Zu wenig Rettungsschwimer*innen in DE

Hej Ihr Lieben, nach Eurem „Bade-Tipp“ in der letzten Lage, wollte ich darauf hinweisen, dass es in Deutschland leider generell zu wenig professionell ausgebildete Badeaufsichten und Rettungsschwimmer*innen gibt.

Sie sind auch durch engagierte und bedachte Eltern nicht zu ersetzen. So werden Badeaufsichten an vielen Standorten ehrenamtlich, z. B. über die DLRG, organisiert. Diesen Personen sind wir alle zu großem Dank verpflichtet und sie sind eine wichtige Grundlage. Dennoch sollten Kommunen mehr Mittel und Möglichkeiten haben, Teams mit hauptamtlichen Personen oder Teamleiterinnen zu besetzen und weiter die Ausbildung von Rettungsschwimmerinnen zu fördern. Immer mehr Stellen können nicht besetzt werden und verständlicher Weise hält das die Menschen nicht vom Schwimmen ab, weil ja „in der Regel“ auch nichts passiert.

Außerdem können immer mehr Kinder nicht sicher Schwimmen und viele Grundschulen keinen Schwimmunterricht ermöglichen. Wer als Kind das Schwimmen, Wasser und seine Risiken nicht kennenlernt, droht als erwachsene Person Situationen nicht angemessenen einschätzen oder im Ernstfall nicht auf sie reagieren zu können. Auch hier sehe ich die Länder und Kommunen in einer Versorgungspflicht.

Diese Website öffnet bezüglich der angesprochenen Thematik die Augen und kann genutzt werden, um Freunden und Familie das Problem zu veranschaulichen.

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Das große Problem mit dem Ertrinken sind zwei Punkte. Zum einem die falsche Sicherheit durch die Badeaufsicht (ein Bademeister/Rettungsschwimmer kann nicht alles sehen) und zum anderen die zu geringen Angebote vom Schwimmkurse. Eltern wollen, dass ihre Kinder schwimmen lernen und müssen ein bis anderthalb Jahre auf Listen auf ein Platz warten. Das Problem wird noch verschärft, wenn Kommunen die Bäder schließen und die begehrten Bahnzeiten noch verringern. Die Politik denkt in den Bereich leider zu Wirtschaftlich und Bäder kosten nun mal Geld und dies holst man halt mit den Eintrittspreisen meist nicht mehr rein.

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