Hocheffiziente Verbrenner

Du missverstehst den Sinn der ganzen Angelegenheit. Bei dem Stop des Neuwagenverkaufs mit Verbrennungsmotoren ging es nie darum, dass E-Autos “besser” sind als Verbrenner. Es ging und geht darum, dass Verbrennungsmotoren CO2 austoßen. Das E-Autos in vielen Situationen die besseren und billigeren Autos sind/sein werden ist ein netter Nebeneffekt, aber Verbrenner müssten auch verboten werden, wenn E-Autos in allen Bereichen die schlechtere Lösung wären.

Das eine Verschiebung über das Jahr 2035 hinaus nicht akzeptabel ist, ergibt sich entsprechend aus dieser Zielsetzung. Wenn der letzten Verbrenner im Jahr 2035 neu verkauft wird, dann fährt der bis mindestens 2050 in der Gegend rum und stößt CO2 aus. Selbst das ist eigentlich schon zu lang, um irgendein annehmbares Klimaneutralitätsziel zu erreichen. Das noch weiter hinauszuzögern ist ein großer Stinkefinger an alle, die ab 2050 noch auf diesem Planeten leben wollen.

Und weil Konzernbosse und CDU-Regierungen die letzten 20 Jahre falsche Entscheidungen getroffen haben, müssen wir auch die nächsten 15 Jahre weiter falsche Entscheidungen treffen? Selten ein so eklatantes Beispiel für die “Sunk Cost Fallacy” gehört.

Niemand hindert die Regierung daran, den Autostandort Deutschland durch gezielte Förderung des Strukturwandels zu stärken. Der Staat könnte die Ansiedelung von Batterieherstellern genauso befördern, wie den Absatz von europäischen E-Autos. Zölle gegen den Import chinesischer E-Autos gibt es ja schon, dass könnte man ebenfalls weiter ausbauen (was aber nur was bringt, wenn man die dadurch teureren Konsumentenpreise und gewonnene Zeit auch für die Verbesserung des Angebots europäischer Hersteller nutzt).

Aktuell zögern wir den Zusammenbruch der Autoindustrie nur künstlich und teuer hinaus. Und ruinieren dabei weiter fröhlich das Klima.

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Der Stromverbrauch ist in dieser Kette tatsächlich eher zu vernachlässigen. In der Produktion benötigt man vor allem Wärme die aus dem Rohöl selbst kommt und der Transport wird ja auch wieder mit Diesel bewerkstelligt. Es bleiben also vor allem einige Pumpen sowie die Steuerung die elektrisch betrieben werden.

Die immer wieder im Netz verbreitete Geschichte mit dem Stromverbauch für die Herstellung des Treibstoffs eines Verbrenners könnte man das E-Auto selbst fast so weit fahren ist falsch. Hier wird Energie und Strom fälschlicherweise gleichgesetzt.

Und auch die Zahlen über den exorbitanten Stromverbrauch der Tankstellen sind eher Märchen, zumindest in Bezug auf den Treibstoff. Die Hauptverbraucher sind Kühlschränke, Backöfen, Klimaanlage und Werbebeleuchtung. Bleiben diese als Servicestellen mit Schnellladesäule erhalten haben sie weiterhin kaum weniger Stromverbrauch.

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Wir wollen 2045/50 klimaneutral werden, das schließt irgendwann jeden Verbrenner aus und zwar schon vor 2035.

Was spricht dagegen, wenn man die Wertschöpfung nach Deutschland holt? Ich bin sehr für Batterefertigung in Europa.

Wenn man international mitspielen will, wird es wahrscheinlich nur über BEV gehen, denn einige Länder werden aus den Klimakatastrophen in ihrem Land ihre Konsequenzen. Afrika wird wahrscheinlich die Verbrennertechnologie überspringen, wenn sie sich im großen Maßstab automobilisieren.

