E-Autos und Wärmepumpen boomen - trotz Gegenwind aus der Regierung

Die Regierung war ja angetreten, im Bereich Heizungen auf „Technologieoffenheit“ zu setzen und arbeitet an der Abschaffung des Verbrenner-Aus.
Trotz Allem ist der Absatz an reinen E-Autos in 2026 bisher um 58% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (im September um 95%).
Und Wärmepumpen liegen bei +40% und einem Marktanteil von 55%.

Selbst die vielgescholtenen deutschen Hersteller verzeichnen ein sattes Absatzplus von reinen E-Autos: VW konzernweit knapp 20%, BMW 40%, Audi 30%, Opel 60%, Mercedes 85%.

Der deutsche Markt scheint sich gerade zu drehen, und das trotz der bremsenden Maßnahmen der Regierung.
Wäre es da nicht Zeit, die Maßnahmen der Regierung zu überdenken?

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Im Übrigen sind die Mehrkosten in der Anschaffung bei ca. 2100€. Bei Anschaffungskosten von 40k€ ist dies relativ wenig und dürfte nicht mehr der ausschlaggebende Punkt sein. Sofern man sich einen Neuwagen zulegt.

Die Anschaffungspreise von Verbrennern und E-Autos nähern sich einer Studie zufolge wieder an. Beim Vergleich der beliebtesten Modelle waren reine Elektroautos im September im Durchschnitt 2124 Euro teurer als Verbrenner. Der Preisabstand sank im Vergleich zum August um 125 Euro, wie Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer berechnet hat.

Verglichen wurden jeweils die 25 meistverkauften Verbrenner- und E-Modelle in Deutschland. Im Dezember 2025 lag der Aufpreis bei noch 1328 Euro, stieg bis Juli aber auf einen Wert von 2363 Euro, wie aus der regelmäßigen Marktstudie des privaten „Center Automotive Research (CAR)“ hervorgeht. Der Aufpreis für E-Autos im September lag trotz der Annäherung also noch fast 800 Euro über dem Dezember-Wert. Aber: Im langjährigen Vergleich ist das immer noch relativ niedrig. Im Oktober 2024 lag der Preisabstand bei mehr als 6500 Euro, in den Anfängen der Elektromobilität waren es teils 15.000 Euro.

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Am Gegenwind wird weiter gearbeitet. Es geht immer noch um ein Verbot von Neuzulassungen in 9 Jahren. Für mich immer noch absurd das als Lösung für EU-Autofirmen zu verkaufen

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Der Markt wirkt jetzt. Lustig, dass grade die Union versucht diesen Marktmechanismus zu mildern, aber ich denke der Drops ist gelutscht. Keine Regierung kann gegen den Erdölpreis und den Gaspreis an-subventionieren. Wenn sich die Regierung wirklich ehrlich machen würde, dann lassen sie nun noch die CO2 Zertifikate wirken. Diesel und Benzin würde fast 3€ pro Liter erreichen. Damit wäre das Verbrenner aus unausweichlich.

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Es ist doch toll, wenn es ohne weitere Maßnahmen geht. Die bestehenden Maßnahmen verstehe ich zudem weniger als Bremse: Richtung vorgeben, ein wenig subventionieren und den Rest regelt der Markt. :wink:

Weniger staatliche Bevormundung und mehr Eigenverantwortung ist auch psychologisch von Vorteil. Entdecke ich selbst die Vorteile von E-Auto und Wärmepumpe, fühlt sich das super an. Bleibe ich bei Öl oder Gas und zahle in ein paar Jahren (oder aktuell dank dem Iran) viel Geld, ist das doof und fühlt sich nicht gut an – ich mache dafür aber nicht die Politik verantwortlich und wähle im Anschluss irgendwelche Ränder.

Das wird allerdings möglicherweise nicht jeder so sehen. Bereitschaft, Verantwortung für eigene Entscheidungen zu übernehmen, ist ja nicht überall gleich ausgeprägt.

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Gaußverteilt nehme ich an. :slight_smile:

Aber einen Sündenbock zu finden oder zu benennen wird dadurch deutlich schwerer.

Also ob Tatsachen die einschlägig bekannten je interessiert oder gehindert hätten.

Dagegen ist die Regierung und Frau Reiche machtlos:

Wir öffnen unseren Heizungskeller für alle Imteressierten und zeigen, dass die Wärmepumpe effektiv arbeitet, Geld spart und statt fossilen Brennstoff zu verheizen prima mit erneuerbarer Energie funktioniert.

Hier ein Vodeo zum Tag des offenen Heizungskellers vom Energiesparlommissar Carsten Herberth: