Windräder auf Militär-Gelände: Der Turbo für die Energiewende?

Energie-Unabhängigkeit ist jetzt ein strategisches Ziel.

Wie wäre es, wenn die Bundeswehr jetzt 5000 neue Standorte á 200 qm bekommt, überall in Deutschland und jeweils ein Windrad darauf bauen lässt.

Ich nehme an, das das Bauamt der Gemeinden auf Militär-Grundstücken kein Mitspracherecht haben - nationale Sicherheit und so… Also „Windparkbetreiber“ lassen sich nun freiwillig „Enteignen“ und übertragen Ihr Grundstück an die Bundeswehr und erhalten im Gegenzug eine Entschädigung in Form eines Nutzungsrechtes für 100 Jahre (wie ein unentgeldlicher Pachtvertrag).

Wäre das nicht der „Genehmigungsturbo“ für den Energiewandel?

Wer kennt sich mit dem Baurecht / Bundeswehrrecht aus? Wäre das ein Lösungsansatz für Pragmatiker? (im Moment gibt es offensichtlich viele Pragmatiker in der Politik, mir ist klar, dass das nicht jede Bürgervereinigung und Naturschützer glücklich macht; mich auch nicht; langfristig die Kriegsgefahr um Ressourcen zu reduzieren, wäre es mir aber vermutlich wert)

Nachdem der „Notfallplan Gas“ nun in der Stufe 1 „Frühwarn Stufe“ aktiviert wurde, möchte ich noch mal auf diese Idee aufmerksam machen.

Ich denke, dass es da zielführende Lösungen gibt (wie Windkraft zum überragenden öffentlichen Interesse zu erklären).

Ein Problem bei der Bundeswehrlösung wäre wohl, dass dann jede Windkraftanlage mindestens 450 Millionen Euro kosten wird, wegen Wartungsmangel nur 15% der Zeit einsatzbereit sein wird und man in zehn Jahren feststellen wird, dass die Hälfte der Anlagen gar nicht ans Stromnetz angeschlossen sind.