Ich sehe bei den gebrauchten Elektroautos einfach auch veraltete Technik als Problem bezüglich dem Verkaufswert. Ein 8 Jahre alter Verbrenner hat in der Technik keine Nachteile zu einem Neuwagen gleicher Kategorie, was beim E-Auto halt nicht der Fall ist. Zusätzlich wird beim E-Auto gefühlt häufig beim gebrauchten vom Listenpreis ausgegangen. Da die Käufer damals ja auch entsprechende Förderungen mitgenommen haben, war der Preis ja eigentlich geringer und somit ist der jetzige gebraucht Verkaufspreis häufig zu hoch angesetzt.
Momentan würde ich kein E Auto kaufen, sondern immer leasen. Außer man plant, das Auto weit über 10 Jahre zu fahren, sprich der Wiederverkaufswert ist vernachlässigbar.
Problem ist einfach, dass es zu schnell Techniksprünge gibt, die v.a. günstigere E Autos betreffen.
Einen Porsche Taycan verliert im ersten Jahr wahrscheinlich sehr viel, bleibt dann aber im Wert beständiger.
Ich würde aktuelle eher auf ein gutes Leasingangebot warten, dann muss man allerdings schnell zuschlagen.
Auf https://www.leasingmarkt.de findet man z.B. inzwischen auch Gebrauchtwagenleasing.
Ich würde weniger von einer Abwrackpämie sprechen sonder eher von einer Rücknahmegarantie zu kalkulierbaren Konditionen. Sicherlich ist ein E-Auto mit 30 kWh-Akku weniger wertvoll als ein 95 kWh-Akku. Wahrscheinlich ist ein sehr hoher Anteil eines E-Autos verwertbar.
Zudem wäre hier eine Chance für innovatives Recycling einen Wirtschftszewig zu eröffnen
Wenn eine gewisse Reichweite im Grundsatz erreicht wird wird der Innovationsdruck nachlassen. Es braucht keiner 1000 Kilometer Reichweite. Auch wird die Software ständig in den laufenden Fahrzeugen verbessert.
Brauchen wir wirklich selbstfahrende Autos? Im 2. oder 3. Halterzyclus wird dies immer mehr zur Nebensache.
Schnelleres Laden? das ist doch alles Augenwischerei - entschuldigung. Die masse der E-Fahrer möchte das Auto vor der Haustüre zu preiswertem Strom laden und nicht in teuren Schnellladeparks. wenn ich einen großen Akku in einer halben Stunde mit 400 Kilometer Reichweite nachladen kann reicht das aktuelle Volumen bei der Masse vollkommen aus.
Es mag bei Neuwagen einen Innovationsdruck geben. Der macht die Autos aber nur teurer und steigert die Angst sich einen gebrauchten Stromer zu kaufen. Wir müssen dahin kommen, dass ein Käufer das gleiche Vertrauen in Stromer wie in Verbrenner setzt.
Dies ist ein guter Überblick, über die Erfahrungen, Schadensanfälligkeit und Reparierbarkeit von einigen E Gebrauchtwagen mit Empfehlungen, aber auch ein „lasst ja die Finger davon“.
Widerspruch. Die vierstelligen Preise für Wallboxen hörten magischerweise nach dem Ende der KfW-Förderung für Wallboxen auf, seitdem fallen die Preise. Es gibt heute bereits Wallboxen unter 300€, die kein Schrott sind.
Ich sehe nirgends eine Garantie für einen Werterhalt, höchstens Gewohnheitswerte, die jederzeit einbrechen können ohne dass der Betroffene irgendwas machen könnte. Der Wiederverkaufswert meines Diesel Touran brach nach dem Dieselskandal massiv ein und ich konnte als Endkunde niemandem dafür wirklich haftbar machen. Es gab ein Almosen von VW, aber das war’s. Das Autohaus, das mir den Wagen einst verkauft hatte, ging nach Dieselgate wegen Wertverlust der Diesel-Leasing-Verträge pleite. Tja, Pech.
Es ist damit zu rechnen, dass mit dem weiter wachsenden Anteil von Elektroautos und dem allgemeinen Abschied von fossiler Energie auch der Gebrauchtwert von Verbrennern in den Keller rauschen wird.
