dann müssten wir wohl sehr viele Gehwege schließen, wenn wir das als Maßstab ansetzen …
Müsste die Art der Verlegung irgendwie reglementiert werden? Oder überprüft?
Es ist eine pragmatische Lösung, die das Autofahren im Zweifelsfall attraktiv hält und das zu Fuß gehen unattraktiver macht.
Ich finde, Autofahrer sollen sich dann meinetwegen Grundstücke rein zum Parken anschaffen und diese mit Wallboxen versehen. Ich gehe viel zu Fuß und ärgere mich bei jeder Strassenquerung, dass gefährliche Zweitonner mit Tempo 50 durch die Stadt rasen (Impuls ist Masse mal Geschwindigkeit zum Quadrat) und mich ausbremsen. Busse und Straßenbahnen sind was anderes, da bin ich utilitaristisch, 30-160 Personen in einem Fahrzeug rechtfertigen die Vorfahrt.
Ich sehe vor meinem geistigen Auge grad die „Schwellenverordnung für stromführende Querungshindernisse zum Zwecke der eMobilitätsförderung unter Verweis auf VDE und UVV“.
Ich habe nicht damit gerechnet, dass sich aus dem Post, welcher übrigens mein erster im Lage Forum war, eine so hitzige Diskussion entwickelt.
Vielleicht sollten wir hier nochmal kurz recht konkret benennen, dass es um die Verwendung von E-Auto Akkus zur Stabilisierung des Energienetzes geht und nicht um eine Grundsatzdebatte zum Thema „Wem gehört der öffentliche Raum“ bzw. „Wem gehört die Stadt“.
Andernfalls könnte ich, als jemand der ausschließlich zu Hause Kaffee verzehrt, auch meckern, dass in vielen Städten die Gehwege mit Tischen und Stühlen zugepflastert sind (teilweise übrigens auch so, dass sie eine Barriere darstellen).
Polemisch gesagt haben Personen mit Einschränkungen perspektivisch noch weniger davon, wenn durch Stromausfälle Aufzüge nicht fahren können.
Weiterhin sollte man auch mal etwas realistisch bleiben: die Zahl dieser Kabelbrücken wird zumindest in den kommenden Jahren noch sehr, sehr überschaubar sein und vermutlich auch bleiben. Falls dem wider erwarten nicht so sein sollte, kann man immer noch mit entsprechenden Regelungen nachschärfen, wie es z.B. bei anderen Problemen (E-Scooter u.s.w.) vielerorts gemacht wurde.
Demnach stimme ich hier vollkommen zu:
Zu:
Nein. Es ist eine pragmatische Lösung, die im Zweifelsfall genau das Zünglein an der Waage zur erfolgreichen Energiewende sein kann. Es hat zunächst mal nichts mit „Autofahren attraktiv halten“ zu tun.
Man hätte die gleiche Debatte auch, wenn die Akkus nicht fahrbar wären und hinter der Kabelbrücke fest auf dem jeweiligen Parkplatz stehen würde (zum Beispiel mit integriertem E-Bike Parkplatz mit Pufferbatterie).
Der Vergleich mit „üblichen“ abgesenkten Bordsteinen hinkt gewaltig: Städte sind per Gesetz verpflichtet, für Barrierefreiheit zu sorgen. Bei neuen und umgebauten Kreuzungen bedeutet das: Absenkung auf NULL Zentimeter (in Kombination mit Tastbord, Fachausdruck: getrennte Querungsstelle).
Ja, wir sind noch weit davon entfernt, das in Städten flächendeckend umzusetzen. Aber Stück für Stück geht es in diese Richtung und in vielen Neubaugebieten wird es schon komplett so umgesetzt.
Bitte sprecht mal mit Fuss. e.V.
Selbst wenn man es für „verkraftbar“ hält: Es wäre unterm Strich eine Verschlechterung für alle, die auf dem Gehweg unterwegs sind und auch städtebaulich eine weitere Verschlechterung, die durch Autos verursacht würde - Punkt.
