Die E-Mobilität in Deutschland kommt nicht vom Fleck. Nicht nur, dass Elektroautos oft zu teuer und an den Bedürfnissen vieler Kund’innen vorbei geplant sind, wer in einer Wohnung wohnt und am Arbeitsplatz nicht laden kann, ist stets auf der Suche nach einer Ladesäule. Bei uns ist jetzt (März 2026) endlich die erste in Laufnähe gesichtet worden, hurra. Und ich frage mich, warum das eigentlich keine öffentliche Infrastruktur ist, sondern den Unternehmern wie Shell, Tesla & Co. das Feld überlassen wird. Denen will ich kein Geld in den gierigen Rachen werfen, insbesondere wenn der Strom für mein Auto durch die Verbrennung von Erdöl erzeugt wird. Da kann ich auch gleich einen Verbrenner fahren. Dabei liegen die Stromleitungen doch eh in den Straßen. Sie versorgen die Ampeln, Haushalte und Straßenlaternen, es ist ein öffentliches Stromnetz. Es müsste doch möglich sein, Laternen zu bauen, an denen man auch E-Autos laden kann. Und es müsste auch möglich sein, die vorhandenen elektrischen Straßenlaternen entsprechend zu ergänzen. Abgerechnet wird über den jeweiligen bevorzugten Stromanbieter wie zuhause auch. So braucht man keine zig Apps oder Karten und Verwirrung wegen der Tarife. Ich weiß, die Kommunen haben kein Geld. Aber für fürs Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale etc. haben wir Geld. Ich weiß, das sind andere Töpfe. Dann muss man das halt umverteilen. Es ist doch im allgemeinen Interesse, dass wir ein ausreichend dichtes Netz an Ladesäulen haben, die der Versorgung mit Strom dienen, nicht der Profitmaximierung einzelner Unternehmen, die teilweise noch immer mit fossilen Rohstoffen arbeiten. Oder mache ich da einen Denkfehler?
Ladebordstein
Rheinmetall's innovativer Ladebordstein erfüllt alle Anforderungen an das intelligente Laden von Elektrofahrzeugen im urbanen, öffentlichen Bereich.
