Aber wer sagt denn, dass vor der Dunkelflaute genug Strom da ist um erstmal noch alle Speicher zu füllen?
Dunkelflaute ist ja nur die extreme Form des Einbruchs der Produktion durch erneuerbare Energien. Es kann auch vorher schon eine Phase haben in der die Stromproduktion kleiner ist als der Bedarf. Und auch diese Phase kann länger gehen. Und es kann auch nach der Dunkelflaute erstmal wieder in eine solche Phase gehen bevor es wieder in eine Zeit geht wo mehr produziert wird als verbraucht.
Wie genau soll man den exakten Bedarf bei so langen Zeiträumen per Wetterprognose vorhersagen können und was macht man mit dieser Prognose wenn noch immer weniger Strom produziert wird. Da sind wir wieser bei dem Punkt, dass es entweder sehr große Speicherkapazität bräuchte und dies führt zu so hohen Überkapazitäten im Alltag, dass die sich nicht wirtschaftlich betreiben lassen oder man doch Maßnahmen entweder auf Produktions oder auf Abnehmerseite bräuchte.
Oder meinst du es so, dass fossile Kraftwerke selbst während einer Dunkelflaute so viel produzieren würden, dass Stromspeicher auch in dieser Zeit geladen werden könnten um weiterhin ausgleichend eingesetzt zu werden?
Wasserstoff oder synthetisches Methan. Letzteres könnte in Gaskraftwerken verstromt werden. Will man wirklich 2050 neutral sein bleibt eigentlich nicht mehr viel Zeit und man muss quasi heute anfangen von Kohle auf Gas umzusteigen. Vor allem weil auch an der Kohle ja noch mehr dranhängt mit ihrem Abbau, der z.B. in Asien Regenwaldfläche kostet.


