Ja. Aber wie kommt man immer auf die idee, dies zu trennen? Es ist echte, harte Arbeit dort.
Das kann sein, muss aber nicht.
Es wird oft versucht, den Lohn herunterzudrücken, und zwar in unverschaemter Weise. Angebote lagen unter dem Medianeinkommen.
Akademiker-Freunde verloren in der Industrie aufgrund von Sparmassnahmen ihren Job schneller als sie schauen konnten. Danach gab es Arbeitslosigkeit oder Fortbildungen.
Wenn man in startups arbeitet, traegt man als Arbeitnehmer ebenfalls ein hohes Risiko.
Bisher lief es fuer Arbeitnehmer bei VW, Porsche, Ford offenbar ausreichend gut. Reportagen zeigten Familien, die gut verdienten, sich Eigentum leisten konnten.
Ich denke, man muss sich das im Einzelfall ausrechnen.
Natürlich. Der Mindestlohn in Deutschland war stets zu niedrig, sagt auch Maurice Höfgen. Ich glaube, er sollte 60% des Medianeinkommens sein, um armutsfest zu sein.
Ich verstehe nicht, wieso jetzt hier Neid hineininterpretiert wird. Die Zahlen belegen ja, dass Abiturienten und Hochschulabgänger immer mehr nach oben gehen. Eine Diskussion kann eigentlich nur gut geführt werden, wenn der persönliche Blickwinkel, den im Internet auch niemand von seinem Gegenüber kennt (sofern er ihn nicht selbst offen legt), zurückgestellt wird und neutral in die Diskussion gegangen wird.
Im Studienjahr 2023 lag die Studienanfängerquote in Deutschland bei 56,5 Prozent. Die Studienanfängerquote ist der Anteil der Studienanfänger an der Bevölkerung des entsprechenden Geburtsjahres. Studienanfängerquote in Deutschland bis 2023| Statista
Wie kommst du auf Neid? Ich kritisiere den derzeitigen Automatismus und der scheint auch bei Unternehmen anzukommen, denn du schreibst selbst…
Und es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Bildung immer noch sehr vom Elternhaus abhängt. Das ist eine Wahrheit die existiert, da bleiben Blasen gern unter sich und nur weil es mal 1 Arbeiter oder Bürgergeldkind schafft ist es nicht weniger wahr.
Ein Praktikum oder Werkstudent hat nichts mit der Realität von 8 Jahren Berufserfahrung neben der Weiterbildung zu tun. Das sind Welten im Fachwissen und Wissen in Praxis.
Ich habe 2 kleine Kinder und die werde ich nicht aus ihrem sozialen Umfeld herausreißen, so etwas lehne ich entschieden ab. Wir sind hier insgesamt ehrenamtlich verwurzelt. Und Deutschland muss do oder so weg von dieser Gier nach Scheinen und studieren, sonst wird der echte Fachkräftemangel heftig.
Das ist lustig, weil Höfgen keine ökonomische Minderheitenströmung vertritt, sondern „eine in Deutschland ökonomische Minderheitenströmung“. In Deutschland betet man immer noch die mehrfach gescheiterten Hans-Werner Sinns und Lars Felds an, obwohl die mit ihren Aussagen mehrfach auf die Nase gefallen sind.
Deutschland ist, wie in vielen Bereichen, irgendwann mal hängengeblieben und weigert sich standhaft das mal zu ändern. (siehe Austeritätspolitik zb)
Darüber wird doch ziemlich viel gesprochen, oder? Arbeitslosigkeit ist immer eines der größeren politischen Themen, gerade in den Strukturschwachen Gegenden. Dort spielt das dann bestimmt auch eine größere Rolle als bspw. in Berlin, Bayern oder Baden-Württemberg. Wahrscheinlich liegt das Hauptproblem schlicht in der Demografie…das Wachstum der Städte mach es wahrscheinlich unattraktiv, sich wirtschaftlich in struktuschwachen Gegenden zu engagieren. Die schlechte Infrastruktur trägt dazu bei. Deutschland ist mit dem Problem auch nicht alleine. Es ist tatsächlich extrem schwer, selbst bei einer super Wirtschaft, die Arbeitslosigkeit unter 3-4% zu drücken https://www.iab-forum.de/abbau-der-arbeitslosigkeit-geht-noch-was-in-der-arbeitslosenversicherung/