Nun laut dem Bericht den du da verlinkt hast, ist diese Aussage aber falsch, denn der Verein hat zwar die Entscheidung begrüßt, aber sich nicht dafür eingesetzt, dass sie gefällt wird.
Leider nein, da ich weder ein Betroffener bin, noch mich tiefgreifend damit beschäftige.
Ich finde es aber immer bemerkenswert wie so manche weiße Person in versuchtem vorrauseilenden Gehorsam alle Relikte der Kolonialzeit entfernen will als ob das alles Unrecht dieser Zeit wieder gut machen würde.
Kleines Beispiel: bevor in Berlin die Debatte um die Mohrenstraße hochgekocht ist, habe ich besagtem Straßennamen weder mit Rassismus noch mit der Kolonialzeit in Verbindung gebracht.
Ja ich habe vollstes Verständnis für Personen die Betroffen sind, ich habe auch überhaupt kein Problem damit, dass diese Betroffenen gefordert haben, dass die Straße umbenannt werden sollte.
Absurd finde ich es nur, dass sich nicht-Betroffene an solchen historischen Sachen abarbeiten, weil es ja betroffene geben könnte.
Oh und um mal noch was ganz anderes garantiert nicht rassistisches auf’s Tableau zu bringen:
„Erschleichung von Beförderungsdienstleistung“ heißt im schwedischen umgangssprachlich „planka“ da man hier in den Bahnhöfen an den Eingangssperren (Plank) vorbeikommen muss.
Illegal produziertes hochprozentiges heißt einfach „hembrännt“
Man könnte also auch im deutschen versuchen andere umgangssprachliche Begriffe zu etablieren ohne gleich eine Rassismusdebatte vom Zaun zu brechen, gerade wenn man „White privileged“ ist.
Also nicht einfach schreiben „hört doch auf Schwarzfahren“ zu benutzen sondern auf eine Alternative kommen und konsequent diese benutzen.
So und damit bin ich dann mal hier raus.