Liebes Team, ich höre due Lage schon sehr gerne uns sehr lange. Aber immer wenn ich versuche Plus Mitglied zu werden ist es frustrierend. Ihr seid sonst mit allem, gerade auch technisch auf def Höhe der Zeit - warum kann ich nicht einfach per paypal oder lastschrift mein Abo abschließen ? Ist Euer Zahlungsdienstleister einfach mangelhaft ? (Ich habe einmal in meinem Leben eine Kreditkarte benötigt und seitdem nie wieder gebraucht und G-Pay ist für mich auch alles andere als attraktiv). Dabei eine Frage: wie ist es denn mit Wero ? (Hab ich auch noch nicht, aber ist ja - zumindestens in Teilbereichen - eine Alternative zu paypal..) beste Grüße Thorsten
Richtig, der Dienstleister unterstützt leider keine anderen Zahlungsmittel als Kreditkarten.
Es gibt aber inzwischen eine ganze Reihe sehr guter kostenloser Kreditkarten, die sind ja generell sehr praktisch, vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, dir mal eine zu klicken?
Bei Finanztipp findest du Tests von Kreditkarten, die günstig und empfehlenswert sind.
Mir geht’s genauso. Ich wollte Plus-Mitglied werden und habe genau aus dem Grund (Kreditkarte) wieder abgebrochen. Für mich wäre es sowieso nur darum gegangen, Euch zu unterstützen. Die Plus-Features brauche ich nicht unbedingt. Falls Ihr mal darüber nachdenken solltet, den Zahlungsdienstleister zu wechseln und der neue dann Wero anbietet, oder von mir aus auch PayPal, sagt Bescheid ![]()
Ich habe mein Lage Plus problemlos mit meiner Debitkarte abgeschlossen. Eine Kreditkarte besitze ich nicht.
Erläuterung:
Auch wenn es online oft „Kreditkarte“ heißt, können Sie auch mit vielen onlinefähigen Debitkarten (die „gewöhnliche Bankkarte“) dort bezahlen.
Diese onlinefähigen Debitkarten haben – genau wie Kreditkarten – eine Kartennummer, ein Ablaufdatum und eine dreistellige Prüfnummer. Sie können diese Daten überall dort eingeben, wo Sie auch online mit Kreditkarte zahlen können (auch wenn dort nur von Kreditkarten die Rede ist, wie in diesem Fall).
Die Zahlungen geben Sie dann wie gewohnt über das normale Freigabeverfahren frei, z.B. pushTAN via App (Stichwort: „VISA 3D-Secure“) oder mit dem TAN-Generator.
Gegebenenfalls müssen Sie die Online-Funktion Ihrer Debitkarte erst bei der Bank freischalten. Beispielsweise bei der Sparkasse ist dieser zusätzliche (kurze) Schritt notwendig, bei der ING nicht.
Ob Ihre Debitkarte onlinefähig ist, sollte Ihnen Ihre Bank sagen können. Sie erkennen es auch an den Kreditkartenmerkmalen (Kartennummer, Prüfnummer). Wenn Sie eine VISA-Karte haben (z.B. die Standard Debitkarte der ING) oder eine Karte mit VISA „Co-Badge“ (wie die neueren Sparkassen-Karten), dann sollte einer Onlinezahlung nichts im Weg stehen.
Viele Menschen wissen nicht, dass ihre normale Debitkarte bereits onlinefähig ist und bemühen dann unnötiger Weise einen zusätzlichen (US) Dienstleister wie PayPal oder bestellen eine Kreditkarte, obwohl sie deren eigentliche Funktion nicht benötigen.
Ich war auch negativ erstaunt, dass nur die Kreditkarte akzeptiert wird und habe mit der Mitgliedschaft gewartet, bis meine Debit-Karte das auch konnte, schon auch ein wenig aus Trotz ;). Die Anregung, sich eine Kreditkarte zu „klicken“, für Leute, die sie nie brauchen, ist unsinnig und etwas herablassend, als wäre man nur mit Krdeitkarte auf der Höhe der Zeit (ihr vertretet halt allzu oft das Leben der betuchten, sich jung fühlenden viel reisenden Großstädter. Das ist vollkommen ok, halt eure Perspektive, aber es hören euch auch viele, wirklich viele alte auf dem Land wohnende, wenig mobile Leute zu, die eure politische Sicht auf die Welt teilen, deren Leben aber so ganz anders aussieht).
In einer Lage-Folge werbt ihr explizit für WERO und bedauert, dass so wenige Verkäufer es anbieten. Ich finde WERO genauso praktisch wie Paypal, was ich nun wirklich vermeiden möchte (wäre einen extra Kommentar wert), ärgere mich aber auch, dass es so selten angeboten wird. Bei Online- Käufen ist WERO zudem viel praktischer als das Eintippen von 23 (16+4+3) Ziffern bei der Kreditkarte. Ihr könntet mit dem Angebot von WERO ein gutes Beispiel geben und euren Worten Taten folgen lassen.
Wero fehlt bei den meisten Online-Händlern vor allem, weil erst wenige Payment-Service-Provider (PSP) und Banken (auf der Zahlungsempfängerseite) die technische Integration überhaupt anbieten – und weil sich die großen Händler wegen geringer Bekanntheit und unklarem Kundennutzen bewusst zurückhalten.
Alle drei Seiten (Online-Händler, PSPs und Banken) warten quasi auf die anderen. Ein klassischer Deadlock, an dem schon Giropay gescheitert ist.
Zur Info: Banken müssen auf der Zahlungsempfängerseite mitspielen, weil Wero technisch doch mehr ist als eine reine SEPA-Instant-Überweisung. Es ist ein eigenes Zahlungs-Scheme mit Regelwerk, Alias-Auflösung und Haftungslogik, dem die Empfängerbank explizit beitreten muss. Der Payment-Service-Provider (PSP) des Händlers kann ohne eine Teilnahme der Empfängerbank nichts machen.
Fun Fact: Netzpolitik berichtete, dass Teile der Wero-IT über Amazon Web Services laufen, was dem europäischen Souveränitätsanspruch widerspricht und theoretisch US-Behörden Zugriffsrechte auf Transaktionsdaten einräumen könnte. EPI hat eingeräumt, dass Wero teilweise über “Managed-Infrastructure- und Software-Services von AWS” (Amazon Web Services) abgewickelt wird. EPI betont, “die volle Kontrolle über deren Architektur, Sicherheitsmodell und Betrieb” zu haben und mehrstufige Sicherheitsmaßnahmen wie Verschlüsselung während Übertragung und im Ruhezustand einzusetzen. An anderer Stelle räumt EPI ein, dass “potenzielle extraterritoriale Zugriffsanfragen” ein “relevantes rechtliches und geopolitisches Risiko” darstellen, und hat dafür sogar “Notfall- und Ausstiegspläne für kritische Technologiedienstleistungen” vorbereitet.