E Mobilität wirklich günstiger im Betrieb

Ich habe gerade meine Jahresabrechnung meines Firmenwagens gemacht, und dabei ein paar Werte identifiziert, die mich an den letzten Podcast vor dem Jahreswechsel erinnert haben. Ist e Mobilität wirklich so günstig?

Zum Vergleich: Mein ehemaliger 3er Touring Diesel lief mit 7,0l/100 und der Sprit war im Schnitt bei 1,70… das macht rund 11,9€/100km..

Mein id4 hab ich gerade analysiert. Dieses Jahr rund 26000km, 22,6kwh/100 im Schnitt. 2/3 hab ich zuhause geladen, mit 28cent/kwh statitischer tarif, 1/3 auf der Autobahn, im Schnitt 60cent/kwh.. macht ca. 9,5Euro/100km. Wenn man jetzt noch die 1500Euro Anschaffung der Wallbox, Installation, verkabelung rechnet, und dass das Auto im Schnitt rund 150Euro mehr im Monat Rate kostet (inkl. Steuer), würde ich sagen, dass ich plus/minus 0 fahre.. aber so ein “genialer” Deal ist das nicht…

Für die Umwelt bestimmt, aber TCO naja… Klar, weniger Inspektionen (wobei die jährliche UVV 150Euro mehr kostet, weil “man das Ladekabel ja prüfen muss” (was ein Witz)) würde ich sagen, so viel gibt sich das nicht.. In der Rate des Diesels war ja auch der Service mit drin…

Ich denke, nüchtern betrachtet, ist im Vielfahrer Betrieb das E Auto auch kostentechnisch im Nachteil, denn

a) der Verbrauch ist nur bis 100km/h wirklich niedrig… Wer das Auto also nur so “in die Arbeit, in der Stadt” fährt, und dann 15-16kwh/100 schafft, ist da klar im Vorteil… Auf der Autobahn bewege ich das Teil aber eher bei 25-27kwh/100, und fahre viel langsamer als mit meinem Diesel..

b) der Strom kostet auf der Autobahn einfach super viel. da wird bestimmt gut verdient, und die Supercharger haben ja auch investitionskosten. wer fast nur zuhause lädt, ist da klar im Vorteil. Ich hab immerhin 2/3 zuhause geladen.

c) Meine PV hilft mir beim Laden nicht besonders viel. Wenn ich abends nachhause komme, scheint keine Sonne.. und selbst wenn 5-6kwh im Akku wären, wenn das Auto 60kwh will, ist das kaum relevant.

Aus Komfort-Sicht ist das wieder etwas anderes… Zuhause Laden und nicht an der Tankstelle im Ölfleck auf dem Boden stehen ist schon klasse. aber dafür steht man öfters im strömenden Regen an der Ladesäule unterwegs… und die standheizung und Standklima sind schon genial, auch viel besser als die stinkende Stadtheizung im Diesel… Der Zeitverlust auf der Autobahn wegen dem Laden ist verkraftbar, zumindest wenn man am Ziel laden kann (dann muss man ja nur kurz nachladen, Pinkelpause). Wenn man aber am Ziel nihct laden kann und nochmal 20-25min zusätzliches laden einplanen muss, das nervt. Und Autobahn und Winter ist im E Auto eine katarstrophe, da schaff ich leider locker 30kwh/100.. slebst mit Vorwärmen an der Wallbox.

Kurz: Ich plädiere zu einer ausgewogenen Sicht auf die Dinge. Gefühlt erlebe ich nur “E Auto ist genial, alle die das nicht einsehen sind rückständige Deppen” und “Mein Diesel ist ein Traum, das e Auto teufelszeug”

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Pauschalisieren lässt sich das kostentechnisch wohl nicht, dazu gibt es zuviele Use-Cases.

Es gibt sicher Fälle, in denen ein Verbrenner günstiger oder alltagstauglicher ist im direkten Vergjeich bei speziellen Alltagssituationen.

Umwelttechnisch steht das eAuto wohl schon eindeutig vorn.
Das muss man sich aber oft auch leisten können.