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Spontan habe ich das hier gefunden

Wenn Pocket den Dienst nicht eingestellt hätte (doof! doof! doof!), könnte ich dir auch noch einen Link zu einer Studie von Total Energies posten, in dem zwar eine geringere Zahl angegeben wird, aber dennoch heftig war. Ich finde Studien, die von Ölkonzernen zu den Themen veröffentlicht werden immer hochgradig interessiert. Total versteckt ja nicht wirklich das fossile Geschäft, die sind immerhin Großsponsor meines Lieblings-Formel-1-Teams.

Auch rein von der Logik her, kann ich deine Argumentation, es wäre zu vernachlässigen nicht nachvollziehen.

Das Öl muss aus der Erde geholt werden, zu einer Raffinerie gebracht werden, verarbeitet werden, dann in die Großtanks (z. B. beim Mönchshofdreieck schön zu sehen), von dort dann an die Tankstellen. Das Schweröl für die Schiffe, der Diesel für die Fahrzeuge, das muss ja auch alles hergestellt werden.

Beim Strom hat man halt Stromtrassen und Umspannwerke, sowie, je nach Ladeverhalten eine Ladesäule. Alles aber Dinge die ebenso irgendwann abgeschrieben sind, wie Ölbohrinseln und Großtanks.

Jetzt wird es polemisch: Wir haben eine Weile Silikondichtungen für Lampen auf Ölbohrinseln geliefert, da wurde uns gesagt, wir sprechen über 1.500 Lampen für eine kleine Insel. Jetzt rechnen wir mal wieviele Lampen in einem Windkraftwerk installiert werden :slight_smile: Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen und akzeptiere eventuelle verbale Prügel :wink:

Vielleicht auch mal ein knuffiger Vergleich zum Thema effiziente Motoren aus der Praxis:

BMW i3 Bj 2018 1.345 kg 170 PS (Modelljahr 2017)
Ioniq 5 Bj 2023 2.000 kg 229 PS (Modelljahr 2023)

Beide sind so aerodynamisch wie ein Billy-Schrank

Der BMW verbraucht MEHR Strom (bis zu 3 kWh/100m) als der Hyundai, bei absolut gleichem Fahrprofil. Ich bin sehr gespannt, was die neuen kleinen Stromer verbrauchen, aber da sieht man mal, was da in den letzten Jahren für Sprünge in der Effizienz von eMaschinen gemacht wurden. Ich weiß nicht, ob das bei Verbrennern damals so schnell ging.

Nur mal so für den Hinterkopf

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Auch wenn mit 1 Fahrzeug auf 100 Einwohner die Verkehrsdichte nicht vergleichbar ist mit z.B. Deutschland, ist Äthiopien mit dem praktischen Verbot von Neuzulassungen von Verbrennern hier schon voll dabei.

Hauptargument sind die günstigen Energiepreise, günstige chinesische BEV und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern

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In deinem Link geht es aber ja auch wieder um Energie insgesamt nicht um Strom im speziellen. Ich habe nirgends bestritten, dass signifikant Energie zur Herstellung von Diesel und Benzin benötigt wird. Du sprachst aber explizit von „Strom“ nicht von Energie.

Wenn wir Well to Wheel rechnen, dann ist natürlich völlig klar, dass es praktisch keine Alternative zu E-Mobilität gibt. Das will ich auch gar nicht in Frage stellen.

Hier noch ein Link:
Wieviel Strom braucht’s für die Bereitstellung von Benzin und Diesel? | BFE-Magazin energeiaplus | Energiemagazin des Bundesamtes für Energie?

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Hier wird vor allem aus Perspektive des Klimaschutzes argumentiert. Das ist aber nicht die einzige Priorität eines Kanzlers.

Die Industrie macht doch, was für sie am wirtschaftlichsten ist. Wenn der Staat den Strukturwandel entsprechend fördern würde,
wäre ein möglichst schneller Umstellung auf E-Autos auch rein wirtschaftlich der beste Move.
Aktuell liegen die Margen der Hersteller aber weiterhin bei den Verbrennen, wo wir noch Wettbewerbsvorteile haben. Schnelle Elektrifizierung zb bei Porsche und VW, hat die Hersteller trotz Boom in große Probleme gebracht. BMW geht es verhältnismäßig gut, weil man weniger radikal umgestiegen ist. Eine sture Deadline ist einfach keine unterstützende Wirtschaftspolitik.

