Öhm, anscheinend doch?
In der Lage ging es auch um die Finanzierung von Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst als Beispiel. Das schafft man auch mit einer moderaten Steuererhöhung.
[…] dass wir die 600 Mrd. Extra-Schulden der beiden Sondervermögen zzgl. Bundeswehr-Ausnahme von der Schuldenbremse refinanzieren. In LdN 464 und schön öfter haben wir dazu eine Reform der Erbschaftssteuer ins Spiel gebracht, weil die praktisch keine Auswirkungen auf die Konjunktur hat.
Eine Erbschaftssteuer nach SPD-Modell und mit Einnahmen in Höhe von zB 40 Milliarden € pro Jahr hätte sicherlich keine negativen Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum, […]
Wo sollen denn bitte die 40 Mrd € jährlich herkommen? Dafür bräuchte es eine Besteuerung von ca. 35 % ohne Freibetrag oder ca. 40 % bei 100.000 € Freibetrag.
Nochmal: Der in der Lage diskutierte Vorschlag 1 Mio € Lebensfreibetrag und 25 % Flat Tax führt nicht zu Mehreinnahmen. Und da ist der Freibetrag für Unternehmen noch gar nicht berücksichtigt.[1] Da ist auch kein Geld für Lohnerhöhungen im öffentlichen Dienst übrig.
Meiner Wahrnehmung nach überschätzt die politische Linke systematisch wie viele Einnahmen durch Erbschafts- und Vermögenssteuer tatsächlich zu erzielen sind.
Siehe meinen Beitrag oben ↩︎