Kritischer Blick auf E Mobilität

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Für jedes Nichtwohngebäude, das über mehr als 20 Stellplätze innerhalb des Gebäudes oder über mehr als 20 an das Gebäude angrenzende Stellplätze verfügt, hat der Eigentümer dafür zu sorgen, dass nach dem 1. Januar 2025 ein Ladepunkt errichtet wird.

Der Bestand sagt aber nichts über die Beliebtheit aus. Da sind ja Autos dabei, die seit 10, 20 oder noch mehr Jahren bereits auf der Straße sind.

Da bin ich auch kein Experte. Aber gute Frage.
Hab vorhin noch auf dieser Seite gelesen. Ist wohl ein Anbieter, der aber auch Parkraumsystem mit verkauft. Aber gibt bestimmt noch andere.

Lese es wie „mindestens eine Ladesäule“. Höflich formuliert würde ich mal sagen, das Gesetz ist ein netter Anfang.

Wir hatten im Forum schon zig Diskussionen dieser Art, auch dieses Mal wiederholt sich das, was dazu schon zuvor gesagt wurde. Insofern sehe ich hier nichts neues.

Ja, die Ladeinfrastruktur dürfte gerne besser sein. Ja, die Neuwagenpreise sind immer noch zu hoch und der Gebrauchtmarkt (der in Deutschland ein besonders merkwürdiger ist, weil er sich aus Dienstwagen und Autovermietungen speist) ist noch nicht ausreichend.

Aber nein es gibt aus technischer Sicht eigentlich keinen Grund mehr, warum bis auf wenige Spezialanwendungen die Mehrheit nicht sofort auf BEVs wechselt.

(Ich fahre seit 3j vollelektrisch mit fünfköpfiger Familie und Hund inkl Langstrecke und gehöre zu der Fraktion, die kaum Nachteile sieht.)

Den Punkt mit der Ladesäulenpflicht finde ich interessant, der ist neu.

Aber wenn die nächste Regierung wieder eher auf den Verbrenner setzt…

  • was bedeutet das für die Mobilitätswende?

  • wie reagieren die deutschen Autobauer?

Die klare Fürsprache der Politik zur E-Mobilität bekommt Risse, oder?

Habe ich so oder ähnlich schon mehrfach diskutiert gesehen. Fand ich deshalb jetzt auch nicht so neu.

War ich offenbar unzureichend informiert.

Frage mich aber schon wie diese Pflicht und die reale Umsetzung nun zusammenkommen. Da hakt es ja gern.

Hört doch ma auf dauernd über Schnellader und Ladezeiten zu fabulieren …

Ladepunkte und davon viele mit CEE2.

Wenn ich auf Arbeit ankomme stecke ich meinen SMART an und dann läd der im Zweifel halt komplette 8,5 Stunden.

Mein Kleiner hat nichtmal einen Schnelladeanschluss.

Der Punkt ist: für so eine Wallbox reicht eine 10A Sicherung und ein 1,5qmm Kabel. Will man ein bischen mehr halt in 3 Phasen.

Immernoch: das sind Stehzeuge, keine Fahrzeuge, selbst bei Pendlern.

Trotzdem sollte gelten: steht er, lädt er

Dann erübrigt sich die Reichweitendiskussion und auch der Quatsch mit Blockiergebühren.
Auch der Ladepunkteausbau geht schneller, weil man nicht solche hohen Anschlussleitungen braucht.

Ein Schnellader am Supermarkt braucht eine Extra Zuleitung, 10 Wallboxen dürfte man an die Zuleitung des Supermarktrs mit ran bekommen.

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Ist doch schön das es bei dir reibungslos funktioniert. Alles richtig gemacht. :+1:

Daher sagte ich ja: abhängig vom fahrprofil. Solange du am Start und Ende laden kannst (egal wie schnell), alles bestens. Aber wenn du mal 500km fahren musst, dann geht’s ohne echte Schnelllader nicht.

Und mal ehrlich: über 60% der Neuzulassungen sind firmenwägen. Und da ist die Beliebtheit noch überschaubar. Bei uns hoffen sehr viele dass sie nicht auf BEV wechseln müssen, weil sie eben 40-50tkm im Jahr fahren, und gerne abends noch die Kinder sehen würden….

Aber klar, im Büro sind mit 100x22kw auch lieber als 10x350kw. Niemand braucht 350kw lader bei standzeiten größer 1h

Wenn du eine Diskussion über Ladesäulen möchtest, solltest du den Thread auch entsprechend benennen.
Ich kann da nicht mitreden, Niederbayern ist da vorbildlich ausgestattet dank Modellprojekt während der Merkel-Regierung. Gleichzeitig zeigt sich hier aber auch das Hauptproblem, nämlich die Bremspolitik der bayerischen Autokonzerne, weswegen die Ladestationen längst ins Ausland verkauft wurden und die Carsharing-Projekte eingestellt.

Der Themenvorschlag mit einem kritischen Blick auf E-Mobilität nebst Ladesäulen-Problematik steht; ich schließe den Thread.