Wer sich 2024 mit Blick auf den zukünftigen Wiederverkaufswert noch einen Verbrenner kauft, lügt sich in die Tasche. Glaubst Du als Fachmann, dass man in den von Dir erwähnten 8 Jahren, also 2032/2033, wirklich noch einen gebrauchten Benziner oder Diesel kaufen will? Ich würde so ein Auto heute schon nicht einmal mehr geschenkt haben wollen.
Insgesamt zum Thread:
Elektroautos sind einfach anders als Verbrenner und man muss sich ungewöhnen, wie man damit im Alltag umgeht und welche Features (Reichweite, Ladegeschwindigkeit, Assistenzsysteme) man als wertvoll betrachtet. Was der Threadstarter beschreibt ist einfach nur die Verunsicherung von Konsumenten während dieser Umgewöhnung. Gewohnheiten ändern sich langsam und der Übergang wird oft von temporärer Ablehnung des Neuem begleitet.
Vorsicht:
Es gibt aktuell 2 Entwicklungen.
Die eine ist die am oberen Ende. Hier geht es tatsächlich um Reichweite, Leistung, autonomes Fahren, … . Wir sprechen hier aber über Autos ab 75.000€.
Die andere Entwicklung findet am unteren Ende statt:
Ziel hier ist definitiv Kosten runter.
Das merkt man aber auch an den Autos. 400V statt 800V System (sprich wesentlich geringere Ladeleistung),
Natrium Ionen Akkus mit geringerer Energiedichte und dadurch reduzierte Reichweite.
Sprich wir laufen in eine Art 3 Klassen Gesellschaft bei den E Autos.
Günstige Einstiegsmodelle mit max. 200km Autobahnreichweite für unter 30000€.
Dann die breite Mitte zwischen 30000 bis 45000€ mit etwa 300km Autobahnreichweite.
Ab so etwa 45000€ bekommt man dann ein E Fahrzeug, dass dann wirklich reisetauglich ist, mit Autobahnreichweite teils weit über 350km.
Wir könnten also in eine Luxusdebatte hineinlaufen, weil wenn man nicht das entsprechende Geld hat, braucht man zum Reisen mit dem E Auto deutlich mehr Zeit.
Denn mit den 800V E Autos wird man in 30min 500km laden, mit den günstigen 400V E Autos in der gleichen Zeit nur 200km.
Gilt ähnlich auch für Tankstellen, der Ladevorgang ist da natürlich flotter. Am Geschicktesten finde ich Laden während des Einkaufs, da machen 30 Minuten eher nichts aus.
Der soll sich doch bitte den Lärm mit Boxen ins Wageninnere übertragen lassen und anderen Menschen nicht auf die Nerven gehen.
Das ist ja angeblich der Witz dabei, das man andere damit beschallt. Ob sie wollen oder nicht.
Ich glaube das trifft es wirklich gut.
Vieles ist mit einem E-Auto anders.
Reichweite? Im Grunde komme ich mit dem E-Auto genauso zu jedem Punkt der Erde. Ich muss nur eben etwas mehr Zeit für Ladevorgänge einplanen, je nach Akku-Größe mehr oder weniger.
Komfort? Sehe ich beim E-Auto mindestens ebenbürtig, eigentlich sogar deutlich komfortabler mit Automatik und dem leisen Fahren.
Preis? Neue Technik ist anfangs immer teurer (wer erinnert sich noch an CD-Player für über 1000 DM?); wenn ich Kunden als Hersteller anvisiere, die 50.000€ oder mehr zahlen/finanzieren können oder monatlich 400€+ an Leasingrate, dann weiß ich als Hersteller das ich damit den Kundenkreis deutlich einschränke. Darf sich dann niemand über begrenzte Verkaufszahlen beschweren.
Restwert? Die große Unbekannte bei neuer Technik mit großen Innovationssprüngen in den ersten Jahren. Da fallen Restwerte auch mal schnell drastisch, was künftig mit Benzinern auch passieren kann. Allerdings gibt es für Verbrenner im Ausland immer noch mehr Abnehmer als für E-Autos, aufgrund der immer noch weltweit hohen Verfügbarkeit an fossilen Treibstoffen.
