Jede Lokalzeitung, TV Sender und sonstige Medien (Ausnahme sind vielleicht Piratenradios, die keiner hört) hat einen Ansprechpartner, der auf der Webseite oder sonst wo hinterlegt ist. Selbst, wenn die Reichweite teilweise sehr beschränkt ist.
Bei Social Media haben viele Accounts mehrere (Hundert)Tausend Follower, die oft anonym angesprochen werden: ob es Werbung ist, Unterstützung für private Anliegen oder staatliche Manipulation mit Trollfabriken - warum lassen wir diese Fehlinformationen und individuelle Beeinflussung zu? Warum reguliert der Staat nicht und sagt: wer mehr als beispielsweise 10.000 Follower hat, muss sich ausweisen oder bei einer Stelle registrieren oder ähnliches - die Details könntet ihr in einer Lagefolge zur Social Media Regulierung besprechen
Bei Prominenten (Fussballspieler, Politiker, Schauspieler und Fitnessinfluencer) sollte solch eine Registrierung oder “ent-anonymisierung” kein Problem sein, da sie ja nicht anonym hetzen und es würde sie nicht negativ beeinflussen. Ausländische Accounts, die sich nicht registrieren, würden in Deutschland oder sogar der EU per Geoblocking ausgeschloßen werden. Sie könnten nach einer Benachrichtigung eine schnelle Identifikation durchführen, ähnlich dem IDent Verfahren, wenn es denn nötig ist, in Deutschland aktiv zu sein.
Ich war so frei und habe es selbst nach einer Pause nochmal gelesen und für alle, die meinen Text nicht verstehen per AI kurz (und hoffentlich verständlicher) zusammengefasst:
Während klassische Medien wie Lokalzeitungen oder TV-Sender immer klare Ansprechpartner und Verantwortliche haben, erreichen Social-Media-Accounts oft Hunderttausende Menschen völlig anonym. Diese Anonymität erleichtert Werbung ohne Kennzeichnung, gezielte Desinformation, private Beeinflussung und sogar staatliche Manipulation durch Trollfabriken.
Eine mögliche Lösung wäre eine staatliche Regulierung: Wer über einer bestimmten Reichweite liegt (z. B. 10.000 Follower), müsste sich registrieren oder eindeutig identifizierbar sein – ähnlich wie Medien heute. Für Prominente wäre das unproblematisch, da sie ohnehin öffentlich auftreten. Nicht registrierte ausländische Accounts könnten in Deutschland oder der EU per Geoblocking eingeschränkt werden, mit der Option einer schnellen Identitätsprüfung, falls sie hier aktiv sein wollen.
So ließe sich Verantwortung dort einführen, wo reale publizistische Macht entsteht.
Dabei kann aber natürlich ein Verein, eine Firma oder ähnliches im Impressum stehen. Das finde ich aber auch wichtig und richtig so, sonst müsste beispielsweise immer eine Person mit ihrem Namen usw. für jede politische Kampagne stehen und wäre dafür angreifbar.
Also vielleicht gibt es das was du forderst bereits oder du müsstest nochmal genauer beschreiben, was über das Impressum hinaus gebraucht wird
Ich meine vor allem die Umsetzung für Influencer, die anonym hetzen (um es komplett zu vereinfachen). Ich denke an die Twitteruser, die in Russland sitzen und sich als “MAGA” Fanaten ausgeben.