Ich glaube, der Herr Merz hat noch nicht die Tragweite der Klimakrise begriffen, vielleicht müssen ihn das Verfassungsgericht daran erinnern. Klimaschutz ist keine grüne Spaßveranstaltung.

Bis 2035 kann man schon sein Geschäft umfunktionieren, dass man auch mehr Margen.bekommt. Ich glaube, 2035 wäre eigentlich viel zu spät, das wäre der späteste Termin. Die Firmen sind ja im Wandel, sie fangen nicht bei Null an, meinetwegen kann man ihnen beim Umbau auch mehr helfen..

Will man jetzt die größten Margen noch mal ausquetschen oder will man sich auf die Zukunft ausrichten? Will man jetzt ein paar Arbeitsplätze müde für ein paar Jahre retten und dafür den kompletten Zusammenbruch in einem Jahrzehnt riskieren oder wagt jetzt einen Umstieg, riskiert den Verlust einiger Arbeitsplätze, aber sichert sich so Zukunft, selbst wenn es momentan unglaublich schmerzhaft ist?

An Kodak oder Nokia sollten wir uns nicht orientieren. Irgendwann überrollt die Zug der Zukunft diejenigen, die zu sehr an der Vergangenheit festklebten.

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Klimaschutz hat Verfassungsrang. Mir wäre nicht bekannt, dass die Gewinnmarge der Aktionäre der Autokonzerne das selbe von sich behaupten kann. Und darum geht es hier doch eigentlich, nicht um irgendwelche “armen Facharbeiter”, deren Arbeitsplätze angeblich durch ein Verbrenneraus bedroht sind.

Der VW-Konzern hat beispielsweise seit 2015 in jedem Jahr zwischen 9 und 16 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Der Abbau von Arbeitsplätzen und/oder mangelnde Investitionen in Elektromotoren und Batteriesysteme ist eine Entscheidung der Konzernleitung zum Schutz der Gewinne der Aktionäre. Auch die Forderung nach der Verschiebung des Verbrenneraus durch den Kanzler und Söder hat wenig mit dem Fortbestand der deutschen Autoindustrie zu tun. Die kann sich wunderbar selbst retten, zur Innovation sind die durchaus in der Lage. Es geht hier vor allem und die Sicherung von Gewinnen der Anteilseigner.

Die Industrie macht doch, was für sie kurzfristig am wirtschaftlichsten ist. Für VW und andere Hersteller war es auch kurzfristig am wirtschaftlichsten, bei den Emissionswerten ihrer Autos zu betrügen.

Politik ist dafür da, die Lebensgrundlagen zu erhalten, Marktversagen vorzubeugen und die für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung nötigen Rahmenbedingungen zu setzen. Das ist der Auftrag der Bundesregierung und des Kanzlers. Und niemand kann erklären, wie ein Verkauf von Verbrennern über das Jahr 2035 hinaus hierzu einen bedeutenden Beitrag leisten kann.

Das traurige ist: die Arbeitsplätze werden so oder so hops gehen. Die Umweltschäden darf dann die Allgemeinheit anstatt der Autofahrer bezahlen, da Benzin/Diesel durch die Externalisierend der Kosten künstlich billig gehalten wird. Und die Aktionäre freuen sich über die Gewinne, die Sie durch den Verkauf technologisch überholter und überteuerter Verbrenner in den nächsten paar Jahren noch einspielen können. Dann zieht das Kapital weiter zur nächsten kurzfristigen Gewinnmaximierung, denn ordentlich besteuert wird es ja nicht.

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Mal davon abgesehen, dass @ped ja schon angesprochen hat, dass es vorwiegend um kurzfristige Ziele geht, hat die Politik ja auch einen Einfluss darauf was wirtschaftlich ist. Wenn nur eine Technologie mittelfristig Zukunft bietet, dann können die Unternehmen damit auch planen. Dann können Produktionen umgestellt werden. Dann kann man sich drauf einstellen ab 2035 keine Verbrenner mehr in der EU zu verkaufen.