Hier kann ich zumindest Vorbehalte beim Kauf eines E-Auto verstehen.
Haltbarkeit Akku? Kann ein Punkt sein mangels größerer Langzeiterfahrungen. Es deutet vieles darauf hin das die Akkus halten, auch ein Zellentausch ist eine Möglichkeit. Muss man wohl wie bei gebrauchten Oberklasseautos früher bissl Budget in der Hinterhand haben, wenn man kann.
Lademöglichkeiten? Bei Eigenheim wohl kaum ein Problem, Wallboxen sind erschwinglich. In Gegenden mit dichter Ladeinfrastruktur wie in Grossstädten und je mit eher geringer Wochenfahrleistung oder an Autobahnen auch mit wenig Umgewöhnung möglich.
Manko hier eher Gegenden mit wenig (und oft langsamen) Ladesäulen oder von Fahrleistungen von 2000km oder mehr im Monat, da wird es zumindest unpraktisch. Es sei denn man kauft alle 2-3 Tage ein.
Also komplexes Thema mit vielen Faktoren, warum ein E-Auto passt, oder nicht passt.
Wer partout nicht will, den überzeuge ich schwer.
Allerdings wünsche ich mir (von Gegnern und Befürwortern!) mehr Offenheit und Neutralität in der Kommunikation.
Denn beide Seiten können auch schnell sehr ideologisch argumentieren, und das bringt uns nicht weiter.
Darf ich hier kurz antworten?
Ich will gar nicht bestreiten, dass es Wallboxen für unter 300 EUR gibt, hier sind die preise tatsächlich gefallen. Tatsache icst aber auch, dass die Boxen montiert und angeschlossen werden müssen was wiederum auch geld kostet. Im Schnitt alles in allem wohl mehr als 500 EUR aber wohl weniger als 1.000 EUR.
Ich verkaufe Neu - und Gebrauchtwagen. Den Fall deines Touran kenne ich nicht, will hier auch kein Statemant abgeben. Teilweise waren die Erstattungen an Kunden recht hoch, teilweise nicht. Dies lag im Einzelfall begründet, es gibt hier einiges an Rechtsprechnung und verschiedenste Urteile. Ich möchte auch bezweifeln, dass der Skandal der einzige Grund für die Pleite deines VW-Händlers war.
Das die Restwerte in den Keller rauschen kann ich nicht sehen - im Gegenteil! Solange es keinen Markt für Stromer gibt werden Verbrenner gekauft. Aktuell steigt der Anteil sogar recht deutlich. Stromer werden aktuell von Gewerbetreibenden. Wegen der Dienstwagen Besteuerung, wenn der carbonabdruck eine Rolle spielt ound/oder man innovativ erscheinen will. Selten aus Überzeugung. Die private Nachfrage zu vollkommen in sich zusammengefallen.
Du fragst mich als Fachmann ob ich daran glaube dass 2032 / 2035 noch gebrauchte Verbrenner gekauft werden? Ja, sicher. Du kannst mir deinen Verbrenner auch gern schenken - ich nehme ihn deinen Stromer ggf. auch. Hast du irgendwann einmal darüber nachgedacht, dass Verbrenner nicht nur in Deutschland gefahren werden? Das Anhänger im Gewerbe, im Reit- und Wassersport oder als Wohnwagen gezogen werden müssen/sollen? Hier gibt es nicht einmal halbwegs wirtschaftliche Ansätze. Solange immer noch Öl gefunden wird und das Motto „Drill baby drill“ vorherscht werden Verbrenner gekauft.
Elektroauto sind anders als Verbrenner und man muss sich umgewöhnen, vollkommen richtig. Daran scheitert es nicht. Ich beschreibe nicht die Verunsicherung während der Umgewöhnung. Die Akzeptanz bezüglich des wirtschaftlichen Risikos ist nicht da. Dies liegt an dem zu hohen wirtschaftlichen Risiko. Kaum einer kann es sich leisten monatlich 400 EUR und mehr im Leasing (ohne Sonderzahlung - die ist bei Leasingende verbraucht) auszugeben und so Jahr für Jahr rund 5000 EUR für den Werverlust eines Fahrzeugs aufzubringen. Wenn wir darauf warten, dass sich die Gewohnheiten ändern und nichts weiter tun - gute Nacht.
