Sahra Wagenknecht hat schon in einigen Interviews angemerkt, dass der Name ihrer Partei vorerst nur nach ihr benannt ist, da sonst keiner die Partei wiedererkennen würde.
Wann und zu welchem Namen wird die Partei eurer Meinung nach umbenannt?
Meine Vermutung ist, dass die Partei nach der nächsten Bundestagswahl zu ‚Vernunft und Gerechtigkeit‘ umbenannt wird. (derzeit wird dies nur als Beiname verwendet)
Meiner Meinung nach hat sie das nur gesagt, damit ihr Personenkult nicht ganz so peinlich wirkt. Ich gehe nicht davon aus, dass sie das ernst meint. Warum sollte sie auch?
Bei den Befragungen für die ARD am Sonntag haben 78% der BSW-Wähler angegeben, dass sie die Partei „ohne Sahra“ nicht wählen würden. Warum sollte eine Partei eines ihrer besten „Argumente“ schwächen?
Eine Umbenennung würde nichts an dem Punkt ändern,
dass die Partei um Sahra Wagenknecht aufgebaut ist.
Wenn Sahra der Meinung ist, dass die Partei auf lange Zeit an Relevanz haben kann,
sollte sie den Namen möglichst zeitnah ändern. (sonst steht und fällt die Partei mit ihr)
koebes
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Im Unterschied zu Team Todenhöfer, nehme ich Sarah ab, dass die Namensgebung nicht von Eitelkeiten beeinflusst ist.
Die Partei steht und fällt ohnehin mit ihr, das zeigt ja u. a. die zitierte Umfrage.
In diesem Sinne ist die Namensgebung des BSW als ein nachvollziehbar gutes Marketing.
Bleibt also die Frage, warum Wagenknecht - aus ihrer Sicht, nicht als Wunsch von irgendjemand anders - irgendetwas an dem Namen ändern sollte, so lange sie selbst noch dabei ist.