Und das ohne Not: es würde vollkommen ausreichen, wenn die Autos netzdienlich abgeschlossen wären, die auf Parkplätzen oder direkt auf privaten Grundstücken stehen.
Mit folgenden Daten kann man sich mal eine Vorstellung über den Durchmesser eines handelsüblichen Ladekabels machen:
Ein typisches öffentliches Typ-2-Kabel für 11 kW Ladeleistung liegt bei d≈14 mm bis 16 mm
Zum Vergleich:
- Gartenschlauch: ~15–20 mm
- Daumen eines Erwachsenen: ~20–25 mm
Hier mal noch etwas genauer aufgeschlüsselt:
- AC-Ladekabel (Typ 2, zuhause/öffentliche AC-Säulen)
meist etwa 12–18 mm Außendurchmesser- 11-kW-Kabel: oft ca. 13–15 mm
- 22-kW-Kabel: eher 15–18 mm
- DC-Schnellladekabel (CCS an Schnellladesäulen)
typischerweise 20–35 mm
wegen höherer Ströme deutlich dicker. - Flüssigkeitsgekühlte HPC-Kabel (High Power Charging, z. B. 350 kW)
trotz hoher Leistung oft nur etwa 25–30 mm, weil die Kühlung kleinere Leiterquerschnitte erlaubt.
Jetzt mal mein 2 Cent, als E-Auto-Fahrer, Mitglied im Behindertenbeirat meines Landkreises, Mitglied im Gemeinderat (der theoretisch genau so eine Satzungsänderung einbringen könnte) und allgemein Verkehrs- und Energiewende-Interessierter:
Unser Behindertenbeirat führt regelmäßig „Ortsbegehungen“ durch, an denen Blinde, Rollstuhlfahrer usw. teilnehmen. Darum habe ich glaube ich einen einigermaßen guten Überblick darüber, wie sich der öffentliche Raum für Menschen mit Behinderung darstellt, auch wenn ich selbst keine habe.
In einem Wort: Katastrophal. Das Bewegen im öffentlichen Raum für einen Menschen mit Behinderung ist in vielen Fällen ein ständiger Spießrutenlauf und da wäre eine Vielzahl zusätzlicher Kabelbrücken mit Sicherheit keine Verbesserung.
Mit einem schweren elektrischen Rollstuhl sind oft wenige Zentimeter Kantenhöhe nicht mehr überwindbar und starkes Gefälle kann als sehr unangenehm empfunden werden (Kippgefühl). Wir hatte bei einer Ortsbegehung mal den Fall, dass es neben einem Behindertenparkplatz zwar einen abgesenkten Bordstein gab, dieser aber nicht normgerecht umgesetzt war und unser Teilnehmer deshalb nicht vom Parkplatz auf den Bordstein rollen konnte. Stattdessen musste er dann mehrere hundert Meter im Autoverkehr auf der Straße fahren, bis eine geeignete Auffahrt gefunden war.
Die Ladekabel aller mir bekannten Wallboxen sind deutlich dicker als 1cm. Viele Rollstühle bekommen bei Kantenhöhe >20mm Probleme, in jedem Fall ist es (für die oft körperlich stark eingeschränkten Benutzer) sehr unangenehm. Bis 20mm ist auch DIN-Konform (was ja Gründe hat).
Mit einer einfachen Matte entstehen bei einem typischen Ladekabel also für ein gewisses Segment der Bevölkerung unüberwindbare Hindernisse. Das halte ich auch nach gegenseitigen Abwägung der Interessen für unangemessen, weil es für die Energie- und Verkehrswende wunderbar geeignete Alternativen gibt: Ladebordsteine, Laden auf dem eigenen Grundstück (was in vielen Fällen möglich aber nicht gewünscht ist, weil der Platz vom Eigentümer anderweitig genutzt wird), E-Ladeparkplätze, etc.
