Ich habe gerade auf wdr.de den folgenden Artikel gelesen:
Für mich bleiben da viele Fragen offen:
Die statistischen Daten sind sehr dürftig: Vor knapp 10 Jahren waren laut Artikel deutschlandweit ca. 15% der Kinder und Jugendlichen (K&J) betroffen (von Adipositas oder auch „normalem“ Übergewicht?) und in NRW ist die Zahl der K&J mit Adipositas seit 2017 um 165% angestiegen. Kaum zu glauben, dass es dazu keine aktuellen Informationen gibt. ![]()
Über die Gründe kann ich nur spekulieren; neben den offensichtlichen (Zeitmangel bei Eltern, der z.B. zu viel Autofahren und viel Fertigessen führt, Bildschirmzeiten, wenig Raum für K&J in Städten…) vermute ich auch, dass auch hier die „Schere“ wieder sehr früh auseinandergeht zwischen den Kids, die dabei unterstützt werden, Sport zu treiben und vlt ein Trampolin im eigenen Garten haben und anderen. (Ob es dazu auch Daten gibt?) Interessant wäre es auch, ob die Qualität von Kita- und Schulessen einen Einfluss darauf hat, ob Kids nachmittags eine vierte „Snack-Mahlzeit“ beim Abholen bekommen, da sie hungrig nach Hause gehen.
Was genau soll das 2025 beschlossene Programm leisten und wo hakt es bei der Umsetzung? Gibt es Studien, welche Maßnahmen (langfristig) wirksam sind? Wer könnte/müsste hier wem auf die Füße treten, damit die Hilfe ankommt?
Wo müsste Prävention ansetzen, um der nächsten Generation zu helfen? (Beispiel: In einem Säuglingskurs hat mir eine Referentin folgenden Satz gesagt: „Ein gesundes Kind, dem man Wasser anbietet, wird nicht verdursten.“ Hat mir persönlich unglaublich geholfen, damit ich keine gesüßten Getränke angeboten habe, wenn ich Sorge hatte, dass sie nicht genug trinken.)
Würde mich freuen, wenn ihr das Thema mal aufgreift.