Wenn dagegen Möglichkeiten geschaffen werden das doch zu tun, dann muss ja auch das Angebot geschaffen werden, weil sonst die Konkurrenz den Markt übernimmt. Dabei weiß aber niemand ob 2035 noch 5%, 20% oder 60% der Neuzulassungen E-Autos sind. Am Ende wird dann mit 60% geplant und die Käufer kaufen trotzdem E-Autos, dann halt aus China weil die Europäischen Kapazitäten für Verbrenner blockiert sind.

Ich weiß nicht ob diese Planungsunsicherheit wirklich der Wirtschaft helfen würde.

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Robert Habeck sagte bereits 2019 zum damaligen VW-Chef Herbert Diess:

„Wenn Sie 2025 kein E-Mobil für unter 20.000 Euro anbieten, dann werden Sie – so fürchte ich – im Markt scheitern.“

Quelle: Grünen-Chef Robert Habeck kritisiert E-Strategie von Volkswagen | FAZ

Die deutschen Automobilhersteller haben den weltweiten Trend zur Elektromobilität schlicht und ergreifend verschlafen. Dumm nur, dass für die Fehlentscheidungen des Managements die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Konsequenzen tragen müssen.

Teile des afrikanischen Kontinents werden beim Thema Mobilität den Entwicklungsschritt „Verbrenner“ einfach überspringen und gleich mit batteriebetriebene Fahrzeugen einsteigen. Dort gab es auch kaum Festnetz-Telefonie/kabelgebundenes Internet, dieser Entwicklungsschritt wurde auch übersprungen.

Das Problem ist, dass die Kaufentscheidung pro Verbrenner oder Gasheizung perspektivische auch in vielen Jahren noch für fossile Abhängigkeit sorgen und massiv Geld ins Ausland verschieben wird. Von der Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher durch Presseerzeugnisse aus dem Springer-Verlag und Vertretern unserer Regierung gar nicht zu reden…

Im Jahr 2024 war der Zubau an Kraftwerkskapazitäten weltweit zu 92,5 % erneuerbar, nur bis zu uns nach Deutschland hat sich dieser Trend „weg von fossilen Energieträgern“ noch nicht herumgesprochen…

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Anderer anderer Stelle schon lang und breit diskutiert…

Es geht ja nicht nur um das reine Zur-Verfügung-Stellen von eAutos.

Es braucht Lademöglichkeiten für alle (!), die eAutos müssen auch für kleine Einkommen bezahlbar sein, und es muss eine gewisse Auswahl an eAuto Varianten verfügbar sein.

Auch das bremst ja die Verbreitung von eMobilität. Sonst wären wir schon weiter.

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Der Kraftwerkszubau dürfte auch in Deutschland überwiegend erneuerbar sein. Ich kenne die aktuelle Zahlen nicht. Natürlich braucht es Backup-Kraftwerke, die bei einer Dunkelflaute einspringen können, vielleicht gäbe es andere Möglichkeiten, als auf Gaskraftwerke zu setzen.

Beim Volkswagen ist ja nun auch nichts geschehen. In Europa dürfte Volkswagen der führende E-Auto-Anbieter mit all seinen Marken sein, da wurde auch etwas erreicht. Das darf man nur nicht kaputtmachen mit nostalgieoffener Politik, die noch nie erfolgreich war, ich sage nur Schwarzkohle…

Noch so eine Sache, die die Autohersteller komplett verschlafen haben. Tesla macht mit seinem Supercharger-Netzwerk hunderte Millionen Dollar Gewinn. Niemand hat VW daran gehindert, ein ähnliches Angebot zu entwickeln und die daraus entstehenden Synergieeffekte beim Vertrieb von E-Autos zu nutzen. Ein Unternehmen kauft Firmenwagen? Warum gibt es die Ladesäulen und den Stromversorgung nicht im Paket von “VW Energy” gleich mit dazu, zusammen mit Zugang zum gut ausgebauten VW-Ladenetzwerk in ganz Deutschland und Europa?

