Ich Antworte mal hier drauf, etwas unabhängig von dem Beitrag aber wollte kein neues Thema aufmachen da man das ja nicht unnötigerweise soll.
Apropos, könnte man die Beiträge vlt nach Lage/Abschnitt sortieren und kann dann dazu kommentieren (im Sinne es gibt ne grobe Struktur und man muss zwingend auswählen wozu man schreibt)? Dann müssten Moderatoren nicht so viel verschieben.
Zwei Gedanken die ich zur Folge464 hatte - ebenfalls zum Streik und zur Erbschaftssteuer:
Bei dem Thema mit dem Streik fehlt mir die Einordnung in die Gesamtsituation.Die Gewerkschaften fordern mehr und das ist ja für die Mitarbeiter schön. Aber es leidet jeder drunter. Wie ist es im Gegenzug mit Menschen in Berufen ohne Gewerkschaft? Putzkräfte? Die haben halt kein Druckmittel bzw hätten theoretisch eins aber haben keine Gewerkschaft. Deren Löhne sind bestimmt auch im Vergleich zur Inflation gesunken. Gewerkschaften sind schön aber da es sie nicht für alle gibt bringen sie auch eine Ungerechtigkeit in die Gesellschaft, die meines Wissens im Diskurs selten thematisiert wird. Plus leiden auch noch die Putzkräfte und ähnliche Berufsgruppen, die nur mühsam zur Arbeit kommen, wie in dem geschlossenen Thema hier zu Streiks richtigerweise angemerkt wurde.
Plus kämpfen Gewerkschaften auch tlw blind für Leute, das hab ich teils bei Kollegen gesehen (nicht im generellen Kontext sondern wenn man sich mit einem Anliegen direkt an die Gewerkschaft wendet), die einfach immer mehr wollen und sich trotz objektiv guter Situation schlecht behandelt und in einer Opferrolle fühlen.
Bezogen auf z.B. solche Situationen würde ich mir in der Gesellschaft mehr Reflexion und am mancher Stelle Bescheidenheit von oder eine Einordnung an diese Personen wünschen. Generell fände ich oft einfach bei aktuell diskutierten Themen eine breitere Einordnung / in eine Metaebene heben sinnvoll. Also nicht nur bei euch, gesamtgesellschaftlich.
Zum Thema Erbschaftssteuer und Geldeinnahme etc würde ich mir eine Recherche/Einordnung von euch wünschen - würde die Politik besser wirtschaften, bräuchten wir dann unbedingt so viele mehr Einnahmen?
Unabhängig vom Gerechtigkeitsaspekt/Startgleichheit natürlich. Ich komme darauf weil man ja aktuell immer hört, Deutschland braucht Einnahmen, Teilzeitverbot, Bürgergeldkürzung, nein lieber Erbschaftssteuer… - vielleicht ist ein ganz anderer Ansatz im Sinne von besser Wirtschaften auch interessant.