Ladebordsteine

Genau daran musste ich beim Hören der Folge auch direkt denken.
Diese Ladebordsteine haben übrigens einen überraschenden Ursprung und Produzenten:

Tatsächlich könnte man so großflächig Ladeinfrastruktur schaffen, ohne zusätzlichen Raum in Innenstädten für Autos zu „verschwenden“. Und über die Robustheit der integrierten Bordsteinelemente muss man sich bei dem Hersteller vermutlich eher keine Sorgen machen.

Die zwei großen Haken sind aus meiner Sicht:

  1. Die Preisdifferenz zu simplen Kabelbrücken
  2. Die praktische Integration durch Städte
    (Tiefbau, Baustelleneinrichtung, Netzanschlüsse :neutral_face: → alles jetzt nicht gerade Königsdisziplinen der öffentlichen Hand, um es mal nett zu formulieren)

Was ich noch in den Ring werfen möchte:

Wallboxsharing

Die meisten privaten Wallboxen mit angebundener PV-Anlage stehen tagsüber praktisch ungenutzt herum, während die Besitzer arbeiten sind.

Eigentlich wäre es naheliegend, diese Infrastruktur zu teilen:

  • Freigabe der Zeitfenster, automatische Abrechnung und Kartierung freier Ladepunkte per App
  • PV-Anteil der Ladeleistung wäre theoretisch Netzentgelt befreit (läuft nur durchs Hausnetz)
  • Lokale Nutzung von PV-Überschüssen anstatt zusätzlicher Einspeisespitzen zur Mittagszeit

Natürlich gibt es dabei offensichtliche praktische Probleme (Haftung, Zuparken, Zugang zum Grundstück etc.) und die rechtlichen Hindernisse, die in Deutschland dagegen existieren, mag ich mir kaum ausmalen. Aber als Ergänzung zur öffentlichen Ladeinfrastruktur wäre es technisch betrachtet sinnvoll und auch deutlich günstiger für alle Beteiligten.

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