Daher: muss jeder für seinen individuellen Fall schauen, was im Alltag passt und was im Budget ist.
Und beim nächsten Autokauf nochmal kritisch hinterfragen.

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Nutzt du für das Laden auf der Autobahn ein Abo der diversen Anbieter? Wenn ja, müsstest du doch eigentlich deutlich unter 60 Cent landen. Wenn ich mit meinem E-Auto durch Deutschland fahre plane ich die Route so, dass ich nur bei den Anbietern lade wo ich ein Abo habe. Bei nur einem Anbieter ist das bei der aktuellen Infrastruktur schwierig, mit zweien geht es aber ganz gut (In meinem Fall zB Ionity und EnBW).

Dass das überhaupt so notwendig ist, öffnet natürlich noch einen ganz anderen Kritikpunkt, den du noch gar nicht angesprochen hast, der aber schon reichlich beleuchtet wurde (auch in der Lage). Roaminggebühren und Abomodelle beim Laden und die Tatsache, dass man im Zweifel gar nicht weiß was einen das Laden gerade kostet sind in ihren aktuellen Auswüchsen ein absolutes Unding! Um die E-Mobilität voranzubringen ist das, zusammen mit den Ladepreisen an sich, einer der Kernpunkte wo die Politik unbedingt ansetzen muss!

Sonst noch ein Denkanstoß: Selbst wenn die Kosten von einem beliebigen EV und einem vergleichbaren Verbrenner bei einem Use Case wie deinem aktuell ähnlich hoch sind, so gibt es doch einen wichtigen Unterschied: Der Sprit für den Verbrenner wird ab jetzt nicht mehr billiger, die kwh an der Lasesäule hingegen schon (zumindest sollte sie das), daher wird sich der Vergleich immer weiter im Richtung EV verschieben.

Umso wichtiger also, dass der Strom jetzt auch endlich für alle billiger wird.

Das gleiche gilt übrigens auch für den Vergleich der Klimabilanz. Ich habe nie das Argument verstanden, dass EVs doch noch gar nicht so viel klimafreundlicher als Verbrenner seien.

Selbst wenn man zu dem Schluss kommt, das die CO2-Bilanz eines EV heute nur marginal besser sei, als die eines Verbrenners, dann wird diese Bilanz doch nur noch besser, je höher der Anteil der Erneuerbaren am Strommix. Wohingegen die Bilanz des Verbrenners in zehn Jahren immer noch genauso bescheiden ist wie heute. Und da wird sich auch nichts mehr dran ändern. Also warum nicht jetzt schon umsteigen?

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Hatten wir schon lang und breit diskutiert.

Gibt da viele Gründe warum viele nicht umsteigen, von nicht wollen bis tatsächlich nicht können.

Einige Knackpunkte sprichst du ja selbst an.

Aber sicher entwickelt sich die Geschichte grad zugunsten der eMobilität.
Aber wie das bei Entwicklungen so ist, es gibt verschiedene Zusteigepunkte…

Die Öko Diskussionen hier sind leider schon ziemliche „Die Grünen“-Bubble Diskussionen. Klar ist ein E-Auto mit Wallbox super und in vielen use cases überlegen.
Trotzdem ist das Gro der Modelle weiterhin für den 0815 Fahrer zu teuer und viele Autofahrer haben nicht mal nen eigenen Stellplatz. Da kannst dein E-Auto eben nicht bequem zu 30ct über Nacht laden; sondern musst immer öffentliche Säulen ansteuern. Bei günstigen E-autos sind auch die Reichweiten noch recht gering und wenns schnell an der Säule gehen soll, wird es eben doch deutlich teurer.

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Lass ich nicht gelten. Man braucht bloß schauen, was in Deutschland für Neuwagen ausgegeben wird - und das ist der Vergleich, den man bei E-Autos anstellen muss. Der Gebrauchtwagenmarkt beginnt gerade erst richtig anzulaufen und ist damit für den 0815-Kunden noch nicht relevant. Für den ist es auch irrelevant, ob der fünf bis zehn Jahre alte „Neue“, den ich mir nun zulege, in Zukunft noch auf einen relevanten Markt treffen wird. Beim Neuwagen sollte man sich diese Frage aber schon stellen.