Das Argument „ein wenig Kompromiss kann man ja auch von Behinderten erwarten“ zieht für meine Begriffe nicht, da die Gesellschaft an keinem anderen Punkt Willens ist, Behinderten ernsthaft entgegen zu kommen. Aktuell will die Bundesregierung beispielsweise beschließen, dass es privaten Unternehmern auch weiterhin generell nicht zumutbar ist, für die Barrierefreiheit bauliche Veränderungen an ihren Gebäuden oder Veränderungen an ihren Produkten und Dienstleistungen vorzunehmen.
Als Kommunalpolitiker und Energiewende-Verfechter stellt sich mir andererseits die Frage, ob es nicht irgendwelche Lösungen gibt, die man im Einzelfall oder sogar generell erlauben kann.
Typische Stromkabel (nicht Wallbox) für den Außeneinsatz haben einen Durchmesser von < 10 mm. Damit ist Laden mit 3,5 kw möglich, was für den alltäglichen Einsatz durchaus ausreicht. Eine kommunale Satzung müsste Kabelbrücken auf Gehwegen ja nicht generell erlauben, sondern könnte Bauform, Abstand zur nächsten Kabelbrücke, Höhe über Gehsteig und Rampenwinkel vorschreiben. Vielleicht gibt es irgendwo einen sinnvollen Mittelweg. Ich stimme aber zu, dass hierbei die Betroffenen (= Menschen mit Behinderung) unbedingt eingebunden werden müssten.
Nur zum Verständnis, worüber reden wir genau?
Ein Ladekabel von der eigenen Wallbox über den Gehweg zum an der Straße parkenden Auto? Also ein Kabel was bis 11 oder 22 kw aushält und dann meist dicker ist?
Oder das Kabel einer Kabeltrommel aus dem Baumarkt von der Badezimmersteckdose zum Auto an der Straße, was ggf mit bis zu 3,6 kw lädt?
Oder das Starkstromkabel aus dem Kellerfenster?
Nur um mal ein konkretes Bild zu haben.
Ich kann mir ehrlich gesagt ausschließlich bei „normalen“ Verlängerungskabel noch vorstellen, dass sich die ohne unangemessene Einschränkung der Gehwegsnutzung oberflächlich verlegen lassen. Aber 3,5kw reichen meiner Meinung nach auch völlig aus (>30kwh pro Nacht, ca 200km Reichweite).
Alternative: die Kommune entwickelt eine simple Standardlösung für eine oberflächenneutrale Abwicklung (z.B. einen simplen abgedeckten Kabelkanal), der auch dicke Ladekabel aufnehmen kann. Anwohner dürfen diese Lösung durch ein Fachunternehmen nach Anmeldung der Maßnahme selbst umsetzen lassen, die Kommune überprüft nach Fertigstellung.
Auch hier kann man sich ansehen, wie solche Dinge in anderen Ländern gelöst werden:
Großbritannien: Dort werden oberflächenbündige, fest im Gehweg eingelassene Kabelrinnen eingesetzt. So entsteht kein Hindernis für andere.
Niederlande: Regional sehr unterschiedlich, grundsätzlich sind dort sogenannte Kabelgottegels genehmigt, die eine Anwohner ohne eigene Einfahrt beantragen kann. Das sind von der Gemeinde genehmigte und ausgegebene und verlegte Gehwegplatten. Dabei bleibt der Parkplatz öffentlich.
https://www.enschede.nl/kabelgoottegels-elektrische-auto
Belgien: In großen Städten wird hauptsächlich in Richtung Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur gearbeitet. In Mechelen gibt es Pilotprojekte mit am Haus befestigten Auslegern, die in über 2m Höhe das Kabel über den Gehweg leiten.
Frankreich: Bisher keine offizielle Lösung
Norwegen: Ziel ist, das Laden an eigenen Stellplätzen zu ermöglichen, parallel dazu ist die öffentliche Ladeinfrastruktur stark ausgebaut. Zusätzlich setzt man auf das Laden am Arbeitsplatz.
