Prinzipiell finde ich es gut, dass der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert werden soll. Was seinerzeit 2016 aber wirklich ärgerlich war, war dass die Pflicht im Heim wohnen zu bleiben bestehen blieb. Bei uns auf dem Land gibt es kaum öpnv (findige Leiharbeitsfirmen haben später den Transport selbst organisiert).
Zudem mussten diejenigen, die eine Arbeit gefunden hatten, dann für ihr Bett im 4 Bett Zimmer, einer Küche pro Flur, 2 Duschen, 3 Toiletten, über 300 Euro bezahlen.
Klar bezahlt man für seine Unterkunft, aber dann sollte man auch selbst frei suchen dürfen. Wir hatten im Laufe der Zeit einige Untermieter zum Selbstkostenpreis, das war aber immer mit erheblichem bürokratischen Aufwand incl. mehrerer Behördenbesuchen verbunden.