Wir müssen er hinbekommen den Verbrauchern bezahlbare Stromer und eine vernüftige Infrastruktur für die Ladung zur Verfügung zu stellen. Außerdem müssen wir einen Markt für gebrauchte Stromer schaffen und das finanzielle Risiko berechenbar zu machen. Mit einer Unterstütung für das Ende des Fahrzeuglebens und nicht für die Anschaffung.
Ich denke, dass du da vollkommen recht hast.
Fakt ist aber auch, dass nicht nur neue Elektroautos verkauft, geleast werden können sondern die 3,4,5 und älteren Fahrzeuge einen Markt brauchen.
Fakt ist weiterhin, dass „Einstiegsmodelle“ für 30.000 EUR und nur 200 Kilometer Reichweite als Zweitwagen oder Pendlerfahrzeug noch immer zu teuer sind.
Gerade Kunden mit schmalem Geldbeutel - ich sage das ganz ohne Häme - können sich das nicht als Neuwagen leisten. In einen gebrauchten Stromer fehlt das Vertrauen - also wird es ein Verbrenner. Darauf müssen wir schauen.
Wenn ich einen „normal“ gepflegten Verbrenner mit 8 Jahren 160.000 Kilometer Inzahlung nehme würde ich mit dem groben Daumen von rund 25 % Restwert sprechen. Mal mehr, mal weniger. So ein Auto ist in der Regel dann noch 4 - 6 Jahre oder 100.000 Kilometer zu fahren bevor er verwertet wird.
Ich bin kein Wissenschaftler. Wenn man aber sieht, dass die Mehrheit der Hersteller 8 Jahre und 160.000 Kilometer Garantie auf die Akkus gibt (80 %) Leistung. Wenn man sich dann klar macht, dass die Akkus nicht aus einem Teil sondern Akkupacks bestehen und die einzelnen Teile ersetzt werden können würde ich davon ausgehen, dass Laufleistungen von 250.000 Kilometer erreicht werden können. Nicht ohne zwischnzeitliche Reparaturen, die fallen aber auch bei Verbrennern an.
Du sprichst mir mit fast allem aus der Seele.
Restwert? Wenn wir es nicht hinbekommen die gebrauchten Stromer zu vermarkten wird die Nachfrage nicht anziehen. Ledier sprechen wir hier ja nicht über 1000 EUR Investition in ein Handy. das ist für den privaten Verbraucher schon ein Punkt.
Lademöglichkeiten: hier hast du in fst allem Recht. Leider ist die Ladeinfrastruktur auch in Großstätten auf eine Verdopplung oder mehr eingerichtet. Dann muss man die Lebensituationen einbeziehen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Verbraucher auf dem Weg in den Feierabend laden möchten. Das wird wohl in der Zeit von 15:30 bis 18:30 der Fall sein. Sind für diesen Zeitraum auch die Ladesäulen in großer Anzahl verfügbar? Dann ist das schnelle Laden für die Akkus deutlich stressiger und veringert die Lebenszeit. Außerdem ist es deutlich teurer. Zu guter Letzt möchte möchte ich darauf hinweisen, dass das Stromnetz in unserem Wohngebiet nicht darauf aufgelegt ist, dass 30 oder gar 50 Autos zur gleichen Zeit (Abend und Nacht) per Wallbox (11 kWh) geladen werden.
Auto Wichert Hamburg. Es gab damals Presseberichterstattung, wonach sie vor allem über den plötzlichen Wertverlust der Leasing-Rückkaufverträge von Dieselfahrzeugen gestolpert sind, nachdem sie Auto Tiedtke übernommen hatten.
Desweiteren wiederholst Du hier altbekannte Vorurteile aus der Verbrennerbubble. Anhänger sind eine Spezialanwendung durch eine Minderheit. Elektroautos mit Anhängerkupplung existieren. Ich habe eins und brauche für meine Anhängerlast keinen Diesel mehr. Für schwerere Anhänger sind Elektroautos noch im Nachteil, aber der technologische Fortschritt wird schon bald so weit sein.