Es gibt viele sinnvolle Lösungen für diesen Bereich. Kann man an der Firma laden, und das möglichst zu einem günstigen Preis, dann brauche ich nicht zwingend zu Hause eine Lademöglichkeit,
Andererseits kann man auch auf Kommunenseite auf Antrag Gehwegplatten fest installieren oder wie in Großbritannien eine Kabelrinne verlegen.
In den Niederlanden kann man z.B. die Installation eines öffentlichen Ladepunktes beantragen, wenn man selbst zu Hause keine Möglichkeit hat zu laden (keine Einfahrt etc.) und es in angemessener Nähe keine Lademöglichkeit gibt.
Wer sich dafür interessiert, kann sich das einmal live ansehen, indem man mal z.B. nach Amsterdam fährt. Dort sind sogar an den Grachten direkt am Wasser 11-22kW AC Lademöglichkeiten.
Mein Fazit: Wir müssen in Deutschland nicht immer das Rad neu erfinden und sind schon lange kein Vorreiter mehr. Daher können wir doch einfach mal bei den Nachbarn schauen, was die so machen und was davon auch bei uns funktionieren könnte.
Autofahrer können heute schon schlecht parken. Kontrolle findet dazu überhaupt nicht statt.
Warum sollten beide Punkte bei den Kabelbrücken besser laufen?
Leute, es geht hier nicht drum, mit Kabelbrücken Menschen einen besseren Zugang zu Ladestationen zu verschaffen
(Tatsächlich ist der mangelnder Ausbau der Ladeinfrastruktur eine Mär:
dabei vergaß ich zu erwähnen: In Deutschland sind aktuell rund 2 Millionen reine Elektro-Pkw zugelassen und gut 47 Millionen Pkw mit Verbrennungsmotor (inklusive Hybriden mit Verbrenner).)
Es geht darum, (bidirektionale) Batterien als netzdienliche Puffer möglichst lange ans Stromnetz anzuschließen, und zwar ausdrücklich auch dann noch, wenn die Autobatterie eigentlich voll ist.
Das geht schon deshalb allerhöchstens über Nacht, weil man aus Rücksicht vor anderen E-Auto-Fahren in der Nachbarschaft die Ladesäulen nicht dauerhaft belegen sollte. Nicht umsonst gibt es eine Blockiergebühr,
Und wer unbedingt „über den Bürgersteig laden möchte“, dann bitte nicht mit behinderten-unfreundlichen Kabelbrücken (siehe das Foto hier im Thread), sondern, wie hier mehrfach vorgeschlagen, mit zu genehmigenden, von einer Fachfirma ausgeführten, genormten Kabelrinnen (siehe ebenfalls zwei Fotos hier im Thread).
Können wir damit das Thema vielleicht mal abschließen?
P.S.: Der Appell, die Bedürfnisse von Behinderten zu berücksichtigen, als „radikal“ zu brandmarken, wenn es allen Grund gibt, die Idee der Hosts zu hinterfragen und es doch alternative Lösungen gibt, ist völlig unverhältnismäßig und einfach in Ton vergriffen!
Oben wurden ja schon einmal die niederländischen Kabelgoottegels erwähnt. Ich habe diese im Urlaub gesehen, und alle 10m war so ein Kanal verbaut. Die stören niemanden! Keine Radfahrer, Rollstühle, Rollatoren! Mit Kabelbrücken wäre dieser Weg schlecht passierbar gewesen. Man muss das Rad doch nicht immer neu erfinden, unsere Nachbarn haben oft schon sehr gute Lösungen.
Meinetwegen kann jeder unter der Voraussetzung, dass öffentlicher Parkraum öffentlicher Parkraum bleibt, so viele oberflächenbündige Gehwegrinnen oder hohe Kabelausleger auf eigene Kosten fachgerecht installieren, wie er will.
Das hier ist aber absolut inakzeptabel:
Mangels Kontroll- und Durchsetzungswillen klarer Regeln für frei verlegte Kabel sowie nicht ausreichender Selbstkontrolle unserer autofahrenden Mitbürger sehe ich keine Möglichkeit, hier Ausnahmen für wilde Kabellegung zu erlauben.