Nicht das ich unglücklich darüber bin, dass uns die Kontrolle eines Großkonzerns über einen weiteren Teil der Infrastruktur erspart geblieben ist, aber es zeugt von atemberaubender Inkompetenz, dass sich die deutschen Autochefs den Schneid von einem US-amerikanischen Ketamin-Abhängigen und chinesischen Parteifunktionären abkaufen lassen.

Für diese Atemberaubende Leistung bekommen z.B. VW-Vorstandsmitglieder übrigens 1,5 Mio Euro Grundgehalt und ein vielfaches davon an Bonus-Zahlungen. Der Vorstandsvorsitzende bekommt grob das doppelte.

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Allein aus dieser Grafik geht hervor, dass dem Elektroauto die Zukunft gehört. Wie man die Industrie in Deutschland halten möchte indem man die Vergangenheit wieder hervorholt ist mir rätselhaft.

Schließlich haben die deutschen Autohersteller die Probleme ja nicht in Deutschland sondern in China.

Aber egal, die Wirtschaftskompetenz der Union wird das schon lösen.

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Also wenn selbst die Welt der aktuelle politischen Forderungen kritisch gegenüber steht sollte die Sache doch klar sein.

Aber mal mit Zahlen, und als Ingenieure mache ich mir die Welt schon mal gerne leichter als sie ist. Ein BEV verbraucht im Schnitt 15kWh/100km, mit allen Leitungs- und Ladeverlusten müssen für 100km ca 20kWh Strom produziert werden. Benzin oder Diesel haben eine Energiedichte von ca. 8,5kWh/L. Die Produktion von E-Fuels hat einen Wirkungsgrad von 13%, ich gehe mal wohlwollend davon aus dass sich das noch verbessert, vielleicht 25%. Soll also ein Verbrenner mit einem BEV konkurrieren können müsste der Verbrauch auf weit unter 1L/100km liegen.

20kWh/100km : 8,5LkWh/L x 25% = 0,58L/100km

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Erinnert sich noch jemand an den brennenden Autofrachter, der im Sommerloch 2023 tagelang (u.a. von der Springer-Presse angeheizt) durch die Medienlandschaft geisterte. Selbst die tagesschau hat darüber spekuliert, dass der Akku eines Elektroautos die mögliche Brandursache gewesen sein könnte…

Später hat sich dann herausgestellt, dass der Brand auf einem Deck des Schiffes ausgebrochen sei, auf dem sich gar keine Elektroautos befanden. Diese Meldung hat aber bei weitem nicht dieselbe mediale Aufmerksamkeit erreicht, wie die zuvor als Gerücht gestreute Brandursache “Akku eines Elektroautos”.

“Später wurde bekannt, dass sich alle oder fast alle E-Autos auf einem der unteren Decks befanden, welches vom Feuer nicht erfasst wurde. Ein Untersuchungsbericht zur Brandursache ist bislang nicht öffentlich bekannt“

Nur ein Beispiel für den erfolgreichen Lobbyismus gegen Elektrofahrzeuge…

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Welche Motoren das sein sollen, weiß die Bundesregierung offensichtlich nicht. Die Pressekonferenz war ja amüsant..

Aber co2 arm sind e Autos im Betrieb auch nicht, zumindest nicht mit unserem Strom mix. Im schnitt sind wir so bei 400g/kwh co2 äquivalente im Strom, leider. Mein e Auto braucht 20-25kwh auf 100 zzgl ladeverluste. Das macht 8kg/100km.

Mein Diesel hatte so um die 120g/km, das sind dann 12kg/100. aber immerhin haben wir bei Strom die Chance, co2 ärmer zu werden..

Das ist aber immerhin schon eine Reduktion von 1/3. nicht perfekt, aber doch schon ein guter Schritt wenn es darum geht die Emissionen bis netto Null so gering wie möglich zu halten.

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