„Nicht nur Deutschland“ wird gerne gesagt, aber in der Realität ist es gerade der ausländische Markt, wo die deutschen Hersteller ihre veraltete Technik nicht mehr los werden. Deutschland ist nicht die weltweite Ausnahme bezüglich eines angeblich verordneteten Umstiegs auf Elektroautos, sondern bezüglich des nostalgischen Beharrens auf veraltete Verbrenner durch Politik und Verbraucher, während eine Mehrheit der Autoindustrie praktisch um ein Verbrennerverbot gefleht hat.
Diese deutsche Sonderrolle („Technologieoffenheit!“) hat dazu geführt, dass der Exportmarkt für deutsche Autos zusammengebrochen ist.
Ich bin überzeugt, dass man 2032 nicht mehr freiwillig einen Verbrenner kaufen will, ob gebraucht oder neu. Vermutlich werden Verbrenner ab 2040 von der Gesellschaft so gerne gesehen sein wie heute jemand, der sich in einem Restaurant eine Zigarette ansteckt.
Das mag so sein.
Aber ich finde unabhängig von deiner Aussage eine mehr oder minder direkte „Forderung“ sich jetzt ein E-Auto kaufen zu „müssen“, ohne die persönlichen Verhältnisse oder lokalen Gegebenheiten gelten zu lassen, schon sehr ideologisch bis anmaßend.
Just my 50 Cent. ![]()
80% Akku klingt eig ganz gut.
Hier gab’s mal ne Folge zum Gebrauchtwagenmarkt von e Autos und worauf man achten sollte.
Es gab 2023 zumindest eine Förderung von 4T€ für den Kauf gebrauchter E Autos (beim Händler und nur wenn vorher nicht gefördert und nicht älter als 12 Monate). Das ist ja quasi sowas wie ne Restwertgarantie bzw aus meiner Sicht der bessere Ansatz. Bei Neuwagensubventionen wird der Preis dann ja oft auch einfach erhöht.
[Geladen - der Batteriepodcast] E-Auto gebraucht kaufen? Matthias Vogt (ADAC) & Martin Weiss (DAT) #geladenDerBatteriepodcast
https://podcastaddict.com/geladen-der-batteriepodcast/episode/164912292 via @PodcastAddict
Niemand „muss“ sich ein Elektroauto kaufen. Es soll aber niemand sich beschweren, wenn er sich heutzutage einen Verbrenner kauft in dem Wissen, dass es sich um tote Technologie handelt.
Der Threadstarter handelt mit Autos und hat ein vitales Interesse daran seine Kunden im Glauben zu lassen, dass Verbrennerfahrzeuge weiterhin den gleichen Wertverlust pro Jahr haben werden wie auch in den Jahrzehnten zuvor.
Darauf kann man gerne wetten.
Wenn man sich aber die weltweite Entwicklung ansieht, wird klar, dass batterieelektrische Technik eine massive Disruption des Marktes darstellt und wir mittendrin in dieser Veränderung stecken. Selbst dort, wo wir vor wenigen Jahren noch glaubten, dass Verbrenner unverzichtbar sind oder ganz vielleicht nur Brennstoffzellen ausreichen, können heute Akkumotoren liefern.
Meine Wette ist, dass wir 2032+ immer weniger Nischen haben werden, wo Verbrenner notwendig sind, während sie außerhalb dieser Nischen gesellschaftlich zunehmend stigmatisiert sein werden. Und damit auch der Markt für sie unweigerlich zusammenbrechen wird.
Welche Wette gewinnt? Keine Ahnung. Aber ich habe meinen Verbrenner verkauft und will nie wieder einen haben.
Da sind wir uns grundsätzlich einig, das es hier keinen Zwang geben kann, sondern nur Einsicht hilft.
Ich würde gerne meinen (leider noch alternatives notwendigen) Verbrenner gerne sofort abgeben.
Und mir idealerweise kein E-Auto kaufen, sondern gern komplett aufs eigene Auto verzichten.
Da suche ich noch nach Wegen und Alternativen, solange werde ich bei allen Risiken noch Verbrenner fahren müssen.
Geht sicher auch anderen ähnlich…