Kinderbetreuung nach Trennung

Trennung von Paaren auch mit Kinder ist etwas normales in unserer Gesellschaft, nicht normal ist das die Kinder dabei oft einen Elternteil (90% den Vater) „verlieren“, weil der genervte Partner den Umgang verunmöglicht. Es geht hier wirklich um Milionen Fälle jedes Jahr kommen einige 100 000 hinzu, genaue Statistiken gibt es ja ja nur durch Gerichtsurteile die nur die Spitze des Eisberges sind.

Ein Hochbrisantes Thema mit dem ich mich leider auch schon zweimal in meinem leben auseinander setzen musste, es ist wirklich grausam.

Ohne hier zu viel Worte zu machen gibt es hier alles zu Thema:
https://www.doppelresidenz.org/ oder auch den Spiegel #7 von 2.9.2019

Ich hoffe sehr das Ihr Platz in der Sendung findet, ist ja mal ein Corona freies Thema. Als kompetent Gast wäre z.B. Hildegund Sünderhauf-Kravets (Forscherin auf diesem Gebiet) , den Begründer des Cochemer Modells Familienrichter Jürgen Rudolph oder Katja Suding von der FDP die da auch gut im Film ist). Bei der Einladung könnte ich behilflich sein.

Danke für eure tolle Sendung-Weitermachen!

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Finde ich ein spannendes Thema, vielleicht kann man es etwas breiter fassen/ formulieren:

Mangelnde Gleichberechtigung - ausnahmsweise mal zum Nachteil von Männern - sicher seltener, aber nicht weniger problematisch.

Ich erlebe gerade im engen Kreis den Fall eines frischgebackenen unverheirateten Vaters, der sich in Bezug auf sein Kind gefühlt zu 95% macht- und rechtlos dem Willen der Mutter beugen muss, ohne dass er sich irgendetwas zu Schulden hat kommen lassen.

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Helling-Plahr sitzt für die FDP im Bundestag, einer ihrer Schwerpunkte sind familienrechtliche Themen. Wenige Wochen zuvor hatte sie zusammen mit weiteren Abgeordneten eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt. Es ging um eine Studie, die vor einigen Jahren in Auftrag gegeben worden war. Ihr Titel: »Kindeswohl und Umgangsrecht«. Wann sie endlich veröffentlicht werde, wollte die Abgeordnete wissen.

Mehrmals hatte das Ministerium in den vergangenen Jahren angekündigt, Ergebnisse zu präsentieren. Zuerst hieß es Anfang 2018. Dann Frühjahr 2019. Nie kam es dazu.

Immer wieder hatte auch Helling-Plahr nachgefragt. Jedes Mal wurde sie vertröstet. So auch dieses Mal. Fachliche und rechtliche Fragen müssten noch geklärt werden, las Helling-Plahr im August 2020. Und: »Die Studie Kindeswohl und Umgangsrecht wird voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen und veröffentlicht sein.«

Inzwischen ist das Jahr 2020 vorbei. Passiert ist nichts. Helling-Plahr sagt, sie fühle sich inzwischen machtlos. »Das ist in höchstem Maße unbefriedigend«, sagt sie.

Aufgeladen mit Emotionen und Hoffnungen

Jedes Jahr geben Ministerien etliche Studien in Auftrag. Die Kindeswohl-Studie ist dabei auf den ersten Blick keine außergewöhnliche; sie ist nicht übermäßig aufwendig. 1,2 Millionen Euro wurden bislang ausgegeben. Gut 2000 Kinder und Eltern wurden befragt. Und doch steht sie seit Jahren im Fokus von Politikern und Interessenverbänden.

Wurde selber für die Studie befragt…