In vergangenen Lage-Beiträgen wurden bereits diverse Beispiele für eine fehlende oder mangelhafte Digitalisierung im Verwaltungsbereich vorgestellt. Ein weiteres Beispiel ist die Art und Weise wie private Arztrechnungen von in NRW tätigen BeamtInnen bei der Beihilfe eingereicht werden: Dazu müssen die Rechnungen gesammelt, nummeriert, die Rechnungsarten und Rechnungsbeträge händisch in ein mehrseitiges mit Kugelschreiber auszufüllendes Formular eingetragen und gesammelt an eine externe Stelle (BBZ GmbH, Bad Dürkheim) per Post geschickt werden. Nach unterschiedlich langer Bearbeitungszeit erhält man dann ebenfalls per Post die Belege zurück und eine Abrechnung über die gewährten Beträge. Hier wäre es doch sehr einfach, die Rechnungen in einer App zu fotografieren und digital zu übermitteln. Die Krankenkassen machen das überwiegend schon.
Vielleicht ist es möglich, diese antiquierte Methode als Teil einer weiteren Digitalisierungsfolge zu thematisieren, um vielleicht dadurch die baldige Umstellung auf ein digitales Verfahren in Gang zu setzten.
Die „Beihilfe Bund“ App kann genau das. Habe von Bekannten gehört (Soldaten), dass die Bearbeitung der Beihilfe über die App sogar schneller sei als die Bearbeitung bei der PKV.
Also im Endeffekt sind die Probleme wie sooft schon gelöst, aber jedes Bundesland muss ja sein eigenes Ding machen…
Beihilfe Service (München, Erlangen, Schwandorf und sonstige)
eBeihilfe - App - HE
RKV Beihilfe
NLBV eBeihilfe App (Niedersachsen)
eBeihilfe - App - RLP
Vermutlich sind die Prozesse im Hintergrund wieder so unterschiedlich, dass kein einzelner IT-Dienstleister das erledigen möchte, aber es wäre eine Recherche wert.