Nein, mit großer Sicherheit nicht. Aber frag doch beim Nachbarn auf der gegenüberliegenden Seite, ob die eine Außensteckdose haben, an die du (mit zwischengebautem Stromzähler) ran kannst. Mein Vater hat jahrelang sein Elektroauto mit einem über den Gehweg verlegten Stromkabel (ordentlich gegen Stolpern gesichert) geladen, da hat sich nie jemand beschwert. Genauso der Vorbesitzer meines ersten Elektroautos. Der hat das Kabel sogar aus dem 2. OG aus der eigenen Mietwohnung herabbaumeln lassen, durch den Garten und über den Gehweg geführt.
Bleibt bitte sachlich. Außerdem: Dieser Thread ist ein Themenvorschlag für die Lage, würde sich aber sicher besser für Kennzeichen E eignen, da es diesen spezialisierten Podcast jetzt gibt.
Wie oft gesagt: Themenvorschläge sind Themenvorschläge und keine Diskussionsthreads.
Reine Verständnisfrage - In Konsequenz ollten Themenvorschläge eingentlich nicht kommentierbar sein? Dann wäre es Aufgabe der Redaktion, diese zu beantworten und dem Auswahlprozess zuzuführen, oder?
Der Eingangspost war auch nicht als Themenvorschlag formuliert (kein Vorwurf, nur Feststellung) und beinhaltete doch einige Fragen, die ich jetzt so als Diskussionsaufforderung interpretieren würde.
Interessante Idee, Danke!
Danke für den Hinweis. Ich bin da bei der Auswahl oft unsicher. Klar, wenn es um ein Thema geht, das in einer Podcastfolge behandelt wurde, wähle ich die Kategorie “Kommentare zum Podcast“. Und bevor ich ein neues Thema starte, suche ich immer, ob mein Beitrag zu einer vorhandenen Diskussion passt.
Grundsätzlich geht es mir zwar um E-Mobilität, aber es ist ja vor allem ein politisches Thema zur Infrastruktur. Würde es konkret “nur“ ums E-Auto gehen, hätte ich unter “Kennzeichen E“ gepostet. Aber mir geht es ja auch ums Stromnetz allgemein und wie die Politik das ganze (nicht) löst und wie teilweise fossile Unternehmen mit Ladesäulen Geld verdienen. Verschieb das ganze gern dahin, wo es Deiner Meinung nach am besten passt. Ich dachte halt, es wäre vor allem ein politisches Thema, das mal in der Lage besprochen werden könnte.
Wo ist das Problem, wenn fossile Industrien ihr Geschäftsmodell weg von fossilen Energien orientieren? Ist doch genau das, was wir seit Jahrzehnten wollen!
Ich denke soviel Emotionaliät ist bei dieser speziellen Thematik gar nicht nötig.
Davon ausgehend, das ein Tankvorgang im Regelfall mit bezahlen eher um 5 Minuten dauert, reichen 2-3 Tankstellen im Umkreis oder Pendelstrecke aus. Das wartet man auch mal ab.
Ein Ladevorgang dauert physikalisch bedingt länger, eher 20 min bis 4 Stunden, je nach Ladesäule und eAuto.
Das wartet man an der Säule nicht unbedingt ab.
Es gibt Orte, die sind gut bis überversorgt mit Ladesäulen, andere Gegenden eher unterversorgt.
Da sollte man jetzt auch nicht pauschal Bequemlichkeit oder Borniertheit unterstellen.
Also ist es ja legitim, diesen Bedarf zu benennen und nach Möglichkeiten und Alternativen zu fragen.
Sicher kann man da auch deutlich mehr Eigeninitiative und Zeit reinstecken (und Geld), um die gewünschte Lösung zu erreichen.
Manche möchten aber nur ein einfaches günstiges und im Alltag pragmatisches Fortbewegungsmittel.
Da ist es eine Frage der Alternativen.
Also, einfach bitte sachlich bleiben.
Ist ergebnisorientierter.
Wollen die denn wirklich weg von fossilen Energien? Würden sie dann so viel Lobbyarbeit leisten um die Energiewende aufzuhalten? Welche Firma war das noch, die schon vor 40 Jahren wusste, welche Folgen das Verbrennen fossiler Energieträger hat, aber nur die eigenen Bohrinseln höher gebaut hat, aber ansonsten den Klimawandel leugnet? Also mein Eindruck ist eher, dass sie einfach zusätzlich auch diesen Markt nutzen wollen um Geld zu verdienen. Ungefähr so wie Wurstfirmen zusätzlich vegane Alternativen anbieten. Nicht, dass sie weg wollen von ihrem bisherigen Geschäftsmodell. An dieser Stelle möchte ich das Buch “Männer, die die Welt verbrennen“ von Christian Stöcker empfehlen, das auch in der Lage bereits ausführlich besprochen wurde.
Natürlich kenne ich Chris Stöcker.
Ich habe aber dennoch eine andere Einschätzung als Du. Ich bin sehr froh über Firmen, die sich fossilfreien Technologien zuwenden. Wenn z.B. traditionelle Heizungsfirmen nun im Wärmepumpenmarkt einsteigen und entwickeln, dann unterstütze ich das sehr. Ich will die Transformation unterstützen und nicht boykottieren, weil sie noch ein paar fossile Heizungen verkaufen.