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Auch wenn technisch und aufgrund der Physik das E Auto überlegen ist, heißt es nicht das es auch das Günstigste sein muß. Dies liegt daran das die Preise für die relevanten Rohstoffe (Öl, Benzin und Strom) extern bestimmt werden. Sei es von den Produzenten, Nachfrage und dem Staat. Auch gibt es viele Marktteilnehmer, die „Mitverdienen“ wollen.

Wir wissen nicht, was eine kwh bzw. ein Liter Diesel in der Zukunft kosten werden und was günstiger sein wirs

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Für den Neuwagenbereich sollte die Entscheidung eher nicht vom Preis abhängen, da stimme ich zu. Ggf noch eine Frage der individuellen Lademöglichkeiten.

Im Gebrauchtwagenmarkt ist es definitiv noch eine Frage von Preis und Verfügbarkeit, der Markt ist noch in den Kinderschuhen.
Zumindest aktuell.

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Aber auch im Gebrauchtwagenmarkt tut sich etwas.
Wer es sich leisten kann, könnte jetzt sogar den perfekten Zeitpunkt haben: die geförderten Leasingautos kommen jetzt zurück, die neue Förderung sorgt für Verunsicherung, insgesamt ist der Käufer noch nicht so richtig überzeugt, was zusätzlichen Druck auf die Verkäufer ausübt.
Wichtig: immer nach Batteriezertifikat fragen.
Aber es gibt lokal große Unterschiede in der Verteilung. Und während man beim Verbrenner eher überlegt, wie man die 500km zum Verkäufer mit dem Zug überwinden kann, fragt man sich hier, ob man wirklich die Erfahrung machen möchte, gleich in der ersten Fahrt mit Reichweitenangst und zickigen Ladesäulen konfrontiert zu werden.

Da beim Diesel der größte Teil Abgaben sind und diese mit Sicherheit steigen, ist die Tendenz schon klar.
Beim E-Auto wird es zukünftig eher mehr als weniger Konkurrenz und eher mehr als weniger Regulierung geben. Also auch dort: sofern Stromsteuern nicht exorbitant steigen, ist die Tendenz recht klar.

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Naja, ich fahre jetzt seit 4 Jahren BEV als Firmenwagen und zwischen 60 und 70tkm im Jahr.
Die ersten 2 Jahre war es eine Tesla Model Y, nun ist es ein BMW i4.
Beide Fahrzeuge haben sowohl was Bremsverschleiß, Reifenverschleiß und Fahrstromkosten bedeutet erheblich geringere Kosten erzeigt als die Vorgänger.
Die 60ct/kWh sind aus meiner Sicht erheblich zu hoch für Ladekosten unterwegs.
Mit der BMW-Charge Karte zahlt man unterwegs 45ct an Ionity, die an der Autobahn sehr weit verbreitet sind, und 49ct bei ausgewählten Partnern (Aral Pulse, Shell Recharge, Mer …). Zusätzlich nutze ich noch den EnBW M-Tarif, mit dem ich ebenfalls für 46ct/kWh laden kann.

Als kleines Beispiel dazu: Der direkte Vorgänger des Tesla war ein Ford S-Max Hybrid, der über die gesamte Laufzeit von 150tkm einen Durchschnittsverbrauch von 6,5l Super auf 100km hatte.
Dieser hat bei ca. 60tkm im Jahr also 3.900l Super verbraucht. Mit einem Durchschnittspreis von 1,65€ pro Liter waren das 6.435,-€.
Der i4 liegt bei einem Durchschnittsverbrauch von knappen 21kWh/100km, hat also 12.600kWh verbraucht. Selbst wenn ich dauerhaft extern für 49ct/kWh geladen hätte, wären es mit 6.174,-€ weniger Kosten gewesen wie mit dem Verbrenner.
Der i4 wurde ca. 30% extern geladen, den Rest in der Firma für 26ct/kWh oder zu Hause für 29ct/kWh. Und ab kommenden Jahr über PV an beiden Standorten.
30% → 3780kWh * 0,49€ = 1853€
70% → 8820kWh * 0,275€ = 2426€
Summe: 4279€ für den Fahrstrom.
Zuzüglich kann man jetzt noch die Grundgebühr pro Monat für die o.a. Tarife rechnen, was 120€/Jahr sind.
Somit hat mich das reine Fahren ca. 4.400,-€ mit dem i4 gekostet, was einer Ersparnis von gut 2.000,-€ pro Jahr bedeutet.
Die verringerten Kosten für Wartung etc. nicht dazu gerechnet.
Nehme ich diese dazu, liegt die Einsparung nochmal um 1.200 - 2.000€ pro Jahr niedriger (Reifen, Bremsen, Ölwechsel, Serviceintervalle, etc.)
Ich persönlich werde in meiner Firma keinen Verbrenner mehr fahren.

Zum Thema Kaufpreis: Es mag daran liegen, dass ich die Wagen als Firma kaufe, aber weder der Tesla noch der i4 waren teurer als die vorherigen Verbrenner. Einzig bei dem Tesla habe ich mit etwas mehr Restwert gerechnet. Aber wer will nachdem was Elon so von sich gibt noch Tesla fahren …

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Hier würde es helfen, wenn Firmenwägen in Zukunft nur noch als rein elektrische Fahrzeuge (kein Hybrid o.ä.) zugelassen werden würden. Dann schlagen eben diese Fahrzeuge man wenige Jahre später auf dem Gebrauchtmarkt auf. Spätestens dann wäre es auch für Otto Normalverdiener deutlich erschwinglicher, den Verbrenner durch ein rein elektrisches Fahrzeug zu ersetzen. Parallel dazu ist der Hochlauf an Ladeinfrastruktur voranzutreiben.

Gleichzeitig muss man aber auch im Blick haben, dass eine reine Antriebswende (Verbrenner 1:1 gegen Elektrofahrzeuge auszutauschen) nicht zielführend ist. Was wir brauchen sind - statt immer weiter steigender Zulassungszahlen - endlich deutlich weniger Autos auf Deutschlands Straßen. Hier würde es schon helfen, darüber nachzudenken, ob die nächste Autofahrt tatsächlich zwingend nötig ist, oder ob man nicht die eine oder andere Fahrt aus eigener Kraft (zu Fuß, mit dem Rad) oder mit dem ÖPNV absolvieren kann…

Siehe auch den Parallelfaden „Fahrrad als Zukunft“: Fahrrad als Zukunft - #61 von Anja2

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Kann man mal sehen, wie weit die Elektromobilität schon gekommen ist.

Man vergleicht eine Elektro-SUV-Schrank, den man offensichtlich viel über die Autobahn prügelt und ohne Abotarif lädt, mit einer flachen Diesel-Limousine.

Dennoch kommt man auf gleiche Betriebskosten. Ziemlich gut.

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Lass ich auch nicht gelten. Denn in diesen Statistiken sind Firmenwagen dabei und starke Ausreißer gibt es nur am oberen Ende (Luxusautos).
Bei den deutschen Premiumherstellern geht es nach wie vor erst ab der Klasse oberhalb des 3er bmw mit Stromern los. Bei Tesla genauso.
In meinem Bekanntenkreis wurden in den letzten Jahren die folgenden Autos (neu) gekauft oder geleast: skoda oktavia combi, BMW 2er active Tourer, VW Caddy. Da sind wir ca bei 25-35k€ Neupreis und die meisten vergleichbaren Stromer sind entweder kleiner/sporadischer ausgestattet (id3) oder gehen erst bei 40k los.

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Beim Thema Gebrauchwagen gibt es auch reichlich „Gering- bis Normalverdiener“ die eher so um 10.000€ unterwegs sind, also auch knapp drunter möglicherweise.
Soll ja Menschen in Deutschland geben mit eher mittleren bis niedrigen fünfstelligen Jahresgehältern.
Da muss man schon nach einem gebrauchten Verbrenner genau gucken und suchen, eAutos sind da noch knapper, selbst Hybride.

Da sind wir möglicherweise wieder beim Thema Gesamtreduktion Individualverkehr.
Vielleicht sollten Autos nur noch für Besserverdienende erschwinglich sein?
Wer kein Auto fährt stößt auch direkt kein CO2 aus.
Wäre wieder eine Frage welche Alternativen bietet man den „Autolosen“ an?

Schafft man damit aber nicht auch wieder ein noch größeres soziales Ungleichgewicht?

Mal ernsthaft gefragt im Sinne Verkehrswende.
Als Nebenaspekt zum Thema hier…

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Klar stehen aktuelle alle Vorzeichen darauf das sich die Dieselkosten um Vergleich zu den Stromkosten erhöhen. Aber das ist kein Gesetz. Denkbar wäre, bei einer klar E-Auto feindlichen Regierung, die Verminderung der Abgaben auf die fossilen Brennstoffe bei gleichzeitiger Benachteiligung der Strompreise.

Wenn man Leasing eines CUPRA Born mit einem VW Golf vergleicht ist der CUPRA mir ca. 200 Euro ca 30% günstiger

Im Winter ist ein Verbrauch mit dem CUPRA von ca. 20 kWh/100 km realistisch , mit ca. 30 Cent / kWh von der eigenen Wallbox ist der verbrauch schon jetzt günstiger als jeder verbrenner

Im Sommer sind es dann 15 kWh/ 100 km

Mit Paragraf 14 a Modul 3 steuerbarer Verbraucher, flex. Strompreis sind Preise unter 10 Cent / kWh möglich (auch nachts im Winter )

Mit PV im Sommer sowieso (tagsüber)

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Nur rechnet man das als Mieter ohne eigene Wallbox und einem Arbeitgeber ohne Lademöglichkeit, könnten sich die Zahlen verändern, eher nicht zum Vorteil…

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Dir muss aber klar sein, dass das EU-weit gelten muss, denn Subventionen müssen von der EU genehmigt werden und der CO2-Preis genauso wie Flottengrenzen uä sind EU-Politik. Und die Regierung muss das nicht nur gut finden, sie muss es auch dem Wähler verkaufen - und wie diese Begründung aussehen soll, wenn die ganze Welt (außer USA und EU?) auf Elektro setzt, ist mir schleierhaft.

Äthiopiens rasante Verkehrswende: Importstopp für Verbrenner | tagesschau.de
Der Absatz von Elektro- und Hybridautos in Vietnam wird voraussichtlich ab 2026 stark ansteigen | vietnam.vn
Indiens Bundesstaaten auf dem Weg zur Elektromobilität

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@Mike schrieb aber von Fahrzeugen im unteren Lohnbereich, also für Kaufpreise von 10.000 €. Diese Autos werden dank Reparaturen gut 10 Jahre, manchmal noch 15 Jahre gefahren. Ein Cupra Born für 200 € / Monat kostet in 10 Jahren (natürlich illusorisch als Leasing Dauer) viel mehr als die 10.000 €, selbst unter Berücksichtigung nötiger Reparaturen.

Ich glaube mit deinem Einwurf hast du Mikes Zielvorgabe ignoriert.

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Wer es darauf anlegt: mein Händler bietet einen Opel E-Corsa für 12.000€ an. Sicher lässt der noch ein bisschen mit sich handeln. Aber das ist natürlich hypothetisch. Als Erstauto für eine Familie mit knapper Kasse ungeeignet.
Aber der Großteil ist eben genau nicht dieser Markt, darum ist es scheinheilig sich auf diesen zu konzentrieren. Und wie ich oben geschrieben habe, ist das ja auch legitim und sinnvoll, wenn die sich jetzt noch mal Verbrenner kaufen. Ob das in zehn Jahren aber auch noch sinnvoll ist, wenn die jetzigen Neuwagen dann zehn Jahre alt und für sie